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 Die "Weibliche Seite"

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Chefkoch
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Männlich Steinbock Schwein

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BeitragThema: Die "Weibliche Seite"   Mi Dez 02, 2009 3:53 pm

Zietat aus einem anderen Forum
chrisko, von rockmode.de schrieb:
....das auch Männer weibliche Seiten haben und diese auch ausleben möchten. ....
Zumindest ich muss mich von dieser aussage distanzieren, ich habe weder eine Weibliche Seite noch will ich diese ausleben. Mag sein das ich in einigen Sachen einen ähnlichen Geschmack habe oder Sachen gut finde die auch Frauen gut finden, dies tue ich aber mit meiner Männlichen Seite. Surprised Wink

So ein Schwachsinn "Weibliche Seite", Evil or Very Mad wem is so was nur eingefallen.? Wenn eine Frau sich nicht die Beine rasiert und Fußball gut findet, lebt sie dann ihre Männliche Seite aus? Beides ist ja eher Männer Typisch.! Shocked

Ich mache etwas oder finde etwas gut das bis dato eigentlich eher Frauen zuzuordnen war, das ich mich als Mann jetzt auch dafür Interessiere zeigt doch nur das ich mich weiterentwickelt habe und hat nichts mit "Weiblicher Seite" zu tun. Frauen haben sich im laufe der Emanzipation sehr viel "Männliches" angeeignet und haben sich über die alten "Regeln", "so was macht eine Frau nicht", drüber weg gesetzt, sich weiterentwickelt. Ganz ohne "Männliche Seite". Shocked
Männer entwickeln sich nur langsamer, denn während bei Frauen Männliches eher als gut, als Verbesserung angesehen wird, werden Männer durch Machos und anderen Kulturen aus gebremst da hier "Weibliches" eben als Weibisch also schlecht angesehen ist.

Schlussfolgerung: Ein "Männlicher" Mann kann etwas was Frauen machen einfach nicht gut finden, weil es nicht "Männlich" ist aber dafür gibt es ja die "Weibliche Seite", weil diese "Weibliche Seite" brauch ich sonst könnte ich etwas was Frauen gut finden nicht auch gut finden, die "Männliche Seite" ist zu so was eben einfach nicht in der Lage. confused

Vielleicht ist die "Weibliche Seite" aber auch eine Erfindung der Machos (Männlichkeitsfanatiker), damit sie sich von den "Abtrünnigen" besser abgrenzen können um so ihre "Männlichkeit" zu waren, zu beschützen. Shocked Surprised

Ich für meinen teil bin ein Mann, also Männlich und ich brauche keine "Weibliche Seite" um etwas gut zu finden oder etwas zu tun was Frauen auch gut finden oder tun.

Männer können durchaus auch von Frauen etwas lernen, so unglaublich dies für manche auch klingt. Shocked Laughing

Zum Beispiel können Männer können ganz ohne "Weibliche Seite" lernen;
  • sich um den Haushalt zu kümmern
  • Kinder zu erziehen (Vaterschaftsurlaub)
  • Gefühle zu zeigen
  • mehr als nur Wasser und Seife zu benutzen

Männer müssen sich dafür bloß weiterentwickeln und dieses alte "Märchen", "so was macht ein Mann nicht" endlich vergessen. Dann klappt´s auch mit dem Nachbarn und ganz ohne diese ominöse "Weibliche Seite". Wink

MFG Michael

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Hansi1973
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Männlich Löwe Büffel

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BeitragThema: Re: Die "Weibliche Seite"   So März 28, 2010 11:04 pm

Super Beitrag - schade, dass er bislang so wenig Resonanz fand.


Ich persönlich finde den Ausdruck "seine weibliche Seite als Mann
entdecken/ ausleben" gar nicht so schlimm. Ganz gleich, was man darunter genau versteht - ob es nur das Tragen von "typisch weiblichen" Accessoires, z.B. dem Rock ist oder dem Annehmen bestimmter Rollen, die vom patriacharlischen Weltbild abweichen z.B. die Rolle als "Hausfrau", also: Hausmann (während die Frau Karriere macht); oder aber der Aneignung "typisch weiblicher" Verhaltensmuster - vom Heulen im Kino, bis zu dreistündigen Vorbereitungsritualen im Badezimmer.

Das finde ich alles nicht schlimm und auch nicht verwerflich - im Gegenteil!

Das Problem ist nur, dass dieser Ausdruck "der weiblichen Seite des
Mannes" in den meisten Köpfen die Assoziation mit einem "typischen
Schwulen" auslöst.
Wie? Röcke tragen und sich schminken? Der ist doch bestimmt schwul!
Ach? der ist alleinerziehender Vater oder Hausmann? Dann ist er ein Weichei oder vielleicht doch schwul - nur noch nicht geoutet.

Unsere Gesellschaft, insbesondere das Rollenmuster der Frau hat sich sehr gewandelt - vom Heimchen am Herd, zur selbstbewussten Frau, die auch mehr und mehr die Möglichkeiten hat, Karrieren wie ihre männlichen Kollegen hinzulegen.
Eine Frau kann sich ihrer "männlichen" Attribute voll hingeben. Sie
erhält sogar noch Lob und Anerkennung, wenn sie "die Hosen an hat", ihre männliche Seite ausspielt. Sie wird auch dafür gefeiert, wenn sie es schafft, Job und Familie unter einen Hut zu bekommen (und einen "Doofen" gefunden zu haben, der zurücksteckt und sich um Haushalt und Kinder kümmert) oder zugunsten der Karriere auf Kind und Kegel verzichtet.

Sie wird geschätzt, wenn sie im Büro im Hosenanzug autaucht und noch mehr bewundert, wenn sie mit Rock und Heels zum Meeting erscheint und selbst als Hot Shot knallhart ihre Ziele durchsetzt.
Sie darf Öl verschmiert als Kfz-Mechanikerin arbeiten oder auch tarn geschminkt durch die Lüneburger Heide oder am Hindukusch lang robben.

Kurzum: die Frau kann es sich heutzutage aussuchen, welche Rollen sie spielt und wie sie dabei auftritt. Weibliche und männliche Kleider und Verhaltensweisen sind da kein Widerspruch.

Wohl aber beim Mann! - zumindest was die gesellschaftliche Beurteilung angeht.

Machen wir uns nicht vor - die Gesellschaft hat sich geändert. Nicht allein, dass Frauen gleichberechtigt(er) sind, sondern auch all der (falsche) Pathos des typisch Männlichen ist in Frage gestellt.
Sich am Sack kratzen, rülpsen, laut grölend Bier trinken und sich total bescheuert zu kleiden, sind gesellschaftliche NOGOs! Das geht höchstens noch am Samstag beim Heimspiel oder an Karneval.
Das sind Rollenmuster, die uns aberzogen wurden und weiter abtrainiert werden.

Die Rolle des starken, kräftigen Mannes, der auch mit dem Messer einen Bären töten kann, ist nicht mehr gefragt. Seine Stärke darf er beim Umzug zeigen und bei den vielen Kartons und Möbeln unter Beweis stellen. Die Rolle als Beschützer vielleicht noch am Wochenende in der Disko - aber sonst bitte: alle Männlichkeit möglichst verstecken und bedecken.

Wir Männer ziehen heutzutage nicht mehr auf die Jagd oder in den Krieg, um das Überleben der Familie, der Sippe, sicher zustellen.
Wir kämpfen heutzutage Seite an Seite mit den Frauen im gleichen Beruf - nur mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Von der Multitaskingfähigkeit, bishin zur Wahl der Kleider, haben wir Männer einfach schlechtere Karten.

Nun hat sich in den letzten Jahren der neue Typus des "metrosexuellen Mannes" entwickelt.
Zitat :
WIKIPEDIA: Metrosexualität
Bezeichnet [...] einen extravaganten Lebensstil heterosexueller Männer, die angeblich keinen Wert auf Kategorisierung
in ein maskulines Rollenbild legen.

Ob es nun wirklich eine "Entwicklung/ Erscheinung" ist oder ob die Modebranche da nicht auch eine neue Zielfgruppe definiert hat, kann ich nicht beurteilen.

Fakt ist jedoch, es gibt sie, die Männer, die sich nicht mit der der typisch männlichen Kleidung oder der Rolle zufrieden geben und eben auch ihre "weibliche Seite" zeigen.

Ich finde das nicht schlecht - sondern gut!

Nach der übertriebenen Emanzipation der Frau muss einfach die (Wieder-)Gleichberechtigung des Mannes folgen.
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poesiepoz
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BeitragThema: Re: Die "Weibliche Seite"   Do Dez 09, 2010 1:28 pm

Bei einer Kritik an Geschlechterrollen, die es schon seit etlichen Jahrhunderten gibt und vielen Kulturen eine sehr wichtige Rolle gespielt hat, ist es klar, dass diese nicht immer besonders viel Anklang findet.

Ich persönlich bin zwar biologisch gesehen ein Mann, versuche aber schon seit meiner Jugend, mich von solchen Klischees fern zu halten. Das gelingt manchmal mehr, manchmal weniger und erfordert viel Selbstkritik. Ich bewundere Frauen, die das ebenso tun und es bestimmt schwerer haben.

Übrigens habe ich eben eine tolle Seite gefunden, wo man Hanfsamen kaufen kann. Hat jemand Interesse an einer Sammelbestellung?


Zuletzt von poesiepoz am Mi Dez 22, 2010 3:55 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die "Weibliche Seite"   Di Dez 14, 2010 9:09 am

@Chefkoch schrieb:
So ein Schwachsinn "Weibliche Seite", Evil or Very Mad wem is so was nur eingefallen.? Wenn eine Frau sich nicht die Beine rasiert und Fußball gut findet, lebt sie dann ihre Männliche Seite aus? Beides ist ja eher Männer Typisch.! Shocked

Hallo Chefkoch,

Der Begriff "Weibliche Seite" - damit kann ich auch nicht so recht was anfangen. Was darunter genau zu verstehen ist, mag wohl jeder selbst beurteilen, und sicherlich sind die Interpretationen dazu verschieden.

Ich finde, statt "weiblicher Seite" wäre der Betreff "sinnliche Seite" eher angebracht, und damit kann ich auch was anfangen - weil ich selbst eine sinnliche Seite besitze.

das war bisher sicher noch nicht das Thema, aber ich finde es deswegen gerade angebracht, darüber Meinungen auszutauschen, weil ich für meinen Teil festgestellt habe, dass das Privileg "sinnlich", ähnlich wie auch "sexy","anziehend" etc. ausschliesslich Frauen vorbehalten ist.

Sinnlich verbinde ich mit Wahrnehmung per Gefühl, also was sich angenehm anfühlt. Und da kommt dann die Mode ins Spiel:
Bei den Frauen sind auschliesslich feine und fliessende hautfreundliche Stoffe vorhanden, die die Haut umschmeicheln und auch an angenehmes Gefühl bereiten. Das verhält sich analog damit, das Damenmode auch kürzere Schnitte hat, die viel Haut entblössen und somit der Haut die Möglichkeit gibt, die Umgebung und Witterung intensiver wahrzunehmen.
Denn schliesslich ist die Haut unser grösstes Sinnesorgan! Was liegt also näher, als dass es dem Inneren Seelenleben von Vorteil ist, wenn unsere Haut Stoffe und Luft positiv wahrnimmt? Es ist einfach das Prinzip "sich in seiner Haut wohlfühlen".

Scheinbar aber wird uns Sinnlichkeit aber aberkannt, was mit einhergeht, dass die Stoffe in der Männermode grob sind, grosszügigere Schnitte und auf der Haut ein unangenehmes Gefühl bereiten (als Beispiel sei hier mal der Anzug im Sommer, die kratzigen Schals und Pullis sowie Unterwäsche mit groben Nähten und steifen Bündchen genannt). Also statt Luft an die Haut schwitzen, statt seidige kratzige Stoffe. Dazu kommt noch Schuh- und Sockenzwang:
Es ist ja so: Wenn Frauen barfuss laufen, ist das sexy und sinnlich. Wenn Männer barfuss laufen, ist das eklig scratch
Wobei bei beiden Geschlechtern es ein positives Gefühl bereitet, den Untergrund wie Gras, Sand etc wahrzunehmen. Gensuso verhält es sich mit offenen Schuhen: luftiges Gefühl, Wahrnehmung von Regentropfen, Gräser etc.

Von daher nehme ich mir das recht, meine "sinnliche" Seite in mir auszuleben. Ich trage im Sommer ausschliesslich knappe Kleidung, leichte Stoffe, offene Sandalen und bin gelegentlich auch mal barfuss anzutreffen.
Weil ich für meinen Teil festgestellt habe, dass sich mein Wohlbefinden dadurch erheblich steigert und mir eine positivere Lebensqualität einbringt (die eh schon wegen vieler gesundheitlicher Probleme stark eingeschränkt ist Sad )
Dass ich wie die Frauen täglich in anderem Outfit anzutreffen bin, trägt ebenfalls zu meinem Wohlbefinden bei: Die Art, Kleidung als Kunst zu betrachten und diese "Kunst" an meinem eigenen Körper anzuwenden.

Was daraus folgt, dass ich jeden Tag das trage, wozu ich gerade Lust habe. Zwar witterungsangepasst, aber unabhängig vom Kalendermonat! Cool

Kleidung ist also für mich mehr als "nur" Mode. Und ich bin überzeugt: Männer haben genauso ihre sinnliche Seite wie Frauen auch. Nur versucht die Gesellschaft uns so zu erziehen, dass Sinnlickeit ausschlisslich Sache der Frau ist! Evil or Very Mad

LG
teerpirat
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Chefkoch
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Männlich Steinbock Schwein

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BeitragThema: Re: Die "Weibliche Seite"   Fr Dez 17, 2010 3:02 am

@teerpirat schrieb:
Ich finde, statt "weiblicher Seite" wäre der Betreff "sinnliche Seite" eher angebracht, und damit kann ich auch was anfangen
Der Begriff "Weibliche Seite" wird ja gerne dort verwendet wo Männer etwas machen was im allgemeinen nur oder hauptsächlich Frauen zugeschrieben wird. Mann kann ihn je nachdem wo er verwendet wird durch fiele Begriffe ersetzen. Sinnliche Seite, Romantische,- Mitfühlende,- Sexy,- kreative,- Seite oder oder oder.

Was mich an diesem Begriff stört ist, das Männern hier etwas aberkannt wird und das sie bloß zu so etwas fähig sind wenn sie eine Weibliche Seite haben weil ja nur Frauen dazu in der Lage sind. Im allgemeinen handelt es sich um Positive Eigenschaften die dann wenn ein Mann diese hat mit "Weiblicher Seite" erklärt werden.

Da könnte ich genauso sagen, nur Frauen mit einer Männlichen Seite können als Führungskraft arbeiten.

Zumal sich bei dem Begriff die Frage stellt; Wo sind denn die Frauen die ihre Männliche Seite ausleben?

Man sieht/hört in den Medien immer von Femininen Männern die ihre Weiblichkeit ausleben aber nie von Maskulinen Frauen die ihr Männlichkeit ausleben.
Was Frauen machen, machen sie als Frau aber wenn Männer etwas machen was nicht in das vorsintflutliche Rollenbild passt, machen sie das auf gar keinen Fall als MANN, nein nein das ist die Weibliche (Feminine) Seite MÄNNER (vor allem MÄNNLICHE Männer) machen so was nicht. Männer haben auf gar keinen Fall die gleichen Eigenschaften wie Frauen, NEIN NIEMALS. Männer sind was besseres.
arg2 Evil or Very Mad arg2
Vielleicht sehe nur ich das so aber ich sehe darin eine Abwertung von Frauen.

MFG Michael


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