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 Designer/Label Miller Monroe (Louie Manzo & Baby Steinberg)

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Androgyn
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BeitragThema: Designer/Label Miller Monroe (Louie Manzo & Baby Steinberg)   Sa Okt 29, 2011 1:35 pm

Designer/Label Miller Monroe (Louie Manzo & Baby Steinberg)

Alternative Fashion Week 2011 - „gender twisting menswear collection“

Zitat: “Designer Miller Monroe debut collection, entitled ‘WO*MAN’ is about being a sexy, confident MAN. “We’re one of the few cultures where men have not embraced sarongs, skirts, lungi, dhoti, lava lava, hakama or whatever you want to call them – men in other cultures have been able to maintain a connection to this comfortable and fashionable piece for centuries.”

Sinngemäße Übersetzung: Bei der Miller Monroe Debut-Kollektion mit dem Titel "WO* MAN“ geht es um den sexy und selbstbewusst Mann. …. „Wir sind eine der wenigen Kulturen, in denen Männer die Sarongs, Röcke usw. NICHT angenommen haben. Männer in anderen Kulturen waren in der Lage, (für den Mann) eine Verbindung zu diesen komfortablen und eleganten Rockformen über Jahrhunderte beizubehalten.“

Die Kernaussage lautet, dass der Rock am Mann – in welcher Form auch immer - NICHT ungewöhnlich ist. Ungewöhnlich ist es als Mann keinen Rock zu tragen.

Der männliche Nichtrockträger ist daher eine zufällige und aufgezwungene Kulturerscheinung? Eine Art perverse Kulturerscheinung?

http://www.torontostreetfashion.com/05/code-switching-fat-finale/

http://fashionarttoronto.wordpress.com/2011/04/22/meet-the-designer-miller-monroe/

Videoclips – Revolution – Übersichten Alternative Fashion Week

http://www.youtube.com/watch?v=x8NRJx226TQ

http://www.youtube.com/watch?v=DiZLLFiISOs

http://www.youtube.com/watch?v=DiZLLFiISOs

OkOk- die „Alternative Fashion Week´s” und deren Designer/innen verlassen seit Jahren die ausgelatschten Trampelpfade. Das völlig Ungewöhnliche ist dort als eine Art Modesubkultur der Standart.

Rhetorische Fragen: Mir drängt sich der Gedankengang auf, ob der „Rock am Mann“ zumindest in einer Art Modessubkultur gesellschaftlich anerkannt wird? Und wäre das erstrebenswert?

BG
Androgyn
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stylefreak
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BeitragThema: Re: Designer/Label Miller Monroe (Louie Manzo & Baby Steinberg)   Sa Okt 29, 2011 3:47 pm

@Androgyn schrieb:

Die Kernaussage lautet, dass der Rock am Mann – in welcher Form auch immer - NICHT ungewöhnlich ist. Ungewöhnlich ist es als Mann keinen Rock zu tragen.

Der männliche Nichtrockträger ist daher eine zufällige und aufgezwungene Kulturerscheinung? Eine Art perverse Kulturerscheinung?

... auf alle Fälle sehr interessante Röcke, die dort gezeigt werden.

Was mich ein klein wenig stört an vielen bisherigen Männerrock-Konzepten, insbesondere den häufig gezeigten knöchellangen Modellen (wie auch an den dort gezeigten), ist, dass auf den Modeschauen die Models dazu ganz überwiegend mit nacktem Oberkörper gezeigt werden (das war, fand ich, schon ein Problem des Münchner Labels "Men in Time" von vor etwa 10 Jahren).

So, wohlgemerkt SO, wird der Männerrock auf der Nordhalbkugel nie und nimmer ein Erfolg, allein schon aus klimatischen Gründen. Es fehlt da immer die überzeugende Kombination mit passenden Oberteilen (und der übliche Schlabberkram aus den sog. Herrenabteilungen passt halt dazu nicht, schon weil dort alles - 20.-Jh.-mäßig - auf die Hüfte als Körperteiler geschnitten ist und nicht auf die Taille, wie bei Röcken - jedenfalls für Männer - fast gar zwingend erforderlich).
Und die Sexualisierung der Darstellung durch den nackten Oberkörper kommt der Idee der Verbreitung des Männerrocks auch nicht unbedingt sehr zu Hilfe ... Rolling Eyes


Aber zu Deiner Kernaussage:

Der männliche Nichtrockträger ist daher eine zufällige und aufgezwungene Kulturerscheinung !!!

Ganz eindeutig. DAS IST SO. Rolling Eyes

Und zwar als Ergebnis einer selektiven Emanzipation der Frauen, die alle traditionellen Rollenzuweisungen abgestreift haben - z.B. die Pflicht zum Kinderkriegen als Voraussetzung des früher praktisch einzig geachteten gesellschaftlichen Status der Frau als Mutter -, während Männer praktisch nur (Vor-)Rechte aber keine Pflichten verloren haben ... No

Insofern handelt es sich schon um "Eine Art perverse Kulturerscheinung", im eigentlichen Wortsinn, auch wenn das Wort "pervers" im Deutschen ziemlich negativ belegt ist und daher im vorliegenden Zusammenhang möglicherweise missverständlich wirkt.

Grüße stylefreak

__________________________________
the individual formerly known as nancyboy ... *gr**** ... mehr dazu: Nickname )
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Androgyn
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BeitragThema: Perversität: Die Männerhose   Sa Okt 29, 2011 5:52 pm

Hey stylefreak…

Ich unterstelle, dass die meisten Mitglieder hier im Forum auf ähnlicher Wellenlänge schwimmen, wie wir beide.

Meine bewusst provokante Wortwahl „Eine Art perverse Kulturerscheinung“ ist Dir damit (Da bin ich sicher.) natürlich völlig klar. Ich will die Vielzahl der externe Leser durchaus zu einer Reaktion, oder zumindest zum eigenständigen Nachdenken, herausfordern.

Gerade jetzt, hier und heute haben wir zunehmend die Chance mit diesen unsäglichen Vorurteilen der Vergangenheit zum „Rock am Mann“ aufzuräumen.

Du, lieber stylefreak, kennst sicherlich das Thema „Täter-Opfer-Verhalten“ (NLP) in menschlichen Beziehungsverhältnissen. Opfertypisch ist eine Verteidigungshaltung.

Regelmäßig muss ich zum Thema „Rock am Mann“ (=Synonym für einen neuen Männermodeanspruch) unfassliche Verteidigungserklärungen nachlesen. Nicht, dass diese etwa falsch wären. Sie sind m.M.n. aber völlig ungeeignet.

Beispiele von oft sehr langen Aussagen im Tenor: „Der Männerrock ist gerade im Sommer luftiger….mein Urologe hat bestätigt, dass der Männerrock bezüglich meines Gemächtes gesundheitszuträglicher ist….ich habe Venenbeinprobleme, muss Stützstümpfe tragen und will zur Kaschierung dieser immer Nylonstrümpfe darüber tragen“ ….uswuswusw….

Und wie werden derartige Opfererklärungen, auch wenn sie zutreffend und richtig sind, im Umfeld aufgenommen? Richtig – sie werden als legitime Erklärungen bezweifelt und eine Fetischvermutung bildet sich im Hinterkopf des Zuhörers.

Als Täter sind also „kurze Angriffserklärungen“ besser geeignet?

Beispiel: Wenn ich gefragt werde, weshalb ich einen Rock trage, kommt meine spontane und ausgesprochen kurze Antwort: „ Aus den gleichen Gründen, weshalb Frauen Hosen tragen. Weshalb tragen sie eigentlich eine Hose?“

Ein kluger Mensch kommt dann ins Grübeln und ein interessantes Gespräch könnte sich anschließen. Bei einem dummen Menschen ist es mir in der jeweiligen Situation völlig wurst, wie viele Wochen er anschließend zum Nachdenken benötigt.

Ich neige mithin zu einem „Täterverhalten“. Und dazu gehört nachdenkenswerte Brücken über einen bis dato gegebenen Morast zu bauen. Gleichzeitig gehört Licht ins Dunkel und deshalb unsere Ansichten aus unterschiedlichsten Blickwinkeln in 360 Grad zu beleuchten.

Weder die Hose noch der Rock sind m.M.n. an welchem Geschlecht auch immer pervers. Der Punkt ist lediglich welche kulturelle Gesellschaft welche vorherrschende Moralvorstellungen vertritt, selbstherrlich sodann als allgemeingültige „Normalität“ vertritt und Abweichler als „pervers“ abstempelt? Netterweise ändert sich das in einem Zeitablauf sowieso.

Und damit bin ich wieder am Anfang meiner Argumentationsschleife:

Wenn weltweit betrachtet mehr Männer Röcke tragen als Hosen, muss die Frage erlaubt sein, ob in unserem vergleichsweise dazu kleinen Kulturkreis die ausschließliche und nur den Männern zugestandene Männerhose als kulturelle Perversion, anstatt des weltweit mehr getragenen Männerrockes, in einem Umkehrschluss bezeichnet werden darf?

BG
Androgyn

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