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 Das wahre Ausmaß des Geschlechterkampfes

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AutorNachricht
stylefreak
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Männlich Löwe Hund

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BeitragThema: Das wahre Ausmaß des Geschlechterkampfes   So Feb 20, 2011 1:13 pm

Über die Benachteiligung von Frauen diskutiert wurde in den vergangenen Jahrzehnten nun wirklich ausgiebig.

Hier einmal eine kurze und prägnante Bestandsaufnahme (von Prof. Walter Hollstein in der FTD v. 20.02.11: Frauenquote - Auf Kosten der Männer), welche Benachteiligungen Männer - in ihrer Gesamtheit - mittlerweile erleben "dürfen".

Das "Mode- bzw. Kleidungsproblem" der Männer ist darin noch gar nicht enthalten ...

Financial Times Deutschland: Frauenquote - Auf Kosten der Männer


Vielleicht sollte sich Frau von-der-Leyen mit diesen Fragestellungen auch einmal näher auseinandersetzen, bevor sie wieder die populäre Frauenbenachteiligungs-Tränendrüsen-Nummer anstimmt, denn nicht alle Männer haben das Glück in der Chefetage zu sitzen (wenngleich es sicher auch die Frauen nicht immer leicht haben) ...

Grüße nancyboy
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Androgyn
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BeitragThema: eMANNzipation, oder die Gleichberechtigung des Mannes   So Apr 17, 2011 12:49 pm

eMANNzipation, oder die Gleichberechtigung des Mannes

In den vergangenen Jahren ging es ausschließlich darum, den gravierenden Benachteiligungen von Frauen und Mädchen entgegenzuwirken. Aus meiner Sicht muss sich Gleichstellung mittlerweile aber auch für die berechtigten Belange von Männern und Jungen öffnen.

Feministinnen verwenden eine seltsame Pseudo-Gleichberechtigungs-Rhetorik, die steht’s natürlich nur ihre Anliegen zum Ausdruck bringt. Eine Männerbastion nach der anderen wird von Frauen erobert. Das mag völlig in Ordnung sein, die Frage ist eine andere: „Gilt Gleichberechtigung auch für die Belange der Männer?“

Es gibt zwischenzeitlich sogar das Schweizer Offiziersmesser für Frauen *ROFL* /siehe

http://www.spasskanal.de/wp-content/gallery/women-against-men/20.jpg

Das ist natürlich nur Jux. Ernster wird das schon, wenn ich Artikel wie folgende lesen muss:

„Machen Sie ihn zum Hausmann“

http://lifestyle.de.msn.com/womensgreatest/liebe-lust/mrright/bilder.aspx?cp-documentid=156912976

oder

„So erziehen Sie Ihren Mann wie einen Hund.“

http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/liebe-singles/2010-03/galerie/ehe-probleme-mann-erziehen.phtml

Im Wesentlichen geht es dabei um Arbeiten im und ums Haus. Also Putzen, Bügeln, Wäsche waschen, Einkaufen, Betten überziehen, Kochen, Gartenarbeiten, Müll, Handwerkerarbeiten, Auto waschen, Fenster putzen, Staub saugen und wischen, usw.usf.

Es mag sein, dass bei Paaren in denen auch die Frau arbeitet, entweder eine gemeinschaftlichere Teilung aller häuslichen Aufgaben stattfindet, oder die Frau hat die ultimative Doppelbelastung, je nach Persönlichkeit der Partner.

Nach einer Familiengründung kann das anders aussehen. Einer von beiden sollte Zuhause bleiben und der andere Besserverdienende schafft den finanziellen Unterbau. Dass Letzteres meist der Mann übernehmen muss, ist dem einzelnen Mann aber doch nicht vorzuwerfen? Dennoch erwarten dann Feministinnen, mit unglaublich reißerischen, aufhetzenden Artikeln (wie oben erwähnt), dass der Mann zusätzlich auch noch Hausarbeiten erledigt. Und schon sind wir bei der ultimativen Doppelbelastung des Mannes.

Und wie verhält es sich bei den Single-Haushalten? In der BRD gibt es 29 % Mehrpersonenhaushalte, 31 % Mehrpersonenhaushalte mit Kindern und 40 % Single-Haushalte. Zur letzten Kategorie gehören meine Freundin und ich. Denn wir leben seit Jahren in jeweils eigenen Haushalten und haben sich in allen unseren Lebensbereichen bestens bewährt. Der ständige Zankapfel nach einer Aufgabenverteilung stellt sich uns nicht.

Was hat das mit unseren Thematiken zum Thema Männermode zu tun?

Die meisten Frauen wollen weder den "Herrn und Meister" noch das "Weichei und Muttersöhnchen". Es scheint wieder einmal um die Schnittmenge zu gehen, also um Partnerschaft von Frauen und Männer auf gleicher Augenhöhe.

Bildhaft „Typisch Mann, typisch Frau“ dargestellt:

http://www.gehirn-und-geist.de/sixcms/media.php/862/thumbnails/GuG_1_2011.jpg.762730.jpg

Dazu gehört jedoch eine Art geschlechtersensiblen Sichtweise, oder "Gender Mainstreaming" für Frauen und Männer gleichermaßen; d.h. es wäre zu prüfen, ob Angebote oder Situationen in unserem heutigen gesellschaftlichen Leben den Bedürfnissen von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen entsprechen.

Verfehlt Vorhandenes den tatsächlichen Bedarf einer Gruppe, sollten Maßnahmen entwickelt werden, die diesen Benachteiligungen entgegenwirken.

„Gender Mainstreaming“ / siehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming

Und exakt hierin sehe ich u.a. als wichtigsten Ansatzpunkt überhaupt, die Männermode, für die Gleichstellung des Mannes als Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen.

Seltsamerweise wird jedoch exakt dieses von Feministinnen im Hosenanzug und sog. „Gleichstellungsbeauftragten“ nicht thematisiert.

Der Männerrock z.B., als Modebestandteil bei Männern, schafft m.M.n. die von Frauen ach so gerne gewollte Gleichstellung auf Augenhöhe auch in optischer Hinsicht.

Der Mann mit Rock signalisiert nach außen, dass er die Gleichstellung von Frauen ernst nimmt.

Instinktiv scheinen das die Mädels sogar zu ahnen, denn diese belächeln den Männerrock - aus meiner Erfahrung heraus - nicht. Das Gegenteil ist eher der Fall und ich werde sogar von den Mädels positiv angesprochen.

Bei den Jungs ist das noch indifferent. Denn sie verharren meist noch in der tradierten Vorstellung, dass Mädels ausschließlich und nur den Machomann bevorzugen, der hierarchisch über den Frauen steht.

Die positiven Resonanzen der Mädels auf den Männerrock löst bei diesen zunächst lächelnden Jungs dann irgendwann höchstes Erstaunen aus. *LOL*

Im Übrigen wird durch das offenkundige Interesse der Frauen am Mann im Rock auch die alte Mär widerlegt, dass dieser Mann schwul sei. Seit wann interessieren sich Frauen für Schwule?

Als hetero Mann mit Rock habe ich jedenfalls kein sexuelles Identitätsproblem und meine Freundin mit mir auch nicht *G*.
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Androgyn
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BeitragThema: Malemodel Andrej Pejic, Actor Brad Pitt in dresses/skirts=Femiman   So Apr 17, 2011 3:47 pm

P.S.

Natürlich belegt neben vielen anderen Femimen insbesondere das Malemodel/Männermodel Andrej Pejic als sog. Femiman der eher sog. „weibliche Mode“ trägt, auch eine gewisse Irritation insbesondere bei den Modejournalistinnen.

Die eine Redakteurin lehnt diese Femimen-Mode völlig ab, die andere Redakteurin feiert genau dieses.

Die Beweggründe dieser Moderedakteurinnen sind natürlich wie immer völlig unterschiedlich und sollten von uns Männermode Interessierten nicht überbewertet werden. Denn auch in der Damenmode vertreten diese Redakteurinnen immer wieder völlig widersprüchliche Ansichten.

In unserem Männermodeanspruch geht es manchen Modejournalistinnen offenbar lediglich darum, dass Modethemen ausschließlich und nur den Frauen vorbehalten sei. Daher wird inhaltlich auch nicht über Stil, Material, Oberteilen und Assessoires zum Männerrock diskutiert, wie das in der Damenmode der Fall ist. Es scheint jeher um Prinzipien zu gehen?

Ob nun unzählige Femiman auf Laufstegen, oder unzählige Prominente … der Mann im Rock oder Kleid hat ohne weiteren Hintergrund einfach nur Spaß daran?

Erinnerung …. Als nur als ein Beispiel, Brad Pitt im Kleid und Rock / Brad Pitt in dresses and skirts:

http://skirts.provocateuse.com/show/brad_pitt

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Hansi1973
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Männlich Löwe Büffel

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BeitragThema: Re: Das wahre Ausmaß des Geschlechterkampfes   Mo Apr 18, 2011 12:40 am

Ich denke, ein großes Problem dieses "Durchgenderns" ist es, dass es etwas völlig Abstraktes und nicht Natürliches ist. Es ist auch nicht gewachsen, wie bspw. eine Anti-Atomstrom-Haltung, sondern von einer Handvoll (vergeistigter und lebensfremder) Menschen ausgedacht, von der Politik bejaht und soll nun irgendwie umgesetzt werden. Ähnlich auch die Rechtschreibreform - nur ist es da einfacher, da das Regelwerk klarer ist, zumindest in ein Buch gepresst für jeden nachzulesen ist. Ob ich Fluss nun mit ß oder doppel-s schreibe ist mir mal egal. Ich kann es lernen und umsetzen.

Aber wie sollen sozio-kulturelle Normen von heute auf Morgen geändert und ausgetauscht werden? Wie soll es gehen, dass er zuhause bleibt oder nur halbtags arbeitet, wenn sie von ihrem klassisch-weiblichen Vollzeitjob (als Kassierin oder Frisörin) gerade mal die Miete, aber sicher nicht den Lebensunterhalt der 4-köpfigen Familie bestreiten kann? Wenn Kindergärten nur von 9-15h geöffnet haben und Schulen einem 12 Wochen Arbeitspause und Umplanungs-Stress auferlegen?
Da kann man noch so schön davon reden und träumen, der Mann solle zurücktreten und seiner Frau den Vortritt lassen. Ja wohin denn? Hartz4 oder Aufstocker?
Solange die Rahmenbedingungen nicht einmal gegeben sind, solange wird sich da auch nicht eine große Bewegung formieren, die der gutgemeinten Vision Taten folgen lässt.

Dass Männer in Frauenzeitschriften (oder auch an der Kuchentafel) gerne abgewatscht werden, ist wiederum ein anderes Thema/ Problem.
(dazu gerne mehr - aber nicht mehr heute)
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BeitragThema: Re: Das wahre Ausmaß des Geschlechterkampfes   Di Apr 19, 2011 12:46 am

@Hansi1973 schrieb:
Dass Männer in Frauenzeitschriften (oder auch an der Kuchentafel) gerne abgewatscht werden, ist wiederum ein anderes Thema/ Problem.
(dazu gerne mehr - aber nicht mehr heute)

Hier sage ich nur:
Männer, die sich das bieten lassen, sind selbst schuld. Ein Mann, der etwas Selbstbewusstsein und Rückgrat hat, lässt sich so was nicht bieten (mich eingeschlossen)
Unter anderem: Frauen, die glauben, jemanden dressieren zu müssen, sollten sich besser einen Hund anschaffen.

LG
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Hansi1973
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Männlich Löwe Büffel

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BeitragThema: Re: Das wahre Ausmaß des Geschlechterkampfes   Do Apr 21, 2011 12:10 pm

Tja, zwischen 'Protesieren' und 'Gehör finden' liegen manches Mal aber auch Welten. Ich erhebe meine Stimme öfter, wenn die Frauen selbstgefälliges Dummgebabbel von sich geben. Aber es nützt oft nichts. Man findet nicht mal in den eigenen (Geschlechter-) Reihen Fürsprecher.
Nur mal ein Beispiel (was ich auch hier gerne wiederhole): vor Jahren sang ich mal im Chor. Es gab keine richtige Chorkleidung, aber die Basis war schwarz. Nun sollte man denken, dass es keine Rolle spielt, ob Slimfit oder XXL - ob Hemd oder Bluse - das Erscheinungsbild sollte doch einheitlich sein. Denkste!
Denn auch hier wieder klassisches Rollenverständnis ohne Sinn. Zunächst hieß es für die Herren: schwarze Hemden, Ärmel lang. Für die Damen gab es keinerlei Einschränkungen. Und so waren Alt und Sopran im Sommer weitaus weniger schwarz, als der Block der Herren. Als ich es mir erlaubte, zu einem Konzert in kurzen (knielangen) Hosen und kurzem Polohemd zu erscheinen, war der Eklat da.
Das ginge ja nun gar nicht und blablabla... Jedwede Argumentation fruchtete nicht. Weder für kürzere Kleidung bei den Herren, noch für längere Kleidung bei den Damen. Ja, es wurde nicht einmal eingesehen, dass Tops mit Spaghettiträgern das einheitlich "schwarze Bild" des Chores stören würden oder auch kurze Röcke ohne Strumpfwaren eben auch nicht "schwarze" Beine darstellen würden. Vergebens.
Es kamen einige Sachen hinzu. Jedenfalls war auch das mit einer der entscheidenen Gründe, dem Chor den Rücken zu kehren. Ich bin eigentlich ein Vereinsmensch, der auch gerne seine Kraft, Ideen und Energie einbringt. Aber ich habe etwas gegen diese typisch-deutsche Vereinsmeierei, deren erster Paragraph lautet "Das haben wir schon immer so gemacht!" und wo jeder Vorschlag und jede Idee als Auflehnen gegen das System betrachtet wird. Und schlimmer noch: diese Hochnäsigkeit und Borniertheit, alles ganz genau richtig zu machen, als wenn es keine Alternative geben könnte (dürfte schon gar nicht).
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Hansi1973
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Männlich Löwe Büffel

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BeitragThema: Re: Das wahre Ausmaß des Geschlechterkampfes   Do Apr 21, 2011 12:16 pm

Komischer Weise werden Ungleichberechtigungen für Männer besonders gerne von jenen ausgesprochen und angewandt, die sonst immer gerne und besonders auf die Un-Gleichmacherei achten und von Kolleginnen und Kollegen, von Freundinnen und Freunden, von Mütterinnen und Müttern sprechen.

Es führt dann soweit, dass er voll bepackt, sie ohne was in der Hand an der Tür ankommen und sie nicht mal auf den Gedanken kommt, wenigstens mal die Tür aufzuhalten. Weil das ist ja Männersache.
Dafür habe ich einer Nachbarin auch schon mal eine "Fönfrisur" verpasst. Geht ja gar nicht!

Wenn man die Sache auf die Spitze treiben will, muss man bei Diskussionen um Gleichebrechtigung einfach mal fallen lassen, dass man emanzipiert sei und auch Frauen schlage. Das gibt es fröhliches Hallo!
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BeitragThema: Unglaublich – „So dressieren Sie Ihren Mann“   Mi Aug 10, 2011 1:56 pm

Unglaublich – „So dressieren Sie Ihren Mann“

Von Andrea Schlager, 11.05.2011, aus:

http://lifestyle.de.msn.com/leben/geschlechterkampf/bilder.aspx?cp-documentid=157427407&ocid=hpfs24

Zitate: „Sie müssen nicht gleich die Peitsche schwingen, damit Ihr Liebster tut was Sie wollen. Die Männer-Dressur erfolgt im Hintergrund, ganz unbemerkt vom vermeintlich starken Geschlecht. Denn wenn Sie es richtig anstellen, tanzt der Herr des Hauses am Abend nach Ihrer Pfeife – ohne es zu wissen.

Egal ob es darum geht, seinen Kleidungsstil (Anm.: das ist bei Männern meist generell nötig) zu ändern oder ihn zur Mithilfe im Haushalt zu bewegen: Mit der richtigen Dressur-Methode tut Ihr Partner alles was Sie wollen.

Sie fänden es schöner, wenn er sein liebstes Schlabber-Shirt ab und an gegen ein schickes Hemd (Anm.: oder Rock?) austauschen würde? Dann überschütten Sie ihn mit Komplimenten sobald er eines trägt. Sagen Sie ihm, wie gut er aussieht. Oder, dass Sie ihn in diesem Outfit (Anm.: im Rock) unbeschreiblich sexy finden. Weichen Sie ihm nicht von der Seite und blicken Sie ihn verliebt an. Irgendwann wird selbst der langsamste Mann darauf kommen, dass der neue Kleidungsstil Ihr Verhalten so verändert. Sie werden sehen: Das Hemd (Anm.: der Rock) wird ab jetzt öfter angezogen.“

Das Seltsame ist, dass dieses System natürlich auch umgekehrt („So dressieren sie ihre Frau“) funktionieren würde. Nur welcher Mann würde eine dressierte Frau mögen? Zumindest werden derartig unglaubliche Erziehungstipps an Frauen von Männern nicht verbreitet. Eine gewisse Manipulation wird sicherlich in jeder Paarbeziehung gegenseitig stattfinden. Solange das fair ist, ist das für mich ok.

Aktuelles persönliches Beispiel:

Meine Freundin kam gestern Abend nach einem gemeinsamen Restaurantbesuch anschließend noch mit ihrem KfZ zu mir. Sie hatte aber vergessen ein Parktticket für die Morgenstunden zu lösen. Wir saßen gemütlich bei einem Rose vor dem Fernseher.

Im Laufe des Abends äußerte sie Häppchenweise, dass sie
- evt. zuviel gegessen hätte, und der Verdauungsapparat (gewisse Müdigkeit) aktiv sei,
- es sich gerne noch gemütlicher machen würde und sich am liebsten Auskleiden möchte,
- (und zuletzt der Keulenschlag)…es toll fände, wenn wir gemeinsam ins Bett zum Kuscheln gingen….
-
, aber sie ja wegen dem noch zu lösendem Parkticket nicht könnte.

Ich hatte zunächst überhaupt nicht reagiert, sondern stoisch all ihre Äußerungen hingenommen. Denn es war mir völlig klar, was sie wollte. Bei ihrer letzten Aussage konnte ich es mir nicht mehr verkneifen und hatte breit gegrinst.

Prompt kam ihre Frage: “Weshalb?“. Meine Antwort: „ Weil mir klar ist, was Du möchtest. Nur weshalb bittest Du mich nicht direkt darum, wenn Du keinen Bock darauf hast an den Parkautomaten zu gehen?“ Und dann musste auch sie breit Grinsen.

Völlig klar… den Job hatte und hätte ich ihr sowieso abgenommen. *S*

BG
Androgyn

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