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Bonfreund

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 Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?

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Androgyn
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BeitragThema: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   So Jan 02, 2011 5:46 pm

Hey…

Ein leidiges Thema ist immer wieder, ob aus der Kleidung automatisch auf eine sexuelle Ausrichtung geschlossen werden kann.

Der rock-/ kleid-/ heeltragende Mann ist im Klischeedenken automatisch schwul?

Vorne weg… ich bin ausschließlich und nur hetero, nicht Mal ansatzweise Bi und trage dennoch z.B. Rock.

Immer wieder hatte sich mir die Frage gestellt, woran ich einen schwulen Mann an seiner Kleidung erkennen könnte, um dann just diese Kleidung nicht zu tragen. Ich wollte nicht in diese Vorurteilsecke gepresst werden.

Ich nehme das Ergebnis vorneweg. Ich bin zu keinem gültigen Schluss gekommen. Es gibt keine Kleidung, die ausschließlich schwulen Männern zuzuordnen wäre.

Weshalb komme ich zu dieser Ansicht?

Für mich ist es unglaublich schwierig einen schwulen Mann zu erkennen. Meine Freundin behauptet aber, das auf Anhieb erfühlen zu können. Evt. haben Frauen dafür eine feinere Antenne, als hetero Männer? Andererseits kann ich z.B. auf der Strasse keinen Mann fragen, ob die Ansicht meiner Freundin in jedem Fall richtig ist, ohne eine blutige Nase zu riskieren.

An der Kleidung selbst ist das sowieso m.M.n. nicht festzumachen. Ich fürchte Fehleinschätzungen sind auch bei ihr niemals ausgeschlossen. Um als hetero Frau oder Mann einen Homo, oder eine Lesbe erkennen zu können, bedürfte es vermutlich einer ganz gehörigen Portion an Insiderwissen aus der Schwulen- und Lesbenszene. Uns Heteros kann das also nicht wirklich gelingen.

Das Üble ist, dass genau diejenigen Leute zu vorschnellen Urteilen neigen, die von just dieser Thematik weit entfernt sind. Sie bedienen Klischees und Vorurteile ...und liegen überwiegend meilenweit daneben.

Meiner zwischenzeitlichen Ansicht nach, erkennt man den schwulen Mann nicht zwangsläufig an seinem Outfit und sogar genauso wenig an seinem Gehabe.

Der effeminierte (weibische) Mann, also der Mann mit den weiblich anmutenden Bewegungsmustern, der vielleicht besonders farbenfroh gekleidet ist, sehr gerne Schmuck verwendet und blonde Strähnchen in den Haaren hat / eine Bobfrisur trägt / seine Fingernägel lackiert usw., ist keinesfalls zwangsläufig homosexuell. Er ist jedoch die Fleisch gewordenen Verkörperung des klassischen Vorurteils....der MUSS doch schwul sein.

Umgehrt wird der trainierte Mann mit den vielen Muskeln, der schmalen Taille als Inbegriff des frauenverzehrenden Machos, des Weiberhelden nicht schwul sein. Weit gefehlt!

Ich erinnere an z.B. Hollywoodschauspieler, Sänger, Schriftsteller….:
James Dean, Schauspieler (1931-1955), Rex Gildo, Schlagersänger (1936-1999), Rock Hudson, Schauspieler (1925-1985), Hape Kerkeling, Entertainer (*1964..), Anthony Perkins, Schauspieler (1932-1992), Walter Sedlmayr, Schauspieler (1926-1990), Oscar Wilde, Schriftsteller (1854-1900), George Richard Chamberlain (* 1934…), uswuswusw….

Ich vermute, dass Schwule eher Männer, die besonders „männlich“ in Kleidung und Verhalten auftreten, präferieren? Sie, die jungen, gepflegten, charmanten und schönen Männer haben zwar massenhaft Verehrerinnen, stehen aber eher auf Männer? Auch das ist sicherlich nicht pauschal richtig und deshalb wiederum nur ein Vorurteil.

Früher galt der Mann im Anzug als ausschließlich und nur heteroorientiert. Im Männer-Modeuniversum galt der Männeranzug als typisch hetero, was ein Schwulsein kategorisch ausschloss. Der Männeranzug galt als „Mode, Macht, Karriere- Bild“ eines hetero Machomannes im Überlebenskampf in der Berufswelt.

Diese Bild ist z.B. durch Westerwelle und Wowereit nicht mehr haltbar. Der konservative Anzug als Uniform für Macht und Karriere wird zwischenzeitlich von allen sexuellen Ausrichtungen getragen. Selbst von Frau Merkel in ihren unsäglich hässlichen Hosenanzügen.

Ab wann wirkt aber sogar ein Anzug feminisiert, das heißt vorurteilsbehaftet wieder einmal als schwul? Wieviel Schmuck im Anzug verträgt ein Mann, bevor er nicht mehr als hetero gilt? Ist es die schmaler geschnittene, körperbetonte Silhouette, oder ein farbig abgesetztes Revers, oder Attribute, wie Krawatten, HighHeels, Männerschmuck ….?

Ich selbst will mich aus der Männermode und zuweilen gemäßigt aus der Damenmode (mangels Alternativen) bedienen. Ich will also für mich beim klassischen Männeranzug durchaus bleiben, mich aber gleichzeitig der Modevielfalt der Damenmode nicht verschließen.

Ich glaube nicht, dass es noch so etwas wie den schwulen Anzug beziehungsweise generell schwule Kleidung gibt.

In den letzten Jahrzehnten ging es in der Männermode um eine fürchterliche Reduktion eben bei Kleidung, Schmuck, Schuhen und Make-up. Schwule interessiert das vermutlich eben weniger, da es aus deren Sicht sowieso keine „Schwulenkleidung“ gibt? Sie wollen meist nicht per se als klischeehaft „schwul“, also feminisiert aussehen, sondern als Mann für Männer höchst attraktiv wirken. Gerade deshalb scheinen Homos eher klassische, perfekte und schmucklose Männerkleidung zu bevorzugen?

Damit wiederum laufen sie aber in die gleiche Modefalle, wie wir Heteromänner. Schwule und heterosexuelle Männer gleichen sich also immer mehr zu einem unattraktiven, grauen Männermodebrei an?

Meine Auffassung ist, dass es ist nicht wichtig ist, was man(n) trägt, sondern es ist wichtig, wie man(n) es mit eigenem Selbstverständnis trägt.

Als Heteromann kann ich - dezent - einen Rock, ein Kleid, Heels, MakeUp und Schmuck solcherart betrachtet evt. eher tragen, als denn ein Homo?

Netterweise habe ich im Rock deutlich mehr mutige Ansprachen von Mädels, als in einer Hose. Spreche ich in einer Hose ein Mädel an, wird "Anmache" unterstellt. Spricht mich im Rock ein Mädel an, so ist das zwar nicht anders, aber ich selbst muss nicht aktiv werden und mit Negativem rechnen.

Ein Männerrock stößt aus meiner Erfahrung auf höchst positive Resonanzen bei den Frauen. Der Witz dabei ist, man(n) muss nicht selbst agieren, sondern wird angesprochen.

Früher wollte ich mir dazu schon einen putzigen kleinen Wuschelhund anschaffen, ein Männerrock erfüllt diese Absicht aber besser und ist pflegeleichter.

Beste Grüße
Androgyn



Zuletzt von Androgyn am So Jan 02, 2011 8:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   So Jan 02, 2011 7:19 pm

Hallo Androgy,

Sehr interessante Ansicht. Ich muss Dir aus persönlicher Sicht daher weitestgehend Deinen Ausführungen zustimmen.

Ich habe selbst schwule Männer in meinem Bekanntenkreis, und vor deren Outing wäre es mir im Traum nicht eingefallen, diese für schwul zu halten. Ganz einfach aus dem Grunde: Die geben sich erst recht betont männlich, also sind entweder im klassischen Anzug oder in Holzfällerhemd mit Lederjacke und Bikerboots anzutreffen. Nicht mal an deren Verhaltensweise, was Gestik und Mimik angeht, könnte man diese Männer der Schwulenszene zuordnen.

Habe aber auch schon schwule Männer gesehen, wo es man an deren Verhaltensweise erkennen kann.

Unterm Strich kann ich sagen: Schwule stehen auf das MÄNNLICHE, also kommt ihnen keineswegs in den Sinn, Kleidung tragen zu wollen, die sich der typischen Frauenkleidung annähern.

Ergo: Kleidung ist absolut kein Indiz zur sexuellen Orientierung.

Skuriller noch: Schwule tendieren eher dazu, Anzug zu tragen, als ein Heteromann. Damit gerät schon die ganze "Anzug -> echter Mann"-Definition ins Kippen.

LG
teerpirat


Zuletzt von teerpirat am Mo Jan 03, 2011 8:23 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Androgyn
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   So Jan 02, 2011 8:13 pm

Hey Alex.....

YES.... ich denke wir stimmen sogar nahezu völlig überein. Klar bestimmen auch Ausnahmen eine gewisse Regel.

Beste Grüße
Androgyn

P.S. Bin gespannt, welche Meinungen dazu noch geäußert werden. Und zwar völlig egal, ob nun hetero, homo, lesbisch, Bi..... oder sonst was.

Ich mag zwar zuweilen Normen, aber eher noch die Menschen, die nicht normativ sind. Insbesondere in der Mode. Und mit sexueller Ausrichtung hat Mode mithin NICHTS zu tun.

Wobei ich zusätzlich der Ansicht bin, dass selbst Gestik und Mimik – also Verhalten - nicht unbedingt auf ein sexuell orientiertes Muster hinsichtlich hetero oder homo schließen lassen. Denn die Frage ist lediglich immer: „Wem gegenüber verhalte ich mich wie und zu welchem Zweck?“

Ein Mann in HighHeels wird sich ebenso bewegen müssen, wie eine darin trainierte Frau um nicht lächerlich zu wirken. Gestik, Mimik, Bewegungsabläufe und Verhalten sollten insgesamt stimmig zum Outfit sein. Das ist wiederum eine extrem schwierige Gradwanderung für untrainierte hetero Männer, die Mädels solcherart umwerben wollen.

Wem es gelingt, hat m.A.n. überwiegend in der Damenwelt gewonnen.







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lyfa
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   Mo Jan 03, 2011 1:22 pm

Hallo Androgyn,Hallo teerpirat,
euren Ausführungen kann ich auch nur zustimmen.Ein guter Bekannter von mir ist auch schwul.Bis zu seinem Outing wäre ich nicht darauf gekommen,das er nicht Hetero ist.Auch bei seinen Freunden,die er im laufe der Jahre hatte,konnte man eigentlich nicht vermuten,das sie Schwul sind.Weder an der Kleidung noch an ihren Gesten.
Auch bei Männern aus anderen Ländern erkennt man nicht,ob einer Schwul ist oder nicht.Ab morgen bin ich mal wieder auf den Weg nach Pattaya,Thailand.Gerade dort sieht man sehr gut,das die Kleidung nun gar nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat.
Gruß lyfa
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   Mo Jan 03, 2011 4:02 pm

Bei vielen wird der Begriff "schwul" mittlerweile nur als anderer Begriff für "anders" angewendet. Vergleichbar mit dem uns allen geläufigen "geil", was ja auch kaum noch in der ursprünglichen Bedeutung verwendet wird.
Für viele Personen und Gruppen ist man sofort ein extremer, nicht akzeptabler Außenseiter, wenn man nur etwas von der Norm abweicht.
Viele Jahre war der Schwule eben der Außenseiter schlechthin. Darunte rmüssen heute noch alle leiden, die anders sind als die breite Masse.
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stylefreak
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   Mo Jan 03, 2011 7:25 pm

Tiger schrieb:
Bei vielen wird der Begriff "schwul" mittlerweile nur als anderer Begriff für "anders" angewendet. Vergleichbar mit dem uns allen geläufigen "geil", was ja auch kaum noch in der ursprünglichen Bedeutung verwendet wird.
Für viele Personen und Gruppen ist man sofort ein extremer, nicht akzeptabler Außenseiter, wenn man nur etwas von der Norm abweicht.
Viele Jahre war der Schwule eben der Außenseiter schlechthin. Darunte rmüssen heute noch alle leiden, die anders sind als die breite Masse.

... stimmt, da hat sich in den letzten 10-20 Jahren ein ziemlicher Begriffswandel vollzogen. Habe vor bald 10 Jahren auch schon mal zu einem neuen Handy den Spruch gehört: "Ey, was für ein schwules Teil !"
Das war dann eher anerkennend gemeint. Kommt halt ganz auf die Situation an ...

Im Übrigen wird den Menschen halt mittlerweile sehr früh eingeimpft, dass bestimmte Kleidung schwul mache ... siehe z.B. folgende Diskussion in einem anderen Forum (und das Ergebnis, also wie die Mutter dann ihren Sohn angezogen hat):

Ich darf meinen Sohn nicht als Mädchen verkleiden,sonst wird er schwul

Grüße nancyboy
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Hansi1973
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   Mo Jan 03, 2011 9:35 pm

Natürlich gibt es sie, die (sorry) „Tucken“, bei denen man schon auf 2km Entfernung weiß, dass sie schwul sind. Aber das sind eher die Ausnahmen und selbst die sind keine „Fummeltrinen“ – zumindest nicht im Alltag. Die anderen 95-99% der Schwulen, die man kennt oder von denen man weiß, dass sie schwul sind, geben sich eben „normal“, also so wie es die gesellschaftliche Norm vom Mann erwartet.

Schon interessant, dass eine Minderheit eine solche Signalwirkung hat und als Synonym für die Mehrheit angesehen wird und davon abgeleitet auch auf andere Gruppen geschlossen wird.


Und ja, früher standen Homosexuelle Menschen im gesellschaftlichen Aus, wurden sogar strafrechtlich verfolgt (im 3. Reich auch ins KZ gesteckt).

Zum Glück ist das heutzutage nicht mehr der Fall, dennoch ist "schwul = gesellschaftlicher Dreck" zumindest in der Verbindung als Schimpfwort/ Verunglimpfung immer noch in den Köpfen drin; bzw. wird - wie Tiger schon schrieb - mit anderer Bedeutung verwendet.


Und wenn ich mir das so überlege (bei ROCKMODE läuft eine ähnliche Diskussion), dann ist die Angst nicht unbedingt, als schwul zu gelten sondern ganz einfach für seine Andersartigkeit beleidigt zu werden.
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   Mo Jan 03, 2011 9:52 pm

Ich für meinen Teil denke, das Wort schwul hat sich als generelles Schimpfwort eingebürgert, und zwar folgendermassen: "sieht schwul aus" ist gleichzusetzen mit "sieht Schei§§e aus".

Unter anderem möchte ich anmerken, dass man schnell für schwul gehalten wird, wenn man guten Geschmack in Kleidung und Stil zeigt. Sie mit Mode zu befassen, gilt als unmännlich und ist ausschliesslich Frauensache. Also: Männer, die sich modisch und schick kleiden, sind schwul.
Gay mag ja zum guten Stil führen, aber keineswegs, dass guter Stil zu Gay führt!

Wenn man feststellt, dass die meisten Schwulen sich unauffällig kleiden, frage ich mich wirklich, wie mit solch haartsträubenden Klischees um sich geworfen wird.

Ob die ganzen Modedesigner, Visagisten und Friseure alle schwul sein sollen, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Hört aber man immer wieder.

Dass Schwule sich möglichst unauffällig kleiden, mag auch darin begründet sein, dass Schwule eh schon mit gesellschaftlicher Diskriminierung rechnen müssen, da fordern sie die Situation nicht auch noch heraus, indem sie sich "schwulengerecht" kleiden.

LG
teerpirat
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Stanley McLeod
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   Di Jan 04, 2011 6:33 pm

Ja, leider ist das wohl immer noch so in den Köpfen der Leute, dass vor allem Männer, die sich gut kleiden wollen und dazu mangels Alternative derzeit auch in Damenregalen wildern fast sofort in die Schwulenecke gestellt.

Ich muss euch zustimmen, dass das aber keineswegs mit der sexuellen Orientierung zu tun hat.

Obwohl ich seit kurzem auf den "Geschmack" gekommen bin, fühle ich mich weder als schwul oder sonstwas.

Naja und @Teepirat, dass Designer, Friseuere und Co. schwul sein sollen rührt wohl auch daher, dass man keinem "normal" gepolten Mann zutraut, sich für diese Bereiche zu interessieren, echte Kerle arbeiten was andres, z.b. Bauarbeiter, Techniker..... naja ihr wisst was ich meine.

LG Metalstanley

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Ich möchte mich als Mann kleiden wie ich möchte, Frauen tuen das schließlich auch.....also worauf warten wir noch?
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   Di Jan 04, 2011 7:45 pm

Metalstanley82 schrieb:
, echte Kerle arbeiten was andres, z.b. Bauarbeiter, Techniker..... naja ihr wisst was ich meine.


Hallo Metalstanley82,

Willkommen in unserer Runde Very Happy

Ich weiss zwar nicht wirklich genau, was den echten Kerl definiert, aber aus der reinen persönlichen Sicht heraus:

Ein echter Kerl lässt sich nicht vorschreiben, wie er sich zu kleiden hat. Aber solche "Kerle" sind für Frauen dann zu selbstbewust; sie sehen ja, dass sie diese Männer nicht nach ihren Vorstellungen an(er)ziehen können....

Was wollen Frauen eigentlich? Echte Männer oder Pantoffelschlappis?

LG
teerpirat
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Androgyn
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BeitragThema: Egal, ob Rock oder Hose am Mann   Di Jan 04, 2011 7:53 pm

Hey…

Tja ich sehe an Euren Beiträgen jetzt schon, dass wir nahezu exakt komplett kongruent sind. Die verbreitete Meinung unbedarfter Menschen z.B. als Mann „Rock tragen“ = „schwul sein“, ist schlicht falsch. Es trifft eher das Gegenteil zu.

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen ein Hosentragendes Mädel in deren sexuellen Ausrichtung automatisch als Lesbe anzusehen. Hätte ich dieses je getan, so hätte sie mir vermutlich ihre Handtasche samt kiloschwerem Inhalt mit Schwung auf die Nase gehauen. Außerdem würde ich mit dieser Einstellung im Straßenbild dann überwiegend nur noch Hosentragende Lesben sehen, was mich traurig stimmen würde.

Insofern müsste gerade die gesamte Damenwelt unser Anliegen nach dem Rock am Mann völlig kritiklos akzeptieren. Denn es geht eben nicht um irgendwelche, dümmlich unterstellten Abwegigkeiten einer Sexuellen Ausrichtung. Gerade für die Damenwelt ist ein Heteromann im Rock letztlich deutlich erkennbarer.

Und wie sieht die Hetero-Männerwelt den Rocktragenden Mann? Im Konkurrenzkampf um die Gunst der Mädels scheint alles erlaubt? Der Rocktragende Mann wird einfach als schwul bezeichnet und scheidet damit zwangsläufig in diesem Konkurrenzkampf aus? Für bildungsferne und geistige Schwachmatiker mag diese stumpfe Waffe Verwendung finden.

Fakt ist aber, dass Mädels sogar überwiegend und zunehmend den Rocktragenden Mann mögen. Zumindest ist das positive Interesse der Damenwelt durchaus sehr groß. Das aber wiederum erklärt die Fehemenz und die völlig unhaltbare Ansicht (Männerrock = schwul = sexuelle Ausrichtung) mit der männliche Konkurrenz im Rock aus dem Schlachtfeld um die Damengunst gedrängt werden soll.

Dabei wäre all dieser Unsinn völlig unnötig, wenn jeder Mann es den Frauen gleichtut und das trägt, was ihm gefällt. Egal, ob Rock oder Hose.

Sollte ich jemals wieder auf die Pirsch nach einem Mädel gehen, so mit Sicherheit nur im Rock. Das erweckt die frauentypische Neugierde und dass ich nicht schwul bin, kann das anvisierte Mädel sodann weniger umständlich, als in Hose, recht flott feststellen.

Das Problem ist dann eher ein anderes. Denn SIE trägt dann möglicherweise eine Hose.

Sorry…das musste mal gesagt werden *GGG*

Beste Grüße
Androgyn
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BeitragThema: Re: Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?   

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Rock, Kleid, Heels gelten in der Männermode als schwul?

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