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 Modeberufsfachschulen, Studium Modedesign in Deutschland

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Androgyn
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BeitragThema: Modeberufsfachschulen, Studium Modedesign in Deutschland   Di Jun 07, 2011 1:50 pm

Modeberufsfachschulen, Studium Modedesign in Deutschland

Insgesamt gibt es in der BRD mindesten 185 staatlich anerkannte Berufsfachschulen und zusätzlich etwa 20 Modestudienorte. Nirgendwo weltweit werden derartig viele Ausbildungsmöglichkeiten wie in der BRD zu Thema „Modedesign“ angeboten.

Die meisten heute bekannten Modedesigner/innen hatten daher zunächst eine Ausbildung in der BRD. Dieser Fakt ist weitestgehend völlig unbekannt.

Gerade deshalb ist jedoch für mich unverständlich, weshalb unsere Anliegen zu einer alternativen Männermode von Jungdesigner/innen in der BRD kaum aufgenommen werden. Oder aber just darin liegt die Erklärung? Denn das biedere, traditionelle Modeverständnis der Deutschen lässt Alternativen in der Modewelt aus den Rollenverständnissen von Frau/Mann in all diesen Ausbildungsgängen in der BRD nicht zu?

Offenbar werden wir Männer von Jungdesigner/innen in der BRD deshalb nicht zur Kenntnis genommen, wohingegen die international bekanntesten und etabliertesten Modedesigner/innen sich unseren Thematiken von Jahr zu Jahr vermehrt annehmen.

Was also wäre zu tun ? – Richtig – wir sollten bei den Modeberufsfachschulen und Modestudiengängen mehr Aufmerksamkeit erregen.
Also diese in geeigneter Form ( z.B. e-mail, unsere Internetseiten etc.) professionell aufmerksam machen. Insbesondere auch deshalb, da sich diese Jungmodedesigner/innen irgendwann bei den großen Handelsketten wieder finden dürften. Also unsere Anliegen auch dorthinein tragen könnten.

Dazu ist ein erster Schritt eine Sammlung von Berufsfachschulen und Studienorten in der BRD zusammen zu stellen (Internetseite, Kontaktdaten). Der zweite Schritt ist diese sodann in geeigneter Form anzuschreiben. Aber erst dann.

Beginnen wir also professionell beim ersten Schritt. Dazu eine nachfolgende Auswahl und Infos mit der Bitte um Ergänzungen:

Traumberuf Modedesigner/in – Wo ? Was? Wie?

http://www.modeopfer110.de/mode-studium-job/modeschulen-weltweit/deutschland.html

http://www.fashion-base.de/Education-1a.htm

http://www.magazin-deutschland.de/de/kultur/design-und-architektur/artikelansicht/article/traumberuf-modedesigner.html

http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/d-52125700.html

http://karoslifeinfashion.wordpress.com/2010/01/15/im-focus-absolventen-deutscher-modeschulen/

http://www.menshealth.de/style/designer/die-ausbildung-zum-modedesigner.90178.htm

http://www.goethe.de/kue/des/prj/mod/lin/deindex.htm

http://www.modefachschule.de/

http://www.fachhochschule.de/FH/Studium/Modedesign__B.A.__3101.htm

http://www.generation-g8.de/modedesign-studium/

http://www.design-studieren.de/28,1,mode.html

http://www.mode-blog.eu/modestudium-als-akademikerin-in-der-modebranche-durchstarten/3652/


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Androgyn
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BeitragThema: Re: Modeberufsfachschulen, Studium Modedesign in Deutschland   Di Jun 07, 2011 1:59 pm

P.S.

OkOk - der deutsche Modedesigner Karl Lagerfeld mag dazu eine Ausnahme sein. Lagerfeld wuchs als Sohn des Hamburger Dosenmilch-Fabrikanten (Glücksklee-Milch-GmbH) auf. Er konnte tun, was ihm Spass machte, ohne auf Konventionen Rücksicht nehmen zu müssen.

Siehe:

http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=681&RID=1

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Boydresser
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BeitragThema: Re: Modeberufsfachschulen, Studium Modedesign in Deutschland   Mi Jun 08, 2011 1:56 pm

Die große Dummheit
wer auf 50% der möglichen Kundschaft freiwillig verzichtet oder dies abweist ist Marktwirtschaftlich Dumm.
Ist Mode denn nur für die Weiblichkeit ?
Wann wird endlich mal der Herrenanzug auch mit Rock vorgestellt ?
oder das Herrenkleid ?
Kleider und Röcke können eine Bereicherung der männlichen Mode sein und das auch für Knaben und Herren !!!
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Androgyn
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BeitragThema: Bevölkerungsstruktur BRD - Verhältnis Frauen zu Männern   Do Jul 28, 2011 5:25 pm

Bevölkerungsstruktur BRD

Hey...

In Deutschland gibt es nur gering mehr Frauen als Männer: Ende 2009 waren 51% oder 41,7 Millionen der insgesamt 81,8 Millionen Einwohner Deutschlands weiblich. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Frauentag am 8. März 2011 mitteilte, hat sich das Geschlechterverhältnis in den letzten Jahren aber immer mehr angeglichen. Während 1991 noch 1 067 Frauen auf 1 000 Männer kamen, standen ihnen 2009 nur noch 1 040 Frauen gegenüber.

Damit stimmt Deine Aussage, dass es marktwirtschaftlicher Unsinn ist, auf etwa 50 % der Bevölkerung (Männer) hinsichtlich deren Konsums zu eigenen Modeansprüchen zu verzichten, bzw. schlicht zu ignorieren.

Den Herrenrockanzug, das Herrenkleid, den Herrenrock und anderes an Accessoires (Schuhe, Schmuck etc.) wird immer wieder durch unzählige bekannte und weniger bekannte Designer vorgestellt. Eine professionelle Breitenvermarktung der Hersteller/Modehandelsketten usw. findet aber nicht statt.

Irgendwie paradox. Denn es wird unterstellt, dass sich Männer nicht für eine umfassendere Mode – analog wie umgekehrt Frauen in der Damenmode - interessieren würden und damit kein Bedarf gegeben sei. Bedarf muss aber zunächst geweckt werden um eine Nachfrage auszulösen. Bei der Damenmode funktioniert dieses Prinzip von Jahr zu Jahr, von Woche zu Woche. Es geht also um die Bereiche des Marketing (Produkt, Preis, Verbreitung, Kommunikation, Werbung) auch in der Herrenmode.

Just in der Herrenmode wird daran aber auch nicht ansatzweise gedacht. Erst Bedarfsweckung löst Nachfrage und im Nachfolgenden eine Bedarfsdeckung aus.

Und nun ein weiterer Witz: Als Nachfrage bezeichnet man den am Markt tatsächlich geäußerten Bedarf an Gütern. Darunter ist aber nicht zu verstehen, dass wir Modeinteressierten z.B. in den nächsten Laden gehen und eine Männerrock „nachfragen“. Oder Modehandelsketten als „Nachfrage“ anschreiben. All das ist zwar nett, aber hat mit einer für Handelsketten ökologisch verstandenen „Nachfrage“ nichts zu tun. Denn sie ist nicht wirklich messbar.

Als „Nachfrage“ messbar ist für Modehandelsketten ausschließlich und nur das konkrete Kaufverhalten. Das erklärt, weshalb z.B. H&M in jährlich größeren Abständen immer wieder Testweise einen Männerrock aufnimmt.

Daran bemängle ich aber, dass H&M zuletzt wieder einmal nur in wenigen Länden, ausschließlich in wenigen Großstädten, nur einen Männerrock und in äußerst geringer Stückzahl angeboten hatte. Der war zwangsläufig wie immer sofort ausverkauft. Nur genützt hatte das unseren Anliegen offenkundig wieder einmal nichts.

Würde H&M ernsthaft eine „Nachfrage“ nach dem Männerrock analysieren wollen, so müsste dieser in Breite und Tiefe (mehrere im Stil unterschiedliche Männerröcke - der letzte Hosenfaltenrock war für mich das letzte), in jedem H&M-Laden und auch im Internet in ausreichender Stückzahl anbieten.

Und schon sind wir bei der unsäglichen Spirale zum Thema "Nachfrage" in der Männermode angelangt. Was nicht angeboten wird, kann auch nicht nachgefragt werden.

BG
Androgyn
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BeitragThema: “Designer for Tomorrow” 2011   Di Aug 02, 2011 2:31 pm

“Designer for Tomorrow” 2011 – Fashion Week Berlin

Hierzu greife ich eine Internetseite heraus, die auf unserer Parallelseite „rockmode“ dankenswerterweise von einem Teilnehmer placiert wurde:

http://www.hilker-berlin.de/en/node/645

Dass der Männerrock überwiegend bei den avantgardistischen Designern angekommen ist, trifft sicherlich zu. Gerade unsere Designerübersicht dazu belegt diese Aussage.

Hierzu aber ein Zitat aus Wikipedia:

„Der Begriff Avantgarde stammt ursprünglich aus dem Sprachschatz des französischen Militärs und bezeichnet die Vorhut, also denjenigen Truppenteil, der als erster vorrückt und somit zuerst Feindberührung hat.“

In diesem Sinne erstaunen mich die Aussagen mancher Jungdesigner, die eine gewisse Mutlosigkeit zur Männermode erkennen lassen. Der Männerrock wird als Risiko beschrieben. Der Verkauf als schleppend. Der Männerrock als Ladenhüter.

Seltsam, denn meine Beobachtungen dazu sind seit vielen Jahren völlig gegenteilig, aber ich bin auch kein jugendlicher Jungdesigner.
H&M z.B. hatte nicht erst in 2010 einen Männerrock im Sortiment. Einen Männerwickelrock (Jeans) hatte ich bei H&M bereits vor etwa 10 Jahren und nur mit Mühe erwerben können. Regelmäßig sind nämlich die H&M-Männerröcke über all meine Beobachtungszeit geradezu schlagartig ausverkauft.

Irgendein „Risiko“ in Richtung von „Ladenhüter“ kann ich nicht erkennen.

Wenn Jungdesigner den Männerrock als „Gradwanderung“ in der BRD bezeichnen, erklärt das so manchen halbherzigen Designversuch; z.B. diesen m.M.n. hässlichen H&M-Männerrock mit Radlerhose drunter in 2010. Dennoch war auch dieser kein Ladenhüter. Auch nicht in der BRD.

Wir dürfen zudem nicht übersehen, dass z.B. H&M zu einem inzwischen international agierenden Großkonzern mit über 2.000 Filialen in 35 Ländern angewachsen ist. Hierzu verweise ich wieder auf Wikipedia/ Siehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hennes_%26_Mauritz

Das Warensortiment von H&M ist mithin auf 35 Länder angelegt.

Auch beim Männerrock. Der H&M-Männerrock mit Radlerhose drunter in 2010 wurde in 35 Ländern tatsächlich auch angeboten und fand sich äußerst werbewirksam durchaus in den Medien dieser Länder wieder. H&M war gerade deshalb weltweit wieder einmal in aller Munde.

Eine äußerst geschickte Marketingstrategie mit höchstem Erinnerungswert (=Marketingausdruck) für den Konzern H&M als Modehandelskette.

Was meine ich damit? Würde H&M eine neue Damenhose ankündigen, so würde das niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Beim Männerrock schlägt das aber international gewaltige Wellen.

Daher frage ich mich zuweilen, ob H&M tatsächlich den Rock am Mann an den Mann bringen will, oder nur für sich als H&M-Konzern durch einen Männerrock in den weltweiten Medien präsent sein will?

Denn für mich bleibt es erstaunlich, dass nur ein Männerrock, in äußerst begrenzter Stückzahl und nur in extrem wenigen H&M-Geschäften der Großstädte in 35 Ländern placiert wurde. Ein „Risiko“ für H&M kann ich jedenfalls gerade deshalb nicht erkennen.

Die Aussage, „dauerhaft im Verkauf durchgesetzt hat sich der Männerrock nicht“, ist schlicht falsch, da solcherart betrachtet keine gültige Aussage abgegeben werden kann. Was nicht dauerhaft in Breite und Tiefe zu annehmbaren Preisen angeboten wird, kann auch nicht gekauft werden.

Richtig ist lediglich, dass europäische und damit bundesdeutsche Unternehmen, anders als z.B. in den USA, kaum ein „Risikokapital“ einsetzen wollen. Gemeint ist von mir unter diesem Wagniskapital ein Risiko, das bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen könnte. Gleichzeitig sind aber bei einem Erfolg sehr hohe Renditen möglich.

Irgendwann wird diesen Modehandelsketten im Sinne einer Renditesteigerung also nichts weiter übrig bleiben, als sich der Männermode verstärkt anzunehmen. Auch durch Einsatz eines angeblichen Risikokapitals zum Männerrock bzw. der Männermode (z.B. ohne Holzfällerhemden) ganz allgemein. Ein Risiko ist nicht gegeben, eine Chance aber sehr wohl.

Aber zurück zu diesen sog. “Designer for Tomorrow”:

Wenn alljährlich tausende Jungdesigner unsere Modeschulen in der BRD mit der im obigen Artikel genannten Einstellung in die Modeindustrie verlassen, dürfen wir uns nicht wundern. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage, was diesen Jungdesignern an diesen Modeschulen vermittelt wird?

Etwa tradierte Mutlosigkeit in der Männermode und lediglich weiterhin innovative Damenmodeideen, Vielfalt in der Damenmode und auch noch durch Entnahme aus der Männermode? Also Alles beim Alten?

Wann begreifen Designer, Designerschulen und Modehandelsketten eigentlich, dass das Rad zu einer neuen Männermode nicht neu erfunden werden muss? Die Damenmode ist durch die Herrenmode noch vielfältiger geworden. Weshalb also nicht einfach umgekehrt?

Der Männeranzug hat als Damenhosenanzug den Einzug in die Damenmode gefunden. Ebenso die Herrenhose als Damenhose. Und das sogar oft genug 1:1.

Sich umgekehrt - gerade heutzutage - wieder Männermodeansprüche auf den männlichen Körperbau zugeschnitten, also nicht 1:1 zurück zu holen, erscheint mir legitim.

Beispielsweise waren nur zur Verdeutlichung traditionell Faltenrock, Overknees und vieles andere ursprünglich rein für den Mann hinterlegt.

BG
Androgyn


Zuletzt von Androgyn am So Aug 07, 2011 3:07 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Androgyn
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BeitragThema: P.S.    Di Aug 02, 2011 6:29 pm

P.S.

Auch die junge Designerin Rike Fischer wagt sich an geschlechterübergreifendes. Also nicht nur ihre Männermodels tragen Röcke. Sie zeigt auch ihre reine Herrenkollektion an weiblichen Modellen. „Ich wollte mal wissen, wie das wirkt“… sagte die gelernte Herrenschneiderin. Na toll, das ist doch innovativ – ironisch gemeint-, oder haben wir Herrenmode an den Damen nicht etwa alljährlich immer wieder seit unzähligen Jahren?

Und der Jungdesigner Marc Buscha scheint höchste Sorge zu haben einen Männerrock etwa zu feminin, oder in Richtung einer „Gothicszene“ verschoben zu sehen? Und was ist aus Sicht von diesem Jungdesigner eigentlich so verwerflich einen Rock am Mann in irgendeiner Szene, z.B. Gothic wieder zu finden und sich deswegen als Designer davon distanzieren zu müssen? Gleichzeitig propagiert er aber einen „männlichen Männerrock“. Was immer er darunter auch verstehen mag.

Ich fürchte, dass sich gerade diese Jungdesigner von etwa 20 bis 25 Jahren - und wir reden hier über die Zukunft der Modeindustrie – in ihren Denkweisen kritisch um 180 Grad drehen sollten. Sicherlich hat nicht der Männerrock eine Szene initiiert. Sondern umgekehrt, der Männerrock wurde von diversen jungen Szenen lediglich adaptiert. Die Frage ist weshalb?

Etwa nur rein und ausschließlich aus Szeneunterscheidung z.B. „Gothic“ zum sog. Normalvolk? Genau das glaube ich nicht.

Ich vermute eher einen generellen Wunsch zu völlig anderer Männermode von jungen Männern. Just dieser findet sich aber derzeit nur in diversen Szenenischen. Und wird gerade deshalb dort, neben einer eigenen Szenebetrachtung, einfach aufgenommen.


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BeitragThema: Re: Modeberufsfachschulen, Studium Modedesign in Deutschland   Mi Aug 03, 2011 11:48 am

Bei der ganzen Problematik verstehe ich eins nicht:

Es konnte sich inzw. auch die Kosmetik bei den Männern durchsetzten, und die Werbung dafür hatte ja durchaus dazu geführt, dass sich ein Markt etabliert hat.
Fazit: Männer sind nicht per se Kosmetikmuffel, ansonsten würde die Marktstrategie überhaupt nicht funktionieren.

Warum man es aber nicht geschafft hat, neue Mode für den Mann aufzubringen, ist für mich ein Rätsel - denn Männer, welche Kosmetikprodukte konsumieren, haben Sinn für Stil und setzten sich mit ihrem Äusseren auseinander - und das schliesst Mode mit ein.

Also kann man nicht einfach hingehen und davon ausgehen, es bestehe keine Nachfrage an modischen Artikeln bei Männer. Denn für Kosmetikprodukte ist die Nachfrage vorhanden, und entsprechend besteht auch ein Angebot.

Warum das aber bei der Mode nicht funktioniert(en will) - ich glaube das hat was mit der berühmten "Ei-Huhn"-Frage zu tun.....

Ich habe insgeheim die Vermutung, dass ein Männerrock sich erst dann verkauft, wenn er besonders viel Metall enthält.... siehe hier:
http://www.hilker-berlin.de/en/node/645


LG
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BeitragThema: Re: Modeberufsfachschulen, Studium Modedesign in Deutschland   Mi Aug 03, 2011 12:32 pm

Hey teerpirat....

ich bin völlig auf Deiner Seite. Ich begreife es auch nicht.

Nett sind so manche Aussagen im Artikel "Designer for Tomorrow". Zitate:

"Der renommierte Modedesigner Marc Jacobs kam als Schirmherr des Nachwuchspreises „Designer for Tomorrow" nach Deutschland. .... Sind Мenskirts der Trend für 2012?...Und tatsächlich waren auch in den Kollektionen seiner Schützlinge Männerröcke präsent. Nur Zufall, aber dennoch ein interessanter Trend...."

Das war natürlich kein Zufall wenn Marc Jacobs als Schirmherr fungiert.

Die Frage ist eher, ob diese Jungdesigner diesen Männermodetrend auch in die Modeindustrie tragen wollen und vor Allem dürfen?

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