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 GENDERFUL by Joie Reinstein

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Hansi1973
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BeitragThema: GENDERFUL by Joie Reinstein   Di Jan 04, 2011 9:55 pm

Soeben bei http://highheelspassion.blogspot.com/ entdeckt -
ein gutes Video über die sich verändernde, neu belebende Männermode:

http://vimeo.com/11730487

Fängt an mit dem neuen Look, der neuen Männer-Silhouette
durch den Designer HEDI SIMANE (ab ca. 1:10),
Heels for men (ab 3:30);
dem Kilt/ Rock (ab 4:15);
und den sich daraus ergebenden neuen Möglichkeiten für den Mann (ab 5:30).

Ich denke, da ist der ein oder andere interessante Look dabei.



EDIT: falschen Video-Link korrigiert




Zuletzt von Hansi1973 am Di Jan 04, 2011 11:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hansi1973
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BeitragThema: Re: GENDERFUL by Joie Reinstein   Di Jan 04, 2011 10:08 pm

Noch zu diesem Thema/ am Rande:

Ein Artikel in der WELT über "WUT BERLIN, Tokyo":
Warum junge Japaner die Mode aus Berlin so chic finden


Warum wissen Franzosen und Japaner, was so in Berlin läuft, während wir hier nix mitbekommen?!
Das ist doch verdammt peinlich!



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BeitragThema: Re: GENDERFUL by Joie Reinstein   Mi Jan 05, 2011 9:38 am

Hansi1973 schrieb:

Soeben bei http://highheelspassion.blogspot.com/ entdeckt -
ein gutes Video über die sich verändernde, neu belebende Männermode:

http://vimeo.com/11730487

... schönes Video.

Nachdenklich stimmt mich aber, dass wieder mal (wie so oft) die Überleitung zum Männerrock über den Kilt erfolgt ist. Gezeigt wurden dann überwiegend nicht-kiltartige Röcke an Männern.
Auch in dieser Art der Darstellung sehe ich wieder mal den allgegenwärtigen Rechtfertigungsdruck, dem sich viele Männer offenbar ausgesetzt fühlen (und deshalb auf bekannte Männerröcke wie den Kilt - quasi als Entschuldigung - verweisen).

Der erste Schritt, den Männer aber gehen müssen, um die - ja nur gesellschaftlich auferlegten - Kleidungsregeln zu durchbrechen, ist aber, den (zumindest gefühlten) Rechtfertigungsdruck los zu werden.

Zwar wurde auch eine mögliche Motivation zur Etablierung neuer Kleidungsregeln für Männer, nämlich den Wunsch nach Provokation, in dem Video angesprochen ...
Bloß, Provokation ohne echtes Bedürfnis zur Auflehnung gegen einen (echten oder vermeintlichen) Mißstand, ist halt ein bißchen wenig für eine dauerhafte und selbsttragende Veränderungsbewegung.
Diese Art von "Provokation" sehen wir seit einigen Jahrzehnten in der Damenmode, wobei auch Frauen mittlerweile feststellen, dass sie kleidungsmäßig eigentlich nicht mehr richtig provozieren können (es hat sich dort irgendwie "aus-provoziert"; stattdessen findet dort so eine Art industriell vorgefertigte "Provokation" statt, mit der sich gut Geld verdienen lässt; auf diesen Zug versuchen mittlerweile auch einige Designer für Männermode aufzuspringen ...). Die weibliche Provokations-Bewegung begann allerdings auch mit einer Auflehnung gegen vormals die Frauen benachteiligende gesellschaftliche Zustände.

Ich meine, es gibt heute auch gesellschaftliche Zustände, gegen die sich aufzulehnen für Männer gute Gründe bestehen.

Diese mißlichen Zustände (z.B. gesellschaftlich eingeimpfte Reduktion der Interessen auf Arbeit und Sport) müssen aber erst mal klar formuliert werden, dann ist auch die Grundlage für eine provokative Bekleidungsmode für Männer gelegt.

Oder anders ausgedrückt:
wer (erfolgreich) provozieren will, muss sich erst mal bewusst machen, warum er das tut ...

Grüße nancyboy
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BeitragThema: Re: GENDERFUL by Joie Reinstein   Mi Jan 05, 2011 11:17 am

....ja sehr schönes Video

Zumindest zeigt es, in welche Richtung es gehen könnte, nämlich freie Kleidungswahl für alle, ob Männlein oder Weiblein.

Solange dies noch nicht soweit ist, müssen wir uns eben immer noch in der "falschen" Abteilung bedienen, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir eben nicht mehr bereit sind, uns als Männer modetechnisch zurückdrängen zu lassen.

Habe bei New Yorker z.B. einen schönen weichen flauschigen Strickpulli anprobiert, der mit Sicherheit für Frauen gedacht war und ich hätte ihn beinahe auch mitgenommen, nur der etwas zu große Ausschnitt, hatte mich daran momentan noch gehindert, aber beim nächsten Mal könnte das anders aussehen.

Wieso provozieren? Nun, um eventuell nachfragende darauf hinzuweisen, dass ich mich eben so kleiden möchte, wie ich das will und nicht, wie es andere meinen, dass es für "Männer" angemessen wäre.

LG Metalstanley

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Ich möchte mich als Mann kleiden wie ich möchte, Frauen tuen das schließlich auch.....also worauf warten wir noch?
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BeitragThema: Re: GENDERFUL by Joie Reinstein   Mi Jan 05, 2011 11:39 am

Metalstanley82 schrieb:

...
Wieso provozieren? Nun, um eventuell nachfragende darauf hinzuweisen, dass ich mich eben so kleiden möchte, wie ich das will und nicht, wie es andere meinen, dass es für "Männer" angemessen wäre.


... das ist schon mal, wie auch ich denke, ein sehr guter (letztlich emanzipatorischer) Ansatz für eine bewusste Provokation.
Also die Inanspruchnahme des Rechts, sich als Mann auch für interessante/schöne/etc. Kleidung interessieren zu "dürfen" und diese dann auch zu tragen.

Denn so selbstverständlich ist das in unserer Gesellschaft beileibe nicht. Da muss man nur an die alltäglichen Gespräche unter Bekannten, Kollegen etc. denken, in denen Frauen über Mode/Kleidung/etc. sprechen und Männer gleich zu verstehen geben, dass sie sich für solchen "Weiberkram" nicht interessieren (oder mal konkret ein Beispiel von meiner letzten Weihnachtsfeier im Dez. 10: Frau fragt Mann, ob es in einem neu eröffneten Einkaufscenter, über dessen Lebensmittel-Vielfalt sich beide soeben noch ausgiebig unterhalten haben, ob es dort auch Schuhe zu kaufen gäbe; Antwort des Mannes (leicht spöttelnd): wisse er nicht, er kaufe sich ja auch höchstens einmal im Jahr neue Schuhe ...; dieser Mann hat sich nicht etwa geschämt für seinen eintönigen Auftritt jahraus/jahrein, nein ganz im Gegenteil ...).
Durch solche ständigen Wiederholungen von stereotypen Geschlechtsrollen wird nämlich im Alltag jeder Ansatz zu mehr Kleidungsfreiheit unter Männern zunichte gemacht ...

Deshalb sollten Männer, so meine ich jedenfalls, bezüglich einer kleidungsmäßigen "Provokation" auch klar äußern können, welcher Beweggrund dahinter steckt ...

Grüße nancyboy

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Stanley McLeod
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BeitragThema: Re: GENDERFUL by Joie Reinstein   Mi Jan 05, 2011 11:53 am

Kenne ich, sind halt die "typischen" Männer, von denen kannst du aber auch nicht erwarten so wirklich voll akzeptiert zu werden, wenn du Dinge trägst, die eher "typisch" weiblich sind.

Da muss man durch, wenn etwas geändert werden soll.

Aber ja, du hast Recht, man sollte schon die richtigen Argumente auf Lager haben, bzw. die richtige Überzeugung.

LG Metalstanley

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BeitragThema: Re: GENDERFUL by Joie Reinstein   Mi Jan 05, 2011 1:15 pm

Zitat :
Zwar wurde auch eine mögliche Motivation zur Etablierung neuer Kleidungsregeln für Männer, nämlich den Wunsch nach Provokation, in dem Video angesprochen ...
Bloß, Provokation ohne echtes Bedürfnis zur Auflehnung gegen einen (echten oder vermeintlichen) Mißstand, ist halt ein bißchen wenig für eine dauerhafte und selbsttragende Veränderungsbewegung.

Ja, das mit der Provokation leuchtet mir auch nicht so sehr ein.
Okay, die (jungen) Japaner sind halt schräger drauf. Dort klafft ein gewaltiger Bruch zwischen gesellschaftlicher Norm und Individualität. Tagsüber Schuluniform/ Anzug+Krawatte und am Wochenende dann Vollgas in einer gegensätzlichen Montur. Hierzulande/ in Europa scheint es eher in der Mitte zu liegen. „Casual“ wie das neudeutsch heißt, im Büro wie in der Freizeit. Darum sind die Unterschiede auch nicht so krass.

Provokation bedeutet zwar einerseits auf etwas hinzuweisen, es überspitzt darzustellen, aber (leider) auch, dass man es nicht so ernst meint/ vollends dahinter steht. Das könnte im übertriebenen Falle bedeuten: man geht nackt auf die Straße, um die Leute zu schockieren, zu provozieren, um sie dann in einer wie auch immer gearteten Bekleidung zu beruhigen; dass man im rosa HELLO-KITTY-Kleidchen durch die Gegend springt, um im grauen Strickkleid als „normal“ zu gelten; oder dass man mit 50cm-Super-Plateau-Heels provoziert und es bewusst übertreibt, damit die Leute dann 10cm hohe Absätze als „normal“ empfinden.

Diese Art der Übertreibung, der Parodie und Travestie liegt mir aber nicht. Und wenn ich im rosa Hello-Kitty-Kleid durch die Gegend laufe, wird man darin auch nicht einen neuen Look für den Mann erkennen, sondern sich eher fragen, ob gerade die Loveparade oder der CSD stattfindet.
Weniger kann bedeutend mehr sein.

Natürlich ist es seit jeher das Recht der Jugend/ jüngeren Generation zu provozieren, Traditionen und Gewohnheiten in Frage zu stellen. Nur fürchte ich, dass es der heutigen Generation zu gut geht oder ihr am Allerwertesten vorbei. Angepasst oder aus Bequemlichkeit. Wenn man überlegt, aus welch – nahezu nichtigen – Gründen die 68er auf die Straße gegangen sind und wie wenig gesellschaftliches und politisches Engagement heutzutage vorhanden ist, da kann man lange darauf hoffen, dass sich da was ändert. Ich befürchte fast, wir müssen den jungen Menschen zeigen, dass unsere Gesellschaft weitaus mehr Möglichkeiten, auch der Mitsprache und Mitgestaltung bietet, als sie es annehmen. Dass eine Anfrage bei Abgeordnetenwatch mehr Einfluss hat, als der getwitterte Partybericht vom letzten Wochenende, usw.
Aber lassen wir das. Wir Erwachsenen sind da kein Stück besser. Wenn in Frankreich die Metro-Fahrkarten um 10ct verteuert werden sollen, brennen hundert Autos und drei Wochen ist alles bestreikt. Hierzulande würden keine 100 Leute auf die Straße gehen, wenn ab morgen die MwSt. auf 25% und die Einkommenssteuer auf 80% angehoben werden würde. Willkommen in Deutschland. Uns gehts ja noch gut.

Sorry für diesen politischen Exkurs. BACK TO TOPIC:

User UNICAT79, der in vielen Foren unterwegs ist (hier wohl nicht) macht etwas bewunderns- und nachahmenswertes: Er ist Mitglied beim Aufklärungsprojekt miteinAnderS Jena. Ziel:
Zitat :
Wir wollen über lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und intersexuelle Lebensweisen aufklären. Wir besuchen Schulen, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und Berührungsängste abzubauen. Unser Ziel ist es, Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches anzubieten, um Vorurteilen möglichst frühzeitig entgegenzuwirken.

Er (André / unicat79) ist bekennend hetero und Heelsträger und macht dort mit, um Menschen wachzurütteln und ihnen klar zu machen, dass es eben mehr gibt als nur schwarz und weiß, dass rosa nicht automatisch eine Mädchenfarbe ist und Stöckelschuhe nicht nur von Frauen getragen werden können.
Ich denke DAS ist die allerbeste Form, um Menschen begreiflich zu machen, warum man denn dies oder jenes macht, sich so oder so kleidet.

Denn den Fernsehbericht „Männer im Rock“ schauen sich nur die Rockinteressierten an;
den Typen im Rock, der durch die Fußgängerzone läuft trifft man eher selten.Möglicher Weise wirft es aber auch Fragen auf, man unterhält sich mit Verwandten, Freunden, Kollegen darüber „Du gester, da habe ich einen Typen mit… gesehen!“, doch werden dort meist wieder übliche Klischees bedient und versucht, es in die altbekannten Schubladen abzulegen.
Ein solch direktes Gespräch, das auch Gegenfragen zulässt, ja sogar Vorwürfe, die entsprechend beantwortet werden können, halte ich für die beste Lösung, um Menschen zu erreichen und deren Verständnis zu wecken. Ja, vielleicht auch dem ein oder anderen Mut zu machen, es selber zu probieren, offener damit umzugehen.
Wie gesagt: provozieren ist eine Möglichkeit, aber wenn dem nichts nachkommt, verpufft der Effekt.
Eine andere Möglichkeit (die u.a. in Jena und Erfurt auch schon gemacht wurde) wäre, zu demonstrieren. Ganz ordentlich, angemeldet; gut vorbereitet mit Handzetteln und Plakaten. Jedes Wochenende in einer anderen Stadt. DAS wäre ideal und würde seeeehr dazu beitragen, dass die Leute merken, was geht und machbar ist; dass es solch „verrückte Vögel“ gibt und das es die Mode und Gesellschaft bereichert. Das Leben ist schon langweilig genug.
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BeitragThema: Provokation ja, aber....   Mi Jan 05, 2011 1:46 pm

Zitat :
Ja, das mit der Provokation leuchtet mir auch nicht so sehr ein.
Okay, die (jungen) Japaner sind halt schräger drauf. Dort klafft ein gewaltiger Bruch zwischen gesellschaftlicher Norm und Individualität. Tagsüber Schuluniform/ Anzug+Krawatte und am Wochenende dann Vollgas in einer gegensätzlichen Montur. Hierzulande/ in Europa scheint es eher in der Mitte zu liegen. „Casual“ wie das neudeutsch heißt, im Büro wie in der Freizeit. Darum sind die Unterschiede auch nicht so krass.

Provokation bedeutet zwar einerseits auf etwas hinzuweisen, es überspitzt darzustellen, aber (leider) auch, dass man es nicht so ernst meint/ vollends dahinter steht. Das könnte im übertriebenen Falle bedeuten: man geht nackt auf die Straße, um die Leute zu schockieren, zu provozieren, um sie dann in einer wie auch immer gearteten Bekleidung zu beruhigen; dass man im rosa HELLO-KITTY-Kleidchen durch die Gegend springt, um im grauen Strickkleid als „normal“ zu gelten; oder dass man mit 50cm-Super-Plateau-Heels provoziert und es bewusst übertreibt, damit die Leute dann 10cm hohe Absätze als „normal“ empfinden.

Diese Art der Übertreibung, der Parodie und Travestie liegt mir aber nicht. Und wenn ich im rosa Hello-Kitty-Kleid durch die Gegend laufe, wird man darin auch nicht einen neuen Look für den Mann erkennen, sondern sich eher fragen, ob gerade die Loveparade oder der CSD stattfindet.
Weniger kann bedeutend mehr sein.

Was du hier natürlich anführst ist schon eine krasse Art der Provokation. Ich denke, das selbst wenn wir "nur" normale, männer-untypische Klamotten anziehn, schon provozieren, da wir uns dann auch schon darüber im Klaren sein sollten, dass wir auffallen, ob das jetzt das Rosa Hello-Kitty-Kleid oder auch nur das normale graue Stickkleid ist.

Ob Menschen uns darauf ansprechen, wenns nicht so krass provokant ist, ist ne andere Sache.

Das mit den Demos ist zwar grundsätzlich ne gute Idee, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass für so etwas genügend Leute zusammen kommen würden, die sich wirklich trauen, das so in der Öffentlichkeit zu zeigen, auch wenn das ja das eigentliche Ziel dieser ganzen Diskussionen in diesem und anderen Foren dieser Art ist.

Ich selbst stehe noch am Anfang und hab mir ja sogar schon wegen eines Strickpullis aus der Damenabteilung Gedanken gemacht, der zwar schon als "weiblich" deklarierbar wäre, auf Grund des etwas größeren Ausschnitts, aber immer noch im Rahmen des guten Geschmacks wäre.

Unicat79 hat z.B. auf Gofeminin schon so einiges geschrieben und ich kann dem Mann eigentlich soweit Recht geben, was er da für Arbeit leistet mit seiner Organisation finde ich toll und finde es sogar Schade, dass es nicht noch mehr solcher Leute in anderen Städten gibt, vielleicht wären wir dann schon etwas weiter.

LG Metalstanley

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