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 Aktueller Stand des Männerrocks?

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AutorNachricht
Hansi1973
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BeitragThema: Aktueller Stand des Männerrocks?   Fr Apr 29, 2011 11:00 pm

Inspiriert durch ANDROGYNs Anmerkung:

@Androgyn schrieb:
Siehe: http://www.rockmode.de/index.php?topic=3144.0
[...] das alte Spiel. Anstatt positiv auf Beiträge über Tellerränder zu sehen, aufzusaugen, Positves zu sehen….. und sodann auch in Beiträgen positiv zu formulieren… geschieht oft das Gegenteil.
Was zeigt die dortige Diskussion also auf?
Das dortige Modelager ist zweigeteilt. Die Einen wollen den Kilt/den Rock am Mann ausschließlich als in der Männermode akzeptiert sehen, die Anderen wollen eher die Schnittmenge Unisex präferieren.

möchte ich das Thema an dieser Stelle aufgreifen.

Seltsam, dass ausgerechnet in einem Forum wie "Rockmode", wo es eigentlich nur um ein Kleidungsstück geht, soviel unterschiedliche Meinungen gibt und die Fronten so verhärtet sind. Umso bedauerlicher, dass dort nicht moderierend eingegriffen wird. Okay, ich teile da auch manches Mal gut aus und liefere einige Spitzen. Aber das ändert auch nichts daran, dass einige offenbar davon träumen und sich bestätigt sähen, wenn der Marlboro- und der Camel-Mann wieder auferstehen würden und uns in Fernsehen und Kino wieder zeigten, richtig Mann zu sein - im tiefsten Dschungel oder der texanischen Wüste am Lagerfeuer, mit Kippe im Maul UND Rock!

Ich will aber gar nicht groß über das andere Forum und seine User lästern (bin selber einer), sondern DAS Thema Rock am Mann in den Mittelpunkt stellen.

Hat sich der Rock am Mann bereits etablieren können? Gilt er mittlerweile als "normal" oder zumindest als nicht mehr ungewöhnliches Kleidungsstück für Exoten?
Gibt es so etwas wie einen Rock-trage-Stil für Männer, der ähnlich Anzug+Krawatte vom Trend zum Standard erhoben werden könnte?
Sind die gewünschten Ziele bereits erreicht, gilt es noch, sie erreichen zu wollen oder reicht es, dass jeder (Rockträger) sein eigenes Ziel gefunden hat?


Vielleicht fallen Euch noch ein paar Fragen ein, die dieses Thema und seine "Jünger" hinterfragt.

Ich für meinen Teil kann jedoch nicht erkennen oder wahr haben wollen, dass es das schon war. Denn die Zahlen und Beispiele auf der Straße sprechen eine andere Sprache.

Auch ist die Zahl derer, die sich online dazu bekennt verschwindend gering. Selbst wenn man alle Foren-User für alternative Herrenmode UND selbst die "Fetisch"-Anhänger (inkl. rosa Futterschlüpfern und BHs) zusammen zählt, erreicht das keine 5-stellige Summe.
Und selbst wenn: 10.000 Männer, die mit ihrer modischen Situation unzufrieden sind bedeutet das bei 80 Mio Einwohnern und davon 50% Männern, einen Anteil von 0,025% (0,25 Promille) der 'Zielgruppe'. Dafür bringt kein Modelabel eine eigene Kollektion auf den Markt - zumindest keine großen Ketten wie C&A, P&C, H&M, usw.

Wie weit ist der Rock also wirklich verbreitet? Wo ist der aktuelle Entwicklungsstand?
Wie können wir Rock und andere Alternativen wieter voran bringen?
Oder ist der Rock bereits das Ende aller Weisheiten?


Ich bin gespannt auf Eure Meinungen!
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Mo Mai 02, 2011 11:27 am

Hallo Hansi,

Wie der aktuelle Entwicklungsstand des Rockes ist, vermag ich nicht zu sagen, fest aber steht, dass ich in meiner Umgebung bisher noch nie im öffentlichen Strassenbild einen Mann im Rock gesehen habe - bis auf eine Ausnahme bei einem Musik-Festival.
Von daher denke ich ebenfalls, dass die Zahl der Rockträger im Promillebereich liegt, wo sicherlich eine ganze Anzahl unter ihnen den Rock nur in ihren eigenen 4 Wänden trägt.
Da es ja nun bei Rockmode.de eine kleine Gemeinschaft ist, verstehe ich umso weniger den Glaubenskrieg der Rockträger untereinander.
Und das hat mir sehr die Lust daran verleidet, weiterhin an Diskussionen teilzunehmen.
Ich betrachte den Rock als genauso ein Kleidungsstück wie alles andere auch, was zu alternativer Männermode gehört.

Warum der Rock per se eine Sonderstellung einnimmt, will sich mir nicht erschliessen, es sei denn, es geht dabei um den Auffälligkeitsfaktor.

Wie dem auch sei, auch als jemand, der selbst nicht das Bedürfnis hat, einen Rock tragen zu wollen, gehört es nach meinem Empfinden zur Palette von alternativer Männermode, die mich allgemein interessiert.

Es wäre ja möglich, dass ich selbst eines Tages auf den Geschmack komme und den Wunsch hege, einen Rock ausprobieren zu wollen, aber wenn selbst unter einer Gemeinschaft mit gemeinsamen Interesse die Fronten sich verhärten, vergeht mein Interesse, mich weiterhin mich damit auseinanderzusetzen.
Schade eigentlich.

Es ist übrigens für mich nix Neues, dass ich nach anfänglichem Interesse mich von Foren wieder fernhalte.
Ich plädiere für gemeinsam am Strang ziehen, und nicht Missionierung und Krieg. Ist das zuviel verlangt?
Leben und leben lassen, sag ich nur.

Ich hoffe daher, dass wenigstens in diesem Forum die angenehme lockere Atmopshäre erhalten bleibt.

Nachdenkliche Grüsse
teerpirat
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Mo Mai 02, 2011 2:00 pm

Hi Leute,
@teerpirat schrieb:
Wie der aktuelle Entwicklungsstand des Rockes ist, vermag ich nicht zu sagen, fest aber steht, dass ich in meiner Umgebung bisher noch nie im öffentlichen Strassenbild einen Mann im Rock gesehen habe - bis auf eine Ausnahme bei einem Musik-Festival.
In wie weit der Rock am Mann tatsächlich verbreitet ist kann man wohl nur vermuten aber im Gegensatz zu teerpirat sind mir schon mehrere Männerrocker unter die Augen gekommen, seit ich in Remscheid Wohne 7 Stück. Einer schien der Gothik Szene zugehörig zu sein, bei den anderen 6 lies das Gesamtbild eher auf normale Garderobe schließen.
@teerpirat schrieb:
Ich hoffe daher, dass wenigstens in diesem Forum die angenehme lockere Atmopshäre erhalten bleibt.
Dafür werde ich schon sorgen, denn aus dem Grund habe ich dieses Forum ja gegründet, um die verschiedenen Interessengruppen quasi zu bündeln. Denn das Hauptanliegen ist ja identisch, mehr Freiheit in der Männermode. Wer was für sich selbst übernimmt ist ja jedem selbst überlassen und wer lieber ausschließlich über ein Kleidungsstück reden möchte kann dies ja in einem der anderen Foren tun. Aber ich denke das wir mit dem zusammenschluß der verschiedenen Interessen viel mehr Mitglieder werden und so auch mehr erreichen können.


MFG Michael

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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Mo Mai 02, 2011 4:48 pm

Hallo Hansi und teerpirat….

Natürlich ist z.B. der Männerrock und weitere alternative Männermode noch nicht auf den Strassen/Kaufhäusern etabliert. Ansonsten müssten wir uns nicht immer wieder im Grundsatz auch hier im Forum unterhalten, sondern lediglich über Schnitte, Materialien, Kombinationen usw. ähnlich wie in der Damenmode.

Ich bin der Überzeugung, dass wir gerade hier im Forum „Freestyle“ uns zu einer alternativen Männermode nicht etwa nur äußern, sondern gemeinsam darum kämpfen und Wege aufzeigen. Teilweise haben wir dazu ein durchaus beachtenswertes Leserpotential, ohne dass diese Leser etwa Mitglieder bei uns sind und sich aktiv beteiligen. Eine gewisse Aufmerksamkeit von Außen kann ich jedenfalls durchaus erkennen.

Auch ich verstehe einen verhärteten „Glaubenskrieg der Rockträger“ untereinander nicht. Und zwar dann, wenn dieser in subjektiven Angriffen zu Meinungen mündet. Das war seinerzeit ein Grund für mich, bei Rockmode mich nicht mehr zu beteiligen. Kritik ist aus meiner Sicht immer gut. Die Frage ist nur, in welcher Form Kritik geäußert wird? Verletzend und überheblich besserwissend („Missionierung und Krieg“) diskreditiert den Angreifer jedenfalls.

Ich bin sicher, dass hier im Forum „Freestyle“ die „angenehme lockere Atmosphäre“ trotz allem freundlichen Diskussionsbedarf erhalten bleibt. Gerade deshalb seit ihr Beiden, Hansi und teerpirat, und alle anderen – insbesondere natürlich auch der Betreiber Chefkoch - entscheidend wichtig.

Dazu Anmerkungen zu meinen Intensionen:

Ich mühe mich bei meinen Beiträgen einen Querschnitt von denkbarer Männermode zu liefern. Davon gefällt mir selbst oft genug nicht alles. Anderen könnte das eine oder andere aber zusagen. Würde ich nur meine Auffassungen als alleine gültig und richtig zulassen, so wäre das für die vom Betreiber „Freestyle“ verfolgte Zielrichtung, als auch Eurer, kontraproduktiv. Zudem würde es sogar mir selbst in meinem Toleranzverständnis widersprechen.

Damit ist aber nicht gemeint, dass ich etwa ohne positive Kritik handle. Also wie in der Damenmode z.B. kann eine enge Leggings an einer 2 Zentner Frau auch beim 2 Zentner Mann deplaziert sein. *GGG*

Wo ich äußerst sensibel und massiv werde, ist lediglich, wenn irgendwelche sexuellen Bedürfnisse in der Herrenmode beschrieben werden. Damen in ihrer Damenmode dürfen das. Wir Männer sollten uns das jedoch noch verkneifen.

Oft wird in den alternativen Männermodeforen irgendein „Erfahrungsbericht“ geliefert. In Damenmodeforen findet das kaum statt. Welche Frau käme heute auf die Idee zu schildern, wie es ihr in einer Hose in der Öffentlichkeit ergangen ist? Also ob sie bewundernde Blicke und Gespräche als Hosenträgerin hatte. Eine Hosenträgerin ist ohne abwegige Unterstellungen zur Normalität geworden.

Exakt das ist ein Grund, weshalb ich kaum einen „Erfahrungsbericht als Rockträger“ liefern will. Ich würde mich damit gleichsam bestätigt, als Exot beschreiben. Meine Zielrichtung ist jedoch z.B. den Männerrock als Normalität anzusehen.

Keine Frage… auch ich hatte zu keiner Zeit auch nur ein negatives Erlebnis im Rock. Tatsächlich meiner Erinnerung nach nicht eines. Sondern das Gegenteil. Und zwar insbesondere bei den Mädels. Da mich Jungs nicht interessieren, sind mir deren erstaunte Blicke völlig wurst. Auch ich trage also dort wo es mir passend erscheint z.B. Rock. Das ist aber nichts besonderes, sondern Normalität und bedarf eigentlich keiner weiteren Erwähnungen.

Dazu passt, dass ich nicht der Auffassung bin, dass der stetig wiederholte Appell in alternativen Männermodeforen…. „Männer tragt Rock in der Öffentlichkeit“…. alleinig zielführend sei. Akzeptanz in der Öffentlichkeit erfahren unsere Anliegen nur dann, wenn Modehandelsketten diese Anliegen über deren Verkaufsregale in die Öffentlichkeit für jederMANN erwerbbar hineintragen.

Wir sollten unsere Denkweisen also um 180 Grad drehen. Es geht nicht darum den Rock auf den Strassen zu tragen um dann erst irgendwann mögliche überdenkbare Innovation für die Regale der Handelsketten anzuregen. Die Forderung muss umgekehrt lauten: „ Liebe Handelsketten bringen sie den Rock im Regal an den Mann! „ Basta.

Meiner Meinung nach ist die Uraltbehauptung also völlig falsch, dass eine Rocknachfrage von Männern erst durch das Rocktragen in der Öffentlichkeit bei Handelshäusern ein entsprechendes Angebot auslöst.

Ein Beleg dazu sind z.B. Männerhemden. Diese wurden seit zig Jahren in ihrer modischen Vielfalt von den Handelshäusern zurückgefahren. Und wenn ich nicht irre, so tragen Männer in der Öffentlichkeit oft Hemden? Hat das etwa die Handelshäuser interessiert?

Außerdem sind regelmäßig die wenigen angebotenen Männerröcke bei Handelsketten – und seien diese noch so hässlich – schlagartig ausverkauft.

Dadurch ist eine Männernachfrage aber keinesfalls befriedigt. Was bleibt dem Mann? – Richtig, es bleibt oft nur der Einkauf bei den Damenabteilungen. Und nicht jeder Damenrock ist am Mann in der Öffentlichkeit tragbar. Damit ist für mich verständlich, wenn ein bestimmter Rock zuweilen ausschließlich nur Zuhause vom Mann getragen werden kann, da der Stil zwar OK wäre, aber der Schnitt auf weibliche Formen abgestimmt ist.

Daher bin ich der Ansicht, dass wir das Internetzeitalter weiter nutzen müssen, um unsere berechtigten Männermodeansprüche gleichsam zunächst virtuell unterstützt, durchzusetzen. Anders als bei der Damenhose vor 40 Jahren haben wir heute dazu flotter Gelegenheit.

In diesem Sinne zähle ich auf Euch alle …
BG
Androgyn

P.S. Dazu passt auch das Statement vom Betreiber „Chefkoch: „ … aus dem Grund habe ich dieses Forum ja gegründet, um die verschiedenen Interessengruppen quasi zu bündeln. Denn das Hauptanliegen ist ja identisch, mehr Freiheit in der Männermode.“



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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Mo Mai 02, 2011 5:46 pm

Hallo zusammen,

Ich muss sagen, rocktragende Männer habe ich in den letzten Jahren einige gesehen, jedoch kaum einen in meiner Umgebung (vom Spiegelbild mal abgesehen). Die meisten sind mir bei Fernreisen nach Asien untergekommen.

Wenn wir aber geradeso beim Thema "Rockmode" sind (dort lese ich auch mit und wundere mich über den Kleinkrieg):

Ich zitere mal den dortigen User Dirk:
Zitat :
... habe folgende Beurteilung eines Jeans-Stretchrockes von einer weiblichen Person bei einem großen Versandanbieter gelesen:

"Ich muß sagen, endlich mal ein Rock, der nicht für Männer sondern für Frauen geschnitten ist! Ich bin nicht gerade klapperdürr, habe einen etwas fülligeren Po aber dafür schmale Taille. Der Rock sitzt trotzdem wo er hingehört und steht im Bund nicht ab. Da rutscht nix, da kneift nix, da schiebt sich nix hoch! Der erste Jeansrock, der wirklich vernünftig paßt, da kommen teilweise auch teure Markenröcke nicht mit! An die Zweifler unter euch - nicht überlegen, kaufen!!!"

Ich habe schon häufig gedacht, dass mir die gerade geschnittenen Jeans-Röcke erstaunlicherweise sehr gut passen und das, obwohl ich eine sehr männliche Figur habe! Hm?

In so einem Fall würde es mich beispielweise reizen, den Hersteller mal mit dieser Meinung zu konfrontieren und - ein paar passende Bilder beigefügt (gidf) - mal zu fragen, was er von einem Männerrock hält. Zur Not kann man ja auf H&M etc. verweisen.

Auf die Antwort wäre ich echt gespannt.

Edit: Ich bin nun gespannt ....
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Di Mai 03, 2011 11:07 pm

Für mich ist der aktuelle Stand, dass ich in der Freizeit ungehindert Rock tragen kann mit einer einzigen Ausnahme: in meinem Hobby Tanzsport gibt es eine "Turnier- und Sportordnung", nach der der Herr eine lange schwarze oder dunkelblaue Hose zu tragen hat. Ein Einwand beim Deutschen Tanzsportverband blieb bislang ohne Reaktion, ich habe aber auch versäumt nachzuhaken.

Im Job ist der aktuelle Stand, dass ich grundsätzlich kann wenn ich will, mein Chef hat mich im kurzen Rock kennengelernt und eingestellt. Als Außendienstler bin ich Ergebnisabhängig; wenn mein Chef mich nach Auftreten, Arbeitszeit oder ähnlichen Nebensächlichkeiten fragt, stimmt eben dieses Ergebnis nicht. Aus dem Grunde sind meine Außendiensttage mit Rock noch selten. Da ich aber bislang noch nie Probleme damit bekommen habe, eher im Gegenteil, werden die wohl auch häufiger.

Gruß
Jürgen
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Mi Mai 04, 2011 10:08 am

@nochsoeiner schrieb:

Ich muss sagen, rocktragende Männer habe ich in den letzten Jahren einige gesehen, jedoch kaum einen in meiner Umgebung (vom Spiegelbild mal abgesehen). Die meisten sind mir bei Fernreisen nach Asien untergekommen.
Hallo,
geht mir fast genau so.Nur das in meiner Nähe jedes Jahr Highlandgames stattfinden,wo man natürlich einige Kilts sieht.
Aber im normalen Straßenbild ist mir bis heute auch noch kein Rock tragender Mann untergekommen.
Gruß lyfa
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Do Mai 12, 2011 8:59 pm

Hallo zusammen,

als auch noch aktiver, bekennender Rockmode.de user Wink kann ich nur sagen, dass dort auch genauso schon Diskussionen um andere Dinge wie nur Rock entbrannt sind, ich schließe mich da ja mit ein, da ich persönlich in diesem Themenfeld derzeit auch noch andere Dinge zu klären habe.

Aber, egal wie es ist, ich muss leider auch sagen, dass ich noch NIE einen aktiven Rocker (außer mein Spiegelbild) habe kennenlernen dürfen.

Ich habe gerade auch in einem anderen Thread geschrieben, dass ich alleine bei Otto.de bestimmt in 5 Minuten mindestens 15 Röcke gefunden habe, die eigentlich ohne weitere Anpassung in die Herrenkategorie geschoben werden könnten.

Aber egal auch, leider, ist es noch lange nicht "normal" als Mann einen Rock zu tragen.

LG Metalstanley

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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Fr Mai 13, 2011 9:15 pm

Lange haben wir uns gefragt, was trägt der Mann von Welt unter dem Kilt? Nun wissen wir das…. Er trägt einen „underkilt“ *GGG*

Underkilt

http://misslynshue.com/wp-content/uploads/2010/09/s22.jpg

Im Shop:

http://www.jdez.com/men/

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BeitragThema: Damenhosen und Herrenrock   Sa Mai 14, 2011 10:26 am

Hey…

Tja stimmt natürlich…der Männerrock findet sich in der Öffentlichkeit noch selten. Gebündelt zwar auf Treffen/Events wie z.B. Gothic oder Mittelaltermärkten und Ritterspielen, Highlandergames (Tollwood München/Kaltenberg usw.) und dann auch zwangsläufig im Straßenbild.

Damit stellt sich die Frage, weshalb außerhalb dieser Szenen die Rockträger das meist nicht einfach beibehalten? Es drängt sich der Verdacht auf, dass Männer eine Art Alibi benötigen, um Rock zu tragen?

Verständlich ist das schon, denn auch Frauen benötigten vor 40 Jahren den Mut Hosen zu tragen. Und durchgesetzt hatten sich Damenhosen letztlich erst, als die sehr großen Handelshäuser diese Damenhosen allen Unkenrufen zum Trotz vermehrt anboten.

Hintergruind war damals aber die Emanzipationsbewegung der Frauen. Die Diskussionen in den Medien fand eine breite Öffentlichkeit. Eine EMANNzipationsbewegung der Männer gibt es nicht, denn es wird behauptet Männer seien sowieso emanzipiert Genau das aber bezweifle ich gerade heutzutage stark.

Wäre es so, dann gäbe es die starre, langweilige Männermode nicht. Der Rock hätte bereits Eingang in das Sortiment der Männerabteilungen in großen Handelshäusern gefunden.

BG
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Sa Mai 14, 2011 8:46 pm

Hi Andro,

dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen, aber ich weis, ich kanns schaffen, das schlimme ist ja, selbst mit "normalen" Sachen kombiniert fällts einfach auf, weil Männer traditionell in D keine Röcke tragen......ach alles Langweiler Wink

LG Metalstan

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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   So Mai 15, 2011 7:43 pm

Ich war dieses WE in Köln - und habe in der JH einen Rockträger gesehen. Er stand gerade vor dem Aufzug, als ich am Frühstückstisch sass. Hatte ihn also nur von hinten gesehen. Es war ein Karo-Rock, also sicherlich ein Kilt. Er war aber ansonsten normal angezogen, mit T'shirt und festen Schuhen.
Ob es ein Schotte war, vermag ich nicht zu sagen.

LG
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Mi Mai 18, 2011 5:05 pm

Hallo zusammen,

eben habe ich in einem der wenigen deutschen Foren für Herrenmode folgendes gefunden:

Die Frage des Thread-Eröffners war recht simpel:
Zitat :
Hallo,
im Internet findet man immer wieder mal Seiten, wo über Männer in Röcken
berichtet wird. Vor einigen Tagen habe ich zum Beispiel hier
einen Beitrag zu diesem Thema gefunden und fand ihn recht interessant.
Ich bin der Meinung, dass auch Männer Röcke tragen können. Sie sollten
allerdings entsprechende Beine haben. Und es muss ja nicht unbedingt ein
Schotten-Kilt sein. Würdet ihr in bestimmten Bereichen auch mal einen Männerrock ausprobieren? Für welchen Rock würdet ihr euch entscheiden?

Nach einigen niveaulosen Antworten kam dann folgendes:
Zitat :
Finde Männer in Röcken nicht "schlimm", gibt es in der Mode natürlich
immer wieder (siehe Mo) oder z.B. auch in Form von Gehröcken damals bei
Dior Homme (2004?). Ansonsten sind die Teile mMn. sehr subkulturell
verankert. Kenne Röcke häufiger sonst nur im Bereich Punk (insb. die
Schottenröcke) oder in den verschiedensten Formen aus der Gothic-Szene.

Ich fänd eher fraglich, was man dann dazu trägt. Die Frage gestaltet
sich z.T. viel schwieriger als der Rock selbst, denn es soll ja auch ein
gutes Outfit bei rum kommen. Ich hatte auch schon mal einen Männerrock
an, der war relativ schmal und schwarz. Das Tragegefühl fand ich ehrlich
gesagt ziemlich cool und ich sah aus wie einer von Star Wars oder so
(war damals ganz in Schwarz und hatte auch noch lange Haare [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]).
Hatte ihn dann aber nicht genommen, weil das Modell das mir besonders
gefiel nicht mehr da war und ich wie gesagt über umfangreichere
Kombinationen ratlos war. Grundsätzlich aber nicht verkehrt. Wird aber
sicher Aufsehen erregen.

Nur mal als "aktueller Stand. Der Beitrag ist kaum ein paar MOnate alt.
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Fr Mai 20, 2011 5:48 pm

Hallo nochsoeiner,

wenn man ein bisschen Googelt findet man viele Foren oder "Ratgeber" Seiten in denen Mitglieder nach dem Männerrock, "Damenschuhen" am Mann oder FSH am Mann fragen, das Interesse ist auf jeden Fall da.
Ich bin auch der Meinung das die Mitglieder zahl unseres Forum`s oder anderen Foren die sich mit diesem Thema auseinander setzen nicht annähernd die Zahl derer widerspiegelt die tatsächlich Interesse daran haben ihren Kleidungshorizont zu erweitern. Alleine die Homophobie die in Deutschland (und nicht nur hier) herrscht hält sehr viele davon ab sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen. Da kommt dann die aussage; "is ja OK wenn du so herumläuft aber ich würde so was nie tragen" und genau genommen wissen sie nicht einmal warum sie "so was" nie tragen würden. Wenn man nämlich nach dem "warum" fragt, kommt dann meist nur die lapidare Antwort; "ja, für mich ist das eben nichts", womit das "warum" aber immer noch nicht beantwortet ist.
Wenn unsere kleine Gruppe erst einmal für die Medien Interessant wird und die Öffentlichkeit mitbekommt das diese "Freaks" ganz "normale" Männer sind, Ehemänner, Familienväter, dann wird die Zahl derer die sich dazu bekennen rasant steigen.


MFG Michael

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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Sa Mai 21, 2011 2:50 am

Hallo Michael,

das denke ich auch. Vor Jahren habe ich bei rund 35 Grad Außentemperatur in Koblenz am Rhein in einem Straßencafé gesessen und eine Klickerstatistik gemacht: ich habe eine Stunde lang alle Frauen gezählt, die vorbeikamen und dabei die Rockträgerinnen separat nochmal gezählt - es waren 16 %! Wäre bei Männern die Hemmschwelle "bah! weibisch!" oder "das ist doch schwul" nicht, bin ich überzeugt die Quote läge annähernd gleich.

Deswegen finde ich es wichtig, dass wir Frauen als absolut gleichwertig betrachten und uns neutral gegenüber anderen sexuellen Neigungen zeigen, dabei aber deutlich machen, dass wir unabhängig davon ganz normale Menschen sind - egal ob schwul oder was hetero oder was auch immer. Wenn das in den Köpfen der Menschen drin ist, dann ist auch der Rock am Mann normal. Trösten wir uns damit, dass die Frauen auch rund 80 Jahre dafür gebraucht haben. Wenn wir es schneller schaffen, sind wir gut!

Gruß
Jürgen
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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   Sa Mai 21, 2011 8:07 pm

Hallo zusammen,

ja, das wäre schön, ich meine tragen können wir sie ja jetzt schon, aber von der normalität sind wir noch weit entfernt.

Ach ja, Jürgen deine 16% würde ich jetzt so aus dem Bauch raus einfach bestätigen, war heute mit dem Fahrrad unterwegs und ich beobachte sowas ja auch andauernd, was wer so trägt, für eigene Inspirationen für neue Outifts etc.

Und ja, RockträgerINNEN sind wirklich auch nicht so extrem viele unterwegs

LG

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BeitragThema: Re: Aktueller Stand des Männerrocks?   So Mai 22, 2011 11:07 am

@Juergen

@Juergen64 schrieb:
Wäre bei Männern die Hemmschwelle "bah! weibisch!"
Stimmt, das hatte ich total vergessen das ihn vielen Köpfen ja immer noch drinsteckt das Frauen weniger wert sind und das was Frauen machen somit für Männer Inakzeptabel ist. Das schlimme daran ist aber eigentlich das selbst (angeblich) Emanzipierte Frauen meinen sie würden sich aufwerten wenn sie "Männerjobs" machen oder Hosen tragen. Damit sagen diese Frauen doch selber das sie weniger wert sind confused arg .

Das beweist auch folgende Aussage;
Maïa Mazaurette schrieb:
Der Rock macht also nicht nur mich schizophren, indem er meinen Wert je nach Jahreszeit, Situation und Land schwanken lässt,
Quelle: http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/Rock-oder-Hose/3877092.html

arg2 confused2 Question scratch


MFG Michael

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Aktueller Stand des Männerrocks?

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