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 Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung

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teerpirat
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BeitragThema: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Di Apr 27, 2010 3:41 pm

Hallo alle,

Der Sommer steht vor der Tür, und wir sind auch schon mit Temperaturen >25°C verwöhnt worden - Zeit wirds nach dem langen Winter.

Und wie jedes Jahr liest man in Zeitungen und Web Berichte über die Kleiderordnung im Job bei hohen Temperaturen, wo sich dann selbsternannte Knigge-Heinis ("Stilberater" nennt man sowas), dass man auch bei 30°C im Anzug und Krawatte zu erscheinen hat. Natürlich ohne Klimaanlage [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Kurze Hose und FlipFlops und Hawaii-Hemd seien ein absolutes NoGo. In manchen Betrieben ist eine Kleiderordnung ja auch angebracht, vor allem wenn es darum geht, das Unternehmen auch beim Kunden nach aussen hin zu präsentieren.

Was mir aber immer wieder auffällt: Scheinbar fällt keinem ein, dass zw. kompletten Anzug nach strenger Kleiderordnung und Strandlatschen/Hawaiihemd noch eine ganze Menge dazwischen gibt. Wieso immer dieses Schwarzweiss-Denken?

Man kann sich auch sommerlich anziehen, ohne wie ein Pantoffeltourist auszusehen.
Und als Kunde möchte ich nicht gerade einen miefenden durchgeschwitzen Anzugträger vor mir haben.

Nur um kurz zu erläutern, wie ich es praktiziere:

Im Moment liegen die Temperaturen um 20°C und bin entsprechend leichter gekleidet. Aber ich kann dabei trotzdem auf ein gepflegtes Erscheinungsbild achten.
Ich sehe es als unkritisch an, dass meine Vorgesetzten das auch von mir erwarten.
Ich habe jetzt ne weisse lange! Jeans an und ein kurzärmeliges lila Hemd - und meine Römersandalen. Ich gebe zu, dass ich zwar kaum Kundenkontakt habe, aber intensiven Kontakt mit den Angestellten des Betriebes habe. Es hat sich noch niemand beschwert.
Wenn die Temperaturen auf 30°C klettern, bin ich auch in Shorts anzutreffen. Allerdings habe ich extra für den Job Bundfaltenshorts, die bis zum Knie gehen. Dann ziehe ich auch FlipFlops an, aber von der ganz edlen Sorte aus Leder ähnlich wie die italienischen Modelle. Dazu ein Hemd in einer frischen Farbe...dann passt das schon.

Anzug und Krawatte bei tropischer Hitze finde ich nur Unsinn, aber in abgerissenen Jeans-shorts und Platiklatschen zu erscheinen, ist genauso unmöglich.

Ich hab ständig den Eindruck, dass die meisten Männer im Sommer gar nicht wissen, was sie anziehen sollen und einfach den Fummel aus dem Schrank nehmen, den sie sonst im Urlaub auch anziehen.

Ich aber trenne Sommerkleidung strikt von Urlaubskleidung.

Im Moment tendiere ich mehr dazu, Shorts seltener zu tragen, weil ich mir denke, kaputte Knie und starkes Venenleiden - in der Freizeit ist es mir egal, was andere denken, aber am Arbeitsplatz möchte ich dann meinen Arbeitskollegen den Anblick meiner lädierten Beine doch lieber ersparen. Es gibt ja auch Leinenhosen, die leicht und luftig sind.
Dass bei offenen Schuhen entsprechende Fusspflege vorausgesetzt wird, dürfte ja jedem bekannt sein.

Ich glaube, ich stelle mal demnächst ein Album zusammen, wie sommerliche Bürokleidung aussehen kann, ohne an Ästhetik und Stil einzubüssen.

Und jetzt haut in die Tasten: Eure Meinung zum Thema [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Do Apr 29, 2010 3:35 pm

@teerpirat schrieb:
Was mir aber immer wieder auffällt: Scheinbar fällt keinem ein, dass zw. kompletten Anzug nach strenger Kleiderordnung und Strandlatschen/Hawaiihemd noch eine ganze Menge dazwischen gibt. Wieso immer dieses Schwarzweiss-Denken?
Tja, nach den ganzen (meist selbsternannten) Modeexperten gibt es für Männer ja nur drei mögliche Kleidungsalternativen;
  1. Elegant = Anzug
  2. Leger = Jeans Outfit (lange Jeans natürlich)
  3. Lässig = Freizeit/Strand Outfit

Das man(n) Lässig, Leger und Elegant auch Mixen/kombinieren könnte kommt (fast) keinem in den Sinn. Und wenn doch sind da ja noch die "Modeexperten" mit ihrem NoGo, was dazu fürt das Frauen den Sommer genießen und Männer Schwitzen arg . Anschließend heißt es dann noch, das Verschwitzte Männer Unattraktiv sind arg2 . Das sollen uns die Frauen doch mal vormachen, bei 30°C Anzug, Krawatte, geschlossene Schuhe und Kniestrümpfe und dann nicht Schwitzen aaah .
@teerpirat schrieb:
Ich glaube, ich stelle mal demnächst ein Album zusammen, wie sommerliche Bürokleidung aussehen kann, ohne an Ästhetik und Stil einzubüssen.
Das ist eine super Idee. top1

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Do Apr 29, 2010 7:53 pm

@teerpirat schrieb:
Man kann sich auch sommerlich anziehen, ohne wie ein Pantoffeltourist auszusehen.
Und als Kunde möchte ich nicht gerade einen miefenden durchgeschwitzen Anzugträger vor mir haben.
Das sehe ich genauso, kann dir da nur zustimmen. Wenn man sich etwas mühe gibt kann es schick und elegant sein..
@teerpirat schrieb:
Ich glaube, ich stelle mal demnächst ein Album zusammen, wie sommerliche Bürokleidung aussehen kann, ohne an Ästhetik und Stil einzubüssen.
Das wäre toll, mach das.

Gruß vom blubb
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Do Apr 29, 2010 8:16 pm

Ach ja... die Sommermode!
Dieses Jahr werde ich wohl auch ein wenig "aufmüpfiger" ins Büro gehen.
Ich muss mir demnächst mal die richtigen Schuhe und Hosen kaufen.

Bei den Hosen dachte ich spontan an "Capri-Hosen".
Kurz nachgedacht: stammen die vielleicht von den berühmten Capri-Fischern?
Wiki.de befragt:
Zitat :
Die Caprihose (im Englischen Capri Pants) ist eine
dreiviertellange, enge Damenhose, die am Saum geschlitzt ist.
[...]
1948 hat die deutsche Modedesignerin Sonja de Lennart
in ihrer „Capri
Collection“ enganliegende, dreiviertellange Hosen mit einem kurzen
seitlichen Schlitz vorgestellt.

Nix Männer - nur Frauen?

Die englische Seite "befragt" und siehe da:
Zitat :
Capri pants ("capris") are a style of pants usually worn in warm weather.[...] Though capri pants are most popular with women, they have become popular
among men in many countries, especially in Europe and Latin America.[...]

Aha?!

Sind wir in Deutschland soviel konservativer, dass nur Frauen 3/4 lange Hosen tragen dürfen?

Nicht mit mir! Ich werde mir fürs Büro solche hosen besorgen und dazu Polohemd und vernünftige Sandalen/ (sportliche) Ballerinas. So sollte es gehen.


@TEERPIRAT:
Ich bin mal gespannt auf Deine Kollektion!
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Apr 30, 2010 10:17 am

@hansi1973.

Bei Wikipedia wird die Caprihose als Damenhose bezeichnet, wadenlang bis knöchellang. Inkl. seitlichem Schlitz am Saum.

Es gibt auch Caprihosen für Männer, bei einigen Online-shops habe ich das gesehen. Der Unterschied dabei ist, dass bei Männer die Caprihose meist einen "Sackschnitt" hat [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] . Hinzu kommen noch oft Cargotaschen inkl. weitem Hosensaum.
Hat in dem Sinne also mit einer eigentlchen Caprihose nichts mehr viel gemein.

Ursprünglich aber stammt die Caprihose von der Fischer/Matrosenhose ab. War also ein Männerkleidungsstück.

Und wie fast alle Kleidung ist auch diese von den Damen vereinahmt worden und gilt fortan als Damenhose. Also für Männer nicht mehr tragbar. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Nichtsdestotrotz habe ich einige richtige Caprihosen: Man nehme eine Jeans mit geradem Schnitt, die knackig am Hintern sitzt, und kürze diese auf eine Länge bis unters Knie/Wadenmitte.

Dann braucht man auch keine Herrencaprihose, die eigentlich nur ein verlängerter Cargoshort ist. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Hier einige Beispiele: http://album.gofeminin.de/album/see_634229/Fruhjahr-Sommer-Mode-fur-Manner.html

Werde das Album aber demnächst noch erweitern.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   So Mai 02, 2010 10:34 pm

@teerpirat schrieb:
Ursprünglich aber stammt die Caprihose von der Fischer/Matrosenhose ab. War also ein Männerkleidungsstück.
Ich hätte sie jetzt auch nicht als reine Damenhose eingeordnet, da man sie ja gerade bei Matrosen öfter sieht. Oder tragen die jetzt auch lang?
Konnte bei GOOGLE tatsächlich nichts finden aber ich meine das gerade in wärmeren Gefilden von Matrosen weiße enge etwas über das Knie gehende Hosen getragen wurden.

Gruß vom blubb
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Mo Mai 03, 2010 2:20 pm

@teerpirat schrieb:
Und wie fast alle Kleidung ist auch diese von den Damen vereinahmt worden und gilt fortan als Damenhose. Also für Männer nicht mehr tragbar. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Wenn das so weiter geht das alles was sich die Damenmode von den Männern einverleibt nicht mehr von Männern getragen werden kann müssen Männer bald alle in Südliche Gefilde auswandern. Nackt wird der Winter ganz schön kalt Laughing . Wir können ja dann auf Hawaii ein Nudistencamp gründen Laughing affraid Laughing .

Schöne Bilder übrigens, das dort gezeigte steht dir gut. Vor allem das mit den Stiefeln was du auch hier rein gesetzt hast zeigt das Männer in Stiefeln sehr männlich aussehen.

MFG Chefkoch

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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Di Mai 04, 2010 11:13 am

Tja, ich schrieb schon mal an anderer Stelle:

Zitat :
Eines Tages, wenn wir schon nackt herum laufen, weil die Frauen und auch das letzte Kleidungsstück abgeschwatzt und madig gemacht haben, werden sie uns auch das Feigenblatt wegnehmen, weil es "typisch weiblich" sei.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Do Jun 10, 2010 11:51 am

Und hier nochwas zum Thema:

http://www.news.de/gesellschaft/855058802/so-stylen-sie-sich-im-sommer-fuers-buero/1/

Man beachte den Satz "In wirtschaftlichen schwierigen Zeiten geht es formeller zu"

bzw. "Wer sich durch eine offiziellere Garderobe schon verkleidet fühlt, ist vielleicht seiner Aufgabe nicht gewachsen..."

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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Do Jun 10, 2010 9:51 pm

Ja, die gute Frau Frink (oder Frinks?) hat scheinbar nicht mehr alle Latten am Zaun! Hatte die vor dem Interview was geraucht oder getrunken oder warum widerspricht sie sich so gerne selbst?


Zitat :
(blasse Beine und Speckröllchen) Das will niemand sehen. Auch diejenigen nicht, die sich selbst so zeigen. Weder im Büro noch anderswo.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] (ich habe auch manches Mal das Gefühl, die Leute hätten vor Verlassen des Hauses den Blick in den Spiegel ignoriert, aber ich glaube, sie meint was anderes.)


Und zum Thema Modevielfalt für Männer:
Zitat :
Männer haben eine ziemlich große Auswahl. Es gibt viele feminine Anteile in der Herrenmode: Schals und Hemden, die
getragen werden wie Tücher und Blusen. Das macht es unsicheren Männern schwerer, sich zurechtzufinden. Aber ein echter Kerl geht dem aus dem Weg und nimmt die Mode nicht persönlich. Und das macht es dann für ihn wieder leichter.

Ach so. Es gibt also "feminine" Möglichkeiten, aber der richtige Kerl ignoriert sie also.

Denn:

Zitat :
Müssen Männer im Büro auch bei der größten Hitze einen
Schlips
tragen?


Frink: Ja. Denn wo Schlipse getragen werden, gibt es
in der Regel auch eine Klimaanalge.


Ach ja? ich habe schon in einigen Läden mit Krawattenzwang arbeiten dürfen und da gab es KEINE Aircon. Die Klimaanlage ist hierzulande eher die Ausnahme, als die Regel.


Ebenso lächerlich finde ich auch jenes Statement:
Zitat :
Der Abendanzug [...] Und natürlich ist
er schwarz. Ein schwarzer Businessanzug hingegen sollte einen festeren Griff haben und nicht ausschließlich mit schwarzem Garn verwebt sein, sondern auch hellerfarbige Einschlüsse haben.

Toll! Da darf ich mir beim Tageslicht-Anzug also ein paar hellere
Flecken erlauben. Des festeren Griffs wegen vielleicht gleich ein Tarnanzug?


[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Mehr Blaba (u.a. "Männern kompensieren Defizite") von dieser Dame findet sich hier:
Existenzielle.de


Soll sie weiterhin die Tagesschau-Sprecher & Co. beraten - aber den Rest der Welt in Ruhe lassen.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 11, 2010 12:28 am

@Hansi1973 schrieb:
Ja, die gute Frau Frink (oder Frinks?) hat scheinbar nicht mehr alle Latten am Zaun! Hatte die vor dem Interview was geraucht oder getrunken
Denn Gedanken hatte ich auch als ich das gelesen hab.

Folgende Zitate sind von www.news.de
Zitat :
Dürfen sich Damen mit perfekter Figur im Büro kürzere Röcke und tiefere Ausschnitte leisten als Kolleginnen mit weniger guter Figur?

Frink: Ja. Die Modewelt ist ungerecht und diskriminiert sowohl fülligere Frauen als auch die ältere Menschen.
Ahso und die Männer natürlich nicht. scratch

Zitat :
Wie unterscheidet sich ein Businessanzug von dem Outfit, in dem Herren abends zum Essen, in die Cocktailbar oder ins Theater gehen?

Frink: Der Abendanzug ist immer aus feiner Tuchqualität, hat einen edlen Faltenwurf sowie eine hochwertige Reflexion der Garne. Und natürlich ist er schwarz. Ein schwarzer Businessanzug hingegen sollte einen festeren Griff haben und nicht ausschließlich mit schwarzem Garn verwebt sein, sondern auch hellerfarbige Einschlüsse haben.
Ist doch klar, der Abendanzug ist natürlich in einem frischem, fröhlichem schwarz wohingegen der Businessanzug eher in einem dezenten schwarz daherkommt. Mad Also das ist doch ein unterschied wie dunkel und finster, wie Nacht und nicht Tag. Evil or Very Mad Und dann gibt es ja noch den Anzug für die Beerdigung, der im Gegensatz zu den vorgenannten schwarz ist und der für die Hochzeit ist schwarz.

Zitat :
Frink: Ja. Denn wo Schlipse getragen werden, gibt es in der Regel auch eine Klimaanalge.
Tja, dumm nur das Männer nie ihre "Regel" (Tage/Monatsblutung) haben. Shocked

Zitat :
Frink: Niemals offene Schuhe - zumindest nicht vorn und hinten. Die Bürosandale ist vorn geschlossen und hat an der Ferse einen Riemen. Aber Flip Flops zum Beispiel sind indiskutabel. Sie machen Geräusche beim Gehen und keinen schönen Gang. Sie sind viel zu privat.
OK, Flip Flops gehören nicht ins Büro aber warum müssen Männer/Frauen bei der Arbeit einen "schönen Gang" haben Shocked und machen Stöckelschuhe etwa keine Geräusche? confused2

Zitat :
Haben es die Männer in Sachen Büro-Outfit leichter als die Frauen? Schließlich haben sie nicht so viel Auswahl, was Kleidung betrifft.
Treffend erkannt würde ich sagen.
Zitat :
Frink: Doch. Männer haben eine ziemlich große Auswahl. Es gibt viele feminine Anteile in der Herrenmode: Schals und Hemden, die getragen werden wie Tücher und Blusen. Das macht es unsicheren Männern schwerer, sich zurechtzufinden. Aber ein echter Kerl geht dem aus dem Weg und nimmt die Mode nicht persönlich. Und das macht es dann für ihn wieder leichter.
Klarer Irrtum ein "echter Kerl" stellt sich der Herausforderung und zieht nicht den Schwanz ein weil es so Leichter ist. Wink

Zitat :
Frink: Wer sich durch eine offiziellere Garderobe schon verkleidet fühlt, ist vielleicht seiner Aufgabe nicht gewachsen...
Was für eine Schlussfolgerung aaah . Dann fühlen sich unsere Politiker und die super Bänker (Bankenkrise) also verkleidet, denn offensichtlich waren und sind sie ihrer Aufgabe ja nicht gewachsen. Laughing

Zitat :
Was sagt Kleidung über unsere Persönlichkeit aus?

Frink: Wie gut wir uns selber kennen. Das heiß, ob wir wissen, wo unsere Problemzonen sind oder ob wir etwa kurze Arme oder lange Beine haben.

Meine Kleidung sagt aus ob ich weiß wie lang meinen Arme und Beine sind confused2 confused2 ? Und was haben meine Problemzonen mit meiner Persönlichkeit zu tun? confused2 Rolling Eyes Ich denke das die Antwort von Frau Frink aussagt das sie die Frage nicht kapiert hat.

Zitat :
Wie kann man sich an den Dresscode halten und trotzdem noch seinen eigenen Stil wahren?

Frink: Ein Stil bildet sich durch Abschauen und Nachahmen heraus, am besten durch Menschen, die einen beeindruckt haben.

Die Frage war glaube ich "seinen eigenen Stil wahren" oder? Eigenen also meinen nicht den von anderen liebe Frau Frink. Den eigenen Stil wahren in dem man den von andern Menschen "Nachahmt", geht nicht.

Alles in allem ein höchst interessanter Artikel Sleep

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Di Jun 15, 2010 10:41 pm

Zunächst dachte ich auch, dass sie falsch oder bruchstückhaft
zitiert wurde; aber ähnlich geistige Ergüsse von ihr finden sich auch an anderer
Stelle im Internet.

Was sie da beschreibt ist eher der sehr zugeknöpfte Dresscode,
wie er bspw. in Banken Anwendung findet. Aber in den meisten kaufmännischen
Unternehmen geht es da etwas ungezwungener zu.
Hat natürlich auch immer
etwas mit der Branche, der Firmentradition und -Führung, aber auch mit der
Position und dem Anlass zu tun (bin ich im Backoffice oder habe ich ein Meeting/
Treffen mit Externen). Somit ist als Chef der Buchhaltung die Krawatte eher
angesagt, als beim Azubi. Wobei es da auch manche Firmen übertreiben können.
Wenn es bspw. beim "Casual Friday" noch die Anweisung gibt, dass das Hemd in der
Hose sein muss und Sneakers unangebracht sind - dann kann man es auch gleich
bleiben lassen.

Aber man sollte die Kirche auch im Dorfe lassen. Wenn nichts
außergewöhnliches ansteht, trage ich auch meist Chinos/ Jeans und Polohemd. Für
Meetings mit Kunden oder Lieferanten und hochoffizielle Firmenevents ziehe ich
auch einen kompletten Anzug an. Da fühle ich mich auch nicht verkleidet, aber eben
nicht so wohl. Die Kleidung (insb. Krawatte) engt ein, wenn man sich allzu sehr
streckt oder beugt, kann es passieren, dass was reißt… und wenn sich darüber
die Tomatensauce beim Essen ergießt oder man irgendwo hängen bleibt, ist u. U.
gleich ein dreistelliger Betrag im Eimer. Das ersetzt mir auch niemand.

Dennoch kann ich Leute verstehen, die sich in einem Anzug "verkleidet" fühlen und sei es nur zur Hochzeit. Klar, wenn man sich sonst nicht so kleidet und das auch nicht unbedingt dem entspricht, was man als "fein" betrachtet, dann ist das schon eine seltsame Kleidung.
Allerdings sollte man sich im Vorfeld informieren, was auf einen zukommen kann. Wer nun mal Banker werden will, muss sich darauf einstellen, täglich mit dem Strick rumzulaufen.
Aber sicherlich ist das "Wohlfühlen" nicht mit Kompetenz gleichzusetzen, ebenso wenig das Unwohlfühlen.

Die von ihr getätigten Statements zielen eher auf biedere Branchen und Verwendungen ab, insbesondere Nachrichtensprecher. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand wie Thomas Gottschalk von ihr coachen würde. Dafür ist er zu sehr Individualist und auch selber Showstar, der es sich eben auch erlauben kann, im Pailetten besetzten Frack und mit Cowboy-Stiefeln herum zu laufen.
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teerpirat
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BeitragThema: Änderung in Sicht?   Fr Jun 18, 2010 8:08 am

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,424301,00.html

Und auch ein älterer Artikel hier:

http://tinyurl.com/23346ao
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Männlich Löwe Büffel

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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 9:49 am

Zitat :
Quelle: FAZ.net
[...]Nein, nackte Männerbeine überlassen wir, ganz retrosexuell, den Männern
auf der Tour de France, im Kleingarten, in Balkonien und aufm Platz.
[...]
52 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen sagen darin aus, Männer
sollten im Sommer auch kurze Hosen bei der Arbeit tragen dürfen - was
die kolossale Selbstüberschätzung der Männer und den scharfen Blick der
Frauen beweist.
[...]
die heimlich schwelende Leidenschaft fürs ästhetisch Unfaßbare bemerken
natürlich die Herrenmodedesigner als erste. Auf den Trendschauen für den
nächsten Sommer, die gerade in Mailand und Paris über den Laufsteg
gingen, sah man doch tatsächlich eine ganze Armee kurzer Hosen.[...]


Der ganze Artikel ist eine Aneinanderreihung von Unverschämtheiten!
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Schade, dass der Artikel schon so alt ist und kein Autorenname zu finden
ist... Auch wenn ich sonst gegen Gewalt bin und mich seit der Grundschule nicht
mehr geprügelt habe, aber dieser blöden Kuh (ein Mann kann das
nichtgeschrieben haben), würde ich doch zu gerne mal eins in die Fresse
hauen!
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 10:02 am

@hansi:

Und weil Du gerade so gut drauf bsit, hier noch ein Nachschlag inkl. der Kommentare. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,428775,00.html

Den werden aber sicher einige von Euch kennen.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 10:53 am

Nein, diesen Artikel kannte ich (zum Glück!) noch nicht. Bitte verschont mich einstweilen mit weiteren Ergüssen dieser Art, bevor ich noch in den Redaktionen Amok laufe… Evil or Very Mad

Aber ernst zu nehmen ist dieser Artikel ja wohl nicht wirklich - oder?

Zitat :
Für mich, der bereits vor der ersten Pubertätsakne dem Dreiteiler auf Pausenhöfen zu stolzem (wenn auch einsamem) Renommee verhalf, ein unerträglicher Zustand.

Also, wer mit 12 Jahren - außerhalb von England oder sonstigen Ländern/ Schulen mit Uniformzwang - im Anzug zur Schule geht, der hat sie doch nicht mehr alle!

So einen kann man schon als Schüler nicht ernst nehmen (der prädestiniert sich ja förmlich als Prügelknabe und dass man ihm Papierschwänzchen anhängt), als Erwachsener erst Recht nicht.


Aber wie mein Schwiegervater immer so schön sagt:
Zitat :
Manche Menschen werden schon als (geistige) Greise geboren.



Aber ganz egal, was dieser Schnösel glaubt für gut befinden zu dürfen - ich werde mich nachher in kruzer Hose, FlipFlops und Deutschland-Trikot unters Volk mischen und auch das weitere WE mit kurzen Arm- und Beinkleidern verbringen. Irgendwann müssen die Beine doch mal braun werden.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 11:02 am

@Hansi1973 schrieb:
Bitte verschont mich einstweilen mit weiteren Ergüssen dieser Art, bevor ich noch in den Redaktionen Amok laufe… Evil or Very Mad

Ok, ich hör jetzt auf.... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Zitat :
Aber ganz egal, was dieser Schnösel glaubt für gut befinden zu dürfen - ich werde mich nachher in kruzer Hose, FlipFlops und Deutschland-Trikot unters Volk mischen und auch das weitere WE mit kurzen Arm- und Beinkleidern verbringen. Irgendwann müssen die Beine doch mal braun werden.
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Meine sind es schon - und zwar auf der ganzen Länge. Ich sage nur: Hotpants auch für Männer! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 11:07 am

Noch so ein Negativ-Beispiel (der Autor ist erst Anfang 40!):

JungeFreiheit.de/ Männer und kurze Hosen - unwürdig! (17.07.2009)
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 11:22 am

wenn ich so einen Müll lese, kriege ich Riesenpickel,
was will der den? das wir Männewr alle nur noch im Anzug und Würger rumrennen? mir stinkt eh schon die ewig gestrige Männermode.

lg damenschuhträger
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 12:03 pm

Ich habe ja durchaus noch Verständnis, dass man im Job nicht immer so rumlaufen kann, wie man vielleicht möchte oder es in seiner Freizeit tut (z.B. Rocker-Kluft oder "Bademoden").
Aber es kann nicht sein, dass knielange Röcke für die Damen erlaubt sind; kurze Hosen für den Mann (und kurz kann ja von 3/4 bis Hot Pants auch vieles sein) grundsätzlich verboten sein sollen.
Leider sind die Urteile von Arbeitsgerichten, die ich dazu finden konnte, veraltet (z.T. Mitte der 80er). Entweder hat es seit langer Zeit keinen gerichtlichen Streifall gegeben. Entweder konnte sich der Arbeitgeber damit arrangieren, sich durchsetzen oder sich gar auf anderem Wege des unbeliebten Mitarbeiters entledigen.
Kann aber auch sein, dass sich bis heute (vielleicht sogar stärker als früher) kaum Männer trauen, in kurzen Hosen zur Arbeit zu erscheinen; nicht nur wegen des Modediktats, sondern auch wegen der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes, etc.

Wie gesagt: beim Job kann ich verstehen, dass viele sich da eher zurück halten. Aber in der Freizeit?!

Beim Bäcker werde ich in kurzen Hosen ebenso gut/ schlecht behandelt, wie mit langen Hosen. Gleiches gilt auch für andere Geschäfte und Kontakte. Ich hatte bisher noch nicht den Eindruck, dass ich mich durch das Tragen kurzer Hosen lächerlich oder unwürdig dargestellt habe. Einzig die Krachlederne sorgte - jenseits dews Weißwurstäquators - ab und an für Schmunzeln und Verwirrung.
Klar, an gewisse Spielregeln muss man sich nun mal halten. Und wenn die Haus- und Kleiderordnung der Disko oder des Spielcasinos eben keine kurzen Hosen duldet oder gar Krawatten Pflicht sind, muss ich mir eben überlegen, ob ich mir das antun will oder nicht.


Aber ich finde es schon schlimm, was sich so manche Autorinnen und Autoren da heraus nehmen und meinen den Untergang des Abendlandes herbei reden zu müssen, weil Männer sich - zumindest in der Freizeit - nicht in lange Kleidung hüllen wollen. Oder weil die Modedesigner dazu anregen. Wer hat denn nun mehr Ahnung von Mode? Der Haut-Couturier oder der Schreiberling vom Käseblatt?

An alle "Mode"-Redakteure in diesem Lande ein Zitat von Dieter Nuhr:
Zitat :
Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Fresse halten!


Danke.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Fr Jun 18, 2010 2:54 pm

@Hansi1973 schrieb:
Noch so ein Negativ-Beispiel (der Autor ist erst Anfang 40!):

JungeFreiheit.de/ Männer und kurze Hosen - unwürdig! (17.07.2009)

Bei sowas denke ich nur noch: Ein Grund mehr, erst recht kurze Hose zu tragen.

Aber wenn es solch ein Faux-pas sein sollte - warum habe ich bisher noch von niemandem, noch nicht mal im Job, dumme Bemerkungen bekommen?

Ich erinnere mich noch daran als einer unserer Mitarbeiter mal zu mir sagte: "Ich hoffe, dass ich mich auch mal eines Tages traue, in kurzer Hose zu kommen".
Was soll man davon halten? Haben sich Männer mittlerweile soweit von Diktaken der selbsternannten "Stilberater" beeinflussen lassen, dass sie sich gar nix mehr trauen?

Und tatsächlich bin mit noch anderen 2, 3 Angestellten die einzigen, die im Sommer mit kurzer Hose kommen (wohlgemerkt, wir haben keinen Kundenkontakt)
Aber ich bin ausnahmslos der einzige, der in offenen Sandalen kommt.

man könnte schon fast glauben, ich denke wie eine Frau: Ich tu es einfach. Ohne mir Gedanken zu machen, was andere denken. Von daher kann ich mich auch nur schwer in diejenigen hineinversetzen, die sich nicht trauen, in sommerlicher Kleidung daherzukommen.
Kurze Sachen anziehen bedeutet nicht zwangsläufig, dass man nach Pantoffeltourist ausschaut. man kann dann trotzdem stilvoll gekleidet sein - und sich in seiner Haut wohlfühlen.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Di Jun 22, 2010 10:17 am

Um nochmal auf den ausgangspost zurückzukommen: ich arbeite zum glück in einem sehr lockeren büro, wo trotz vieler mitarbeiter keine strikte kleiderordnung herrscht. selbst, wenn es draußen nur 20 grad sind, gehen die temperaturen schnell auf 30 hoch im büro und da finde ich die vorstellung von schwitzenden füßen in dicken socken und sneakern wirklich nicht lecker. deshalb komme ich, wie viele andere kollegen auch, bei hohen temperaturen gerne in flip flops, mit kurzen hosen und t-shirt, niemand beschwert sich hier. allerdings hat man im büro auch keinen kontakt zu kunden, was auch aus meiner sicht eine andere situation ist.
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Di Jun 22, 2010 9:01 pm

@Hansi1973 schrieb:
Zitat :
Quelle: FAZ.net
[...]Nein, nackte Männerbeine überlassen wir, ganz retrosexuell, den Männern
auf der Tour de France, im Kleingarten, in Balkonien und aufm Platz.
[...]
52 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen sagen darin aus, Männer
sollten im Sommer auch kurze Hosen bei der Arbeit tragen dürfen - was
die kolossale Selbstüberschätzung der Männer und den scharfen Blick der
Frauen beweist.
[...]
die heimlich schwelende Leidenschaft fürs ästhetisch Unfaßbare bemerken
natürlich die Herrenmodedesigner als erste. Auf den Trendschauen für den
nächsten Sommer, die gerade in Mailand und Paris über den Laufsteg
gingen, sah man doch tatsächlich eine ganze Armee kurzer Hosen.[...]


Der ganze Artikel ist eine Aneinanderreihung von Unverschämtheiten!
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Schade, dass der Artikel schon so alt ist und kein Autorenname zu finden
ist... Auch wenn ich sonst gegen Gewalt bin und mich seit der Grundschule nicht
mehr geprügelt habe, aber dieser blöden Kuh (ein Mann kann das
nichtgeschrieben haben), würde ich doch zu gerne mal eins in die Fresse
hauen!

Stimmt, diese Unverschämtheiten werden alle Jahre von neuem verbreitet (vielleicht hatte die Journalisten-Meute gerade nix besseres im Archiv, um die ansonsten leeren Seiten zu füllen ... ???).

Es gibt jetzt aber auch schon ein Weiterdenken in dieser Richtung (auch wenn es auf den ersten Blick nach der üblichen Belehrung über die Hässlichkeit des Mannes im Generellen und auch im Besonderen klingt). Und das sollte man als Mann vielleicht einfach beherzt aufgreifen:

http://www.theintelligence.de/index.php/feuilleton-/141-claudia-spricht/607-maenner-rasiert-euch-die-beine.html

Wie war das nochmal zu Beginn des letzten Jahrhunderts ? Hieß der Look, der die hundertjährige Vermännlichung der Damenmode einläutete, und sich als MEGA-Look erweisen sollte, damals nicht: "comme des garcon" ?


Dann heißt der MEGA-Look des 21. Jahrhunderts vielleicht einfach: "comme des filles" ?

Grüße nancyboy
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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Mi Jun 23, 2010 11:11 pm

nancyboy schrieb:
Stimmt, diese Unverschämtheiten werden alle Jahre von neuem verbreitet (vielleicht hatte die Journalisten-Meute gerade nix besseres im Archiv, um die ansonsten leeren Seiten zu füllen ... ???).
Nur mal so gesponnen.bounce
Vielleicht werden solche "Geistigen Ergüsse" von solchen Schreiberlingen verfasst die Selbst (ihrer Meinung nach) hässliche Beine haben oder bei einem Weiblichen Schreiberling eben der Partner hässliche Beine Hat. Möglich ist auch bei einem Weiblichen Schreiberling das sie befürchtet es Könnte einer sagen; "die Beine von ihrem Mann sind aber hübscher als ihre."
Sie könnten angst vor dieser Mode haben da sie sie selber, aufgrund ihrer eigenen "hässlichen" Beine, nicht tragen können. Folglich versuchen sie indem sie solche Artikel verfassen diese Mode aufzuhalten und hoffen das sich genug davon beeinflussen lassen.

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung   Do Jun 24, 2010 9:30 am

Zitat :
Es gibt jetzt aber auch schon ein Weiterdenken in dieser Richtung (auch wenn es auf den ersten Blick nach der üblichen Belehrung über die Hässlichkeit des Mannes im Generellen und auch im Besonderen klingt). Und das sollte man als Mann vielleicht einfach beherzt aufgreifen:

http://www.theintelligence.de/index.php/feuilleton-/141-claudia-spricht/607-maenner-rasiert-euch-die-beine.html

Da könnte man aber auch an eine "Stilberatung für die Frau 10 €" denken. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Bei dem, was ich da tagtäglich sehen muss. Da sind auch Geschmacklosigkeiten darunter, ich will gar nicht aufzählen, das würde hier den Rahmen sprengen.

das Allerneusteste - zumindest bei jüngeren Mädels jetzt gesehen - scheint jetzt der Trend zu sein, zu ultraknappen Hotpants Wadenwärmer (Stulpen) dazu zu tragen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] . Was diese unsinnige Kombination soll, habe ich beim besten Willen keine Ahnung.
Das sieht noch bescheuerter aus als diese Schaftsandalen, die eine Mischung aus FlipFlop und Stiefel darstellen...

Aber wahrscheinlich soll Frauenmode gar keinen Sinn darstellen, hauptsache alles Unmögliche tragen, weil es "Mode" ist.

Wenn wir unsere eigene Mode machen, da kommt zumindest - denke ich jedenfalls - was Gescheiteres raus [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Wieder das Übliche: Sommer und Kleiderordnung

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