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micha1964

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 Herrenschuhe = Totalausfall

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stylefreak
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Männlich Löwe Hund

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BeitragThema: Herrenschuhe = Totalausfall   Di Dez 15, 2009 7:44 pm

Mal was ganz anderes zum Thema Schuhe:
Habe in den letzten Tagen mal wieder versucht, ein paar ganz normale neue Männerschuhe zu kaufen.
Deichmann, die früher wenigstens ein paar modische Exemplare vorzuweisen hatten, waren ein Totalausfall. Roland ist schon lange ein Totalausfall (war ja mal ein ausschließliches Männergeschäft). Halbwegs ansehnliche Exemplare konnte ich nur bei Salamander und Görtz sehen, die meisten aber schweineteuer.
Schaue ich dann im Online-Görtz, sind allein bei Frauen-Stiefeln 624 und Stiefeletten 200 Einträge, während bei Männern 271 Einträge (für beides zusammen) vorhanden sind, überwiegend gleich aussehend, viele der Formen seit 20 Jahren (oder länger) zu kaufen.Wie findet Ihr das eigentlich ?
Wenn ich durch die Straßen gehe, wie z.B. heute Mittag, sehe ich fast nur Frauen in neuen Schuhen (o.k., o.k., das ist bei den Mädels auch ein Hobby), bei den Männern nur Langweiliges bis Unsägliches ...
Glaubt Ihr denn, dass dieser Zustand in erster Linie am fehlenden Interesse der Männer oder nicht vielleicht auch am total fehlenden Angebot liegt ?
Und wenn an Letzterem, wie kommt das ? Kann das an der Dominanz der Frauen in der gesamten Bekleidungs-Branche liegen (von den Designern mal abgesehen) ?
Grüße von nancyboy

Edit:
Ich hab mal ein neues Thema aufgemacht du hast es ja oben selber geschrieben, "Mal was ganz anderes". Wenn dir der Titel nicht gefällt einfach ändern. Chefkoch


Zuletzt von Chefkoch am Di Dez 15, 2009 10:40 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Thema geteilt und verschoben)
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Chefkoch
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Männlich Steinbock Schwein

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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Mi Dez 16, 2009 12:49 am

nancyboy schrieb:
Wenn ich durch die Straßen gehe, wie z.B. heute Mittag, sehe ich fast nur Frauen in neuen Schuhen (o.k., o.k., das ist bei den Mädels auch ein Hobby), bei den Männern nur Langweiliges bis Unsägliches ...
Klar ist das bei den Frauen ein Hobby, viele Outfits viele Schuhe muss doch alles zusammenpassen. Mit der Jeans oder der Anzughose bei den Männern braucht´s maximal zwei paar Schuhe und da in der Herrenabteilung ein Schuh aussieht wie der andere, na ja Sad
nancyboy schrieb:
Glaubt Ihr denn, dass dieser Zustand in erster Linie am fehlenden Interesse der Männer oder nicht vielleicht auch am total fehlenden Angebot liegt ?
Interesse ist glaube ich schon da, Angebot im Prinzip auch (halt in der anderen Abteilung). Ich glaube das was hier im wege steht ist; "Was könnten die anderen Denken". Es ist halt seit vielen Jahren nicht mehr üblich das Männer sich für so was Interessieren wie Schuhe, Kleidung oder Make up und an die Zeit wo das noch üblich war erinnert sich keiner mehr. So wie sich heute auch kaum einer daran erinnert das Frauen mal keine Hosen trugen.

Ich war übrigens auch letzte Woche in Sachen Schuhe unterwegs und bei RENO hatte ich das Gefühl das die bald gar keine Herrenabteilung mehr haben. Es waren doch tatsächlich noch fünf kleine Regale (ca. 2m, 3m breit) ganz hinten in der Ecke. Mit Deichmann kann ich dir auch zustimmen. Die üblichen Braun/Schwarzen Schuhe und die meisten sehen so aus als ob sie für Klumpfüße gemacht sind, also nur tauglich für eine lange, weite Hose wo man vom Schuh nicht mehr viel sieht. Auf meinen Rock sah das aus als hätte ich Elefanten Füße und passte überhaupt nicht zu meinen schlanken Unterschenkel. Meine Frau hat nur den Kopf geschüttelt.

MFG Michael
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damenschuhträger
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Do Dez 17, 2009 6:13 am

kann es nur bestätigen, was da an Männerschuhen angeboten wird ist eine beleidigung fürs Auge, wenn ich unterwegs bin immer das selbe Trauerspiel die Damen in schicken Pumps,Stiefeln ecetera und die Herren trotten in ihren ausgelatschten Turnschuhen/Sneakers oder sonstige Grausamkeiten hinterher.

ps: werde mich Heute Abend im Vorstellungsthread vorstellen, habe im moment nicht soviel zeit da ich gleich noch 8 Stunden Arbeit vor mir habe.

wünsche euch aber schonmal einen schönen Tag, und seit vorsichtig im Strassenverkehr es ist glatt.

lg damenschuhträger
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lyfa
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Männlich Steinbock Hund

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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Do Dez 17, 2009 4:19 pm

Da kann ich euch allen auch nur zustimmen.War heute bei ABC und Deichmann.Und natürlich hab ich mal wieder nichts gekauft.Dieser Schwarze und Braune Einheitsbrei an Männerschuhen Nervt total.
Gruss lyfa
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blubb
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Mo Jan 25, 2010 3:04 pm

Ich habe auch schon länger keine Schuhe gekauft. Meine sind noch nicht kaputt und was Interessantes neues gibt es nicht. Werde also wahrscheinlich erst wieder welche Kaufen wenn ich Ersatz brauche.

Gruß vom blubb
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Holger
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Mo Jan 25, 2010 11:18 pm

Hallo,
bin neu hier. Schuhe kaufe ich seit Jahren nicht mehr in Geschäften,
sondern meistens in Ebay. Habe einige Paare an Männerstiefeln, diverse
Converse Chucks, 70er Jahre Sportschuhe von Adidas, Birkenstock
Sandalen und ein Paar Schuhe für alle Fälle - schwarz, Leder mit
glatter Sohle - für Hochzeiten, Bankbesuche, Abschlussbälle usw. Was
soll ich also in den Normalo Schuhläden - da werfe ich nicht mal mehr
einen Blick rein. Wenn ich hier in unserer ostfriesischen Kleinstadt
mit meinen wadenhohen Stiefeln und normaler enger Jeans durch die
Fußgängerzone gehe drehen sich schon die Leute um und tuscheln. Toppen
kann ich das noch wenn ich meinen Dufflecoat im Schottenkaro dazu anziehe - dann bleiben die Leute sogar stehen. Das mit den Frauen und den vielen Schuhen stimmt zwar meistens, aber ich habe vor ein paar Wochen einen Mann im Cafe kennengelernt - er hat mich auf meine Stiefel angesprochen - und der hat ca. 250 Paar Schuhe. Und er ist übrigens wie ich auch sehr hetero. Er hat einen Fabel für Schuhe mit runder Form, und das in allen Farben und Formen. Ich sammel übrigens noch Jeans - mit Schlag oder Skinny und habe auch ein paar Röcke - lange Röcke aus dem Gothic und Mittelalter Bereich.
Bis dann
Holger
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Rudi
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Do Feb 04, 2010 4:10 pm

ich trage zu 90% camper schuhe und muss sagen, dass sich bis jetzt noch keine frau bei mir über üblen schuhgeschmack beschwert hat Wink kaufen tu ich die aber auch nicht mehr im laden. im netz hat man einfach den riesen vorteil, dass man da preise vergleichen kann. eigentlich kann man schon fast grundsätzlich davon ausgehen, dass die preise im laden maßlos übertrieben sind.


Zuletzt von Rudi am Mi Feb 10, 2010 1:25 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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lyfa
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Do Feb 04, 2010 4:37 pm

Hallo,
habe mir grad mal eine Website mit Camper Schuhen angesehen(schuhpacket.com).Von der Form her sehen sie wirklich besser aus als andere Schuhmarken.Aber diese Farben unterscheiden sich eigentlich nicht von Herstellern.Das ist leider das Problem.
Gruß lyfa
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nasenbaer
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Fr März 26, 2010 11:47 am

Wer braucht denn Herrenschuhe...wenn es doch schöne Damenschuhe gibt... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Meine Frau sagt schon lange, daß es keine schönen Sandalen für Männer gibt, schöne Sandalen für Männer seien wohl ein Widerspruch in sich... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Meine letzten Stiefel haben wir auch in der Damenabteilung gekauft...kniehohe Stiefel gibt es in der Männerabteilung gar nicht und die Stiefel, die es in der Männerabteilung gibt sehen ziemlich "quadratisch, praktisch, groß"...aber eben nicht wirklich schön aus...ich habe jedenfalls in letzter Zeit nicht ein Paar Herrenstiefel gesehen, das mir wirklich gefallen hätte...bei den Halbschuhen für Herren sieht es nicht viel besser aus... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Hansi1973
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Männlich Löwe Büffel

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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Fr März 26, 2010 7:49 pm

Hi,
dann will ich auch mal in diesem Forum meinen Senf
dazu ablassen, bzw. meine Theorien wieder geben, warum wir Männer so ein
kärgliches Angebot in den Läden vorfinden. Das Problem ist vielschichtig aber ganz offenbar:
man braucht sich nur mal einen Standard-Versandhaus-Katalog (Otto,
Neckermann, etc.) schnappen und mal die Seitenzahlen der jeweiligen
Angebote vergleichen: von den 1.000 Seiten sind 700
Seiten Modeartikel (der Rest sind Mitropa-Duschhauben, Schrankwände und
Waschmaschinen).
Von diesen 700 Seiten sind 450 für die Damenwelt,
die verbleibenden 250 teilen sich die Männer dann noch mit Kindern und
jugendlichen. Ein ähnliches Verhältnis auch bei den Unterrubriken
Unterwäsche, Strumpfwaren und eben Schuhe.

Woran das liegt? Weil uns die Gesellschaft zu
Mode-Muffeln erzogen hat. Ein Mann muss nicht gut und schick aussehen,
er muss zweckmäßig gekleidet sein. Im Büro: Anzug; auf dem Bau: Latzhose
und für alles andere Jeans. Während frau zum (Damen-)Kostüm
sowohl eine lange oder 3/4 Hose wählen kann; wie auch den knielangen
oder den oberhalb des knies aufhörenden Rock, gibt es für den Mann nur
eine Option: Hose, 1/1 lang. Ganz egal, ob -20°C oder +40°C. Das gleiche
beim Hemd: die Frau kann wählen, zwischen einer
einfach geschnittenen Bluse; einer mit rüschigen Puffärmeln oder auch
einem einfachen Top. Beim Mann gibt es nur ein Oberhemd.
Ebenso die Schuhwahl: der Mann trägt dazu
Schnürschuhe (Halbschuhe), meist schwarz oder braun. Für die Frauen gibt
es: Ballerinas, Pumps, Sandalen, Stiefel, oder auch Schnürschuhe (im
Herren-Design).
Ich will damit sagen: für jedes männliche
Bekleidungsstück gibt es bei den Damen jeweils eine handvoll
Alternativen, oft PLUS dem männlichen Kleidungsstück.
Und weil das Angebot so "reichhaltig" ist und ein
Mann mit einem schwarzen Anzug bestens ausgestattet ist, denn der taugt
fürs Büro ebenso wie zur Hochzeit oder zur (eigenen) Beerdigung, braucht
der Mann auch nicht jeden Tag einkaufen und
ist mit zwei Paar Schuhen auch vollauf bedient.
Eine Frau geht "shoppen". Vielleicht hat sie einen
bestimmten Grund (weil sie zur Hochzeit ihrer Freundin etwas zum
Anziehen braucht), vielleicht geht sie aber auch einfach so aufs
Geratwohl los.
Der Mann hingegen zieht erst los, wenn
a) seine Frau/ Freundin ihn dazu nötigt
b) die aktuellen Sachen kaputt/ abgewetzt/
ausgelatscht sind.
Er muss sich ja auch nicht von der Mode überraschen
und inspirieren lassen; er zieht los, weil er Schuhe braucht. Schwarze
Halbschuhe, was sonst. So in etwa wie die jetzigen. Gibt ja auch nichts
anderes. Zwei Paar probieren, eins passt,
bezahlen, fertig. Hosen, Pullover, dito. Unterwäsche und Oberhemden kann
man auch original verschweißt einpacken.

Natürlich stellt sich die Frage, warum gibt es für
Männer nur Schuhe (Halbschuhe oder Sneaker) in schwarz und braun? Warum
nicht auch in blau, in grün, oder gar rot?
Bestenfalls als Sneakers, aber sicherlich nichts,
was man zum Anzug tragen könnte (z.B. rote Schuhe, rotes Hemd, rotes
Einstecktuch). So könnte man höchstens als Künstler herumlaufen. Aber
als Otto-Normalverbraucher? Wohl kaum!
Nun bedingen Angebot und Nachfrage immer einander.
Ohne Nachfrage kein Angebot und ohne Angebot keine Nachfrage.
Doch was bei Frauen klappt, klappt bei Männern noch
lange nicht. Bestes Beispiel: die aktuellen Damenschuhe, die eine
Mischung aus Sandalette, Peeptoepumps und Stiefel sind. Nichts halbes,
nichts ganzes. Kein Mann würde sich solch eine verrückte
und unbrauchbare Mischung (im Winter zu kalt, im Sommer zu heiß) kaufen.
Frauen tun das. Das ist modisch, das ist hip, also: kaufen!

Wie gesagt: damit kann man dem Mann nicht kommen.
Und zwar aus meheren Gründen:
1. Die Berufswelt ist hinsichtlich der
Herrenbekleidung sehr eingeschränkt, piefig, spießig. Während im
Hochsommer die Damen (übertrieben ausgedrückt) nur noch im Bikini und
mit Badeschlappen herumlaufen, müssen ihre männlichen Kollegen
in der Bank immer noch den kompletten Anzug tragen. Krawatte abnehmen?
Abmahnung!
=> zum Business-Look passen weder rote Schuhe,
noch irgendwelche Konstrukte aus Stiefel und Sandale. [/size]

2. Die Welt der Damen ist nicht minder mit
Vorurteilen behaftet. Und alles was sie an ihm nicht mag und leiden
kann, ist ein "NoGo!" - auch in der Freizeit. Das ärmellose T-Shirt
sieht proletenhaft aus (außerdem hat er ja keinen definierten
Body), bei der kurzen Hose ähnlich (da stören dann auch die Haare: ohne
ist unmännlich und mit sollte man keine kurzen Hosen tragen) und wenn
die Beine auch im August noch keine Sonne gesehen haben, sollte er seine
Käsebeine auch besser für den Rest des Jahres
kaschieren. Usw…

Das Schlimme ist:wir lassen uns das gefallen!
Geknickt ziehen wir das Zeug wieder aus oder hängen es an den
Kleiderhaken zurück.

Ein Umstand, den sich eine Frau nicht gefallen
lassen würde - anders ist es nicht zu erklären, dass man jedes Jahr
Speckröllchen unter bauchfreien Tops hervor quellen sieht oder dicke
Krautstampfer in kurzen Röcken. Von anderen modischen
Entgleisungen ganz zu schweigen!

Und so haben wir Männer uns nicht erst seit der Frz.
Revolution das Modezepter aus der Hand nehmen lassen! Während m,it
Flower Power die ganzen gesellschaftlichen Konventionen in Frage
gestellt wurden, zog nach und nach wieder die alte Biederkeit
in unseren Landen ein (die größten Revoluzzer von damals sind heute die
größten Spießer). So geht es seit den 1980ern für den Mann modisch
bergab. Modetrends wie die Schlaghosen und Plateauschuhe der 70er sind
seitdem ebenso der Damenwelt vorbehalten, wie auch
Anzüge in bunten Farben (zugegeben, nicht alle quietschbunten Anzüge der
80er sahen so gut aus wie die an Crocket und Tubs). Kurze Hosen gibt es
für Männer de facto nicht mehr. Kurz bedeutet heutzutage mindestens
knielang. Vernünftige, luftige Sommerschuhe
sind ebenso Mangelware. Schöne Sandalen aus Leder findet man vielleicht
noch in Italien. Aber hier dominieren die Seniorenmodelle in schlammgrau
(dazu ein modisches Muss die Tennissocken!) oder eben die modernen
Treckingsandalen aus Autoreifen und Spanngurten.

Von Clogs, Plateuaschuhen und Slippern will ich gar
nicht erst sprechen. Alleine das Drama Stiefel: auch mittellange, bis
ans Knie heran reichende Stiefel scheinen mittlerweile eine Frauendomäne
zu sein (komisch, mein Opa ist nicht mit Sneakern
nach Russland marschiert). Herrenstiefel würden im Damenregal
bestenfalls als "Booties" oder "Ankle Boots" verkauft werden, denn die
Schutz- und Stützfunktion, die Stiefel - besonders im Winter - haben
sollen, erfüllen diese Kurzstiefeletten sicher nicht.

Es ist ja nicht so, als hätten die Designer uns
Männer völlig abgeschrieben - im Gegenteil. Da machen sich schon einige
Couturisten viel Mühe, die Herrenmode aufzupeppen; z.B. richtige Stiefel
oder auch Absatzschuhe für den Mann (z.B. Rui
Leonardes). Aber was kommt von diesen "Trends" in den (normalen) Läden
an? Nix!
Ob bei den Ketten (Deichmann, Görtz, Buffalo) oder
dem klassischen Schuhfachhandel - es ist und bleibt ein Trauerspiel.
Fast habe ich den Eindruck, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Die
Herrenabteilungen werden immer kleiner, die Sortimente
immer schmaler. Und die Designs?! Oh Gott! Man möchte fast meinen, der
Herrenschuh stirbt aus.

Vielleicht heißt es ja in ein paar Jahren:
"Männerschuhe ham wer nich! wenn se Schuhe wollen, holn se sich doch n
paar turnschuhe. gibt’s drüben beim SportMax."

Aber spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, zu
sagen: "Steckt Euch Eure abgrundtief hässlichen Opaschuhe sonst wo hin!"
und sich die Schuhe zu holen, die einem passen und gefallen. Warum
nicht auch Pumps?!
In ein paar anderen Foren (z.B. gofeminin und
paradisi) hat ein anderer User darauf hingewiesen, das beispielsweise
Deichmann die Schuhkäufe unterschiedlich buchen kann.

Zitat :
Zitat von Marc1466
Deichmann bietet Pumps nun in Gr. 43 und 44 an. Das sind
so langsam gängige Größen für Männer, auch für mich. […] an der Kasse
den Schuh als Männerschuh registrieren lassen!!

Eine Nachricht in der Presse, wenn mal tatsächlich mehr als 1000 Paar
Pumps als Männerschuhe verkauft werden, dürfte es schon geben. Und je
mehr Aufsehen das gibt, desto größer wird die Akzeptanz in der
Öffentlichkeit.

Ob das wirklich dazu führt, dass eines Tages "Pumps"
wieder als Unisex-Schuhe betrachtet werden und auch Männer mit zehn
Zentimeter Stilettos zum Anzug keine Seltenheit mehr sind, wird man
sehen. Es ist aber - meiner Ansicht nach - der Schritt
in die richtige Richtung. Etwas bewegen, Flagge zeigen! Nicht nur im
Laden darauf zu verweisen (oder zu zeigen), dass man selber der Träger
dieses Kleidungsstücks sein wird, sondern ggf. auch mal die Zentralen
anschreiben; damit die nicht denken, das waren
ein paar Tippfehler.


Ich habe jedenfalls keine Lust mehr, auch in der
Freizeit Schuhe tragen zu müssen, die ich schlicht und ergreifend
langweilig und doof finde.
Mal sehen, wieviel Traute ich habe und wieviele
Kilometer ich dieses Jahr auch in Heels zurück legen werde. Aber das
Leben ist einfach zu kurz, um nur mit flachen Schuhen herum zu laufen.
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Sa März 27, 2010 2:36 pm

Hansi1973 schrieb:
Das Schlimme ist:wir lassen uns das gefallen!
Geknickt ziehen wir das Zeug wieder aus oder hängen es an den
Kleiderhaken zurück.

Ein Umstand, den sich eine Frau nicht gefallen
lassen würde
- anders ist es nicht zu erklären, dass man jedes Jahr
Speckröllchen unter bauchfreien Tops hervor quellen sieht oder dicke
Krautstampfer in kurzen Röcken. Von anderen modischen
Entgleisungen ganz zu schweigen!

Genau so ist es! Keine Frau läßt sich von irgendwem verbieten, das anzuziehen, was ihr gefällt!

Hansi1973 schrieb:
Fast habe ich den Eindruck, es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. Die
Herrenabteilungen werden immer kleiner, die Sortimente
immer schmaler. Und die Designs?! Oh Gott! Man möchte fast meinen, der
Herrenschuh stirbt aus
.

Das wäre doch eigentlich gar nicht soo schlecht... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] ...dann gäb es eben nur noch ein Sortiment an Schuhen für alle und keiner könnte etwas dagegen haben, wenn wir uns Schuhe aus dem (einzigen) Angebot aussuchen würden, das es eben (für alle) gäbe. Damit würde dann ja letztlich die unnötige und überflüssige Zweiteilung bei den Schuhen auch (zwangsläufig) entfallen... [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Sa März 27, 2010 5:30 pm

Rudi schrieb:
ich trage zu 90% camper schuhe und muss sagen, dass sich bis jetzt noch keine frau bei mir über üblen schuhgeschmack beschwert hat Wink kaufen tu ich die aber auch nicht mehr im laden. im netz hat man einfach den riesen vorteil, dass man da preise vergleichen kann. eigentlich kann man schon fast grundsätzlich davon ausgehen, dass die preise im laden maßlos übertrieben sind.
Habe mir die Schuhe von camper mittlerweile auch angesehen. Da gibt es einige, die sind wirklich sehr o.k. Allerdings der Preis ist nicht wirklich etwas für jedermanns Geldbeutel, womit auch "sichergestellt" bleiben wird, dass sich solche Schuhe nur wenige Männer leisten wollen/können.
Früher gab es halt auch in den preiswerten Geschäften wenigstens ein paar modische Modelle, die natürlich immer ein - zwei Monate nach Saisonbeginn ausverkauft waren (ein Schelm, wer Böses dabei denkt; in anderen Branchen versucht/e man ja gewöhnlich, gut gehende Ware in möglichst großer Zahl "an den Mann zu bringen", nicht so im Schuhfachhandel). Aber das hat sich jetzt wohl langsam ohnehin erledigt, zumal selbst bei Neckermann und Otto die Modelle mittlerweile modischer wirken, als diejenigen in den Schuhgeschäften (auch das war früher anders ...).Grüße nancyboy
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Sa März 27, 2010 5:52 pm

Hansi1973 schrieb:
Hi,
Woran das liegt? Weil uns die Gesellschaft zu 
Mode-Muffeln erzogen hat. Ein Mann muss nicht gut und schick aussehen,
er muss zweckmäßig gekleidet sein. Im Büro: Anzug; auf dem Bau: Latzhose
und für alles andere Jeans. Während frau zum (Damen-)Kostüm
sowohl eine lange oder 3/4 Hose wählen kann; wie auch den knielangen
oder den oberhalb des knies aufhörenden Rock, gibt es für den Mann nur
eine Option: Hose, 1/1 lang. Ganz egal, ob -20°C oder +40°C. Das gleiche
beim Hemd: die Frau kann wählen, zwischen einer
einfach geschnittenen Bluse; einer mit rüschigen Puffärmeln oder auch
einem einfachen Top. Beim Mann gibt es nur ein Oberhemd.
Ebenso die Schuhwahl: der Mann trägt dazu
Schnürschuhe (Halbschuhe), meist schwarz oder braun. Für die Frauen gibt
es: Ballerinas, Pumps, Sandalen, Stiefel, oder auch Schnürschuhe (im
Herren-Design).
Ich will damit sagen: für jedes männliche
Bekleidungsstück gibt es bei den Damen jeweils eine handvoll
Alternativen, oft PLUS dem männlichen Kleidungsstück.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
... sehe ich ganz genauso. Aus dem einstmaligen gesellschaftlichen Unternehmen der Befreiung der Frauen von allerlei antiquierten Zwängen ist durch die schleichenden Effekte, die den Frauen nach und nach den Zugang zu allen männlichen Freiheiten eröffnet haben, eine Situation entstanden, die es Männern nur noch erlaubt, sich negativ von Frauen abzugrenzen, wenn sie sich als ganz eindeutig männlich darstellen wollen. Das bedeutet in Sachen Mode: es muss alles gezielt hässlich aussehen, dann ist es männlich. Bei Schuhen sieht man das überdeutlich: die schönen klassischen Männerschuhe findet man nur noch in der Damenabteilung, die Schuhe für Männer sind gezielt klobig, unförmig, mit spießigen Verzierungen belegt oder sonst irgendwie unästhetisch gestaltet.
Dahinter steckt natürlich ein allgemeine gesellschaftliche Entwicklung, denn die Mehrheit der Männer und Frauen akzeptiert das offenbar schon. Meine persönliche These dazu: wenn man das 20. Jahrhundert mit den vorherigen vergleicht, dann war es natürlich spätestens seit den 1910/1920er Jahren in Sachen Mode von einer stetigen Maskulinisierung geprägt gewesen. Im späten 19. Jahrhundert hat man ja selbst noch 6 - 10 jährige Buben in Kinderkleidchen gesteckt (es gibt da ja Bilder, da sind bis zu 10 Kinderchen in identischen weißen Sonntags-Kleidchen mit Rüschen etc. - wohlgemerkt Buben und Mädchen - vor den stolzen Eltern aufgebaut; das sollte man sich heute mal nur vorstellen). 
Diese ganze Grundstimmung, also permanente Maskulinisierung aller Bekleidungsformen, scheint seit einiger Zeit aber zu kippen. Es besteht also noch Hoffnung, auch in Sachen Schuhwerk für Männer ...
Grüße nancyboy
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smarti
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Di März 30, 2010 4:13 pm

Schuhe ist dieses Jahr wirklich ein Problam.
Herrenschuhe sind zum davonrennen und in der Damenabteilung gibt es nichts "tragbares".
Deichmann war in den vergangenen Jahren immer gut.
(JannetD)
Aber was in diesem Sommer in den Regalen steht, ist etwas für einen Endzeitfilm.
Diese Dinger sehen aus, als wenn die schon kaputt wären [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Wo bekommt man in diesem Sommer Schuhe her, die nicht so klobig sind und die man auch gut tragen kann?
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stylefreak
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Di März 30, 2010 5:45 pm

smarti schrieb:
Schuhe ist dieses Jahr wirklich ein Problam.
Herrenschuhe sind zum davonrennen und in der Damenabteilung gibt es nichts "tragbares".
Deichmann war in den vergangenen Jahren immer gut.
(JannetD)
Aber was in diesem Sommer in den Regalen steht, ist etwas für einen Endzeitfilm.
Diese Dinger sehen aus, als wenn die schon kaputt wären [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Wo bekommt man in diesem Sommer Schuhe her, die nicht so klobig sind und die man auch gut tragen kann?
Auch Schuhe von Camel Active sind durchaus empfehlenswert. Die vermutlichen Damenmodelle darunter sind zum Teil als solche gar nicht wirklich erkennbar. Online zu kaufen z.B. hier:

http://www.schuhtex.com/shop/index.php/category/123/main/category/sed/Z6wsh9kUkhhN8jZmhy0F2N3byi_6bzJ0s6gA2qiaxp

Grüße nancyboy
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Sa Apr 03, 2010 8:38 pm

zitat: Hansi1973

oder eben die modernen
Treckingsandalen
aus Autoreifen und Spanngurten.
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   So Apr 04, 2010 2:38 am

damenschuhträger schrieb:

Hansi1973 schrieb:
[...] Aber hier dominieren die Seniorenmodelle in schlammgrau (dazu ein modisches Muss die Tennissocken!) oder eben die modernen Treckingsandalen aus Autoreifen und Spanngurten.
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lg damenschuhträger

Danke - ist nicht ganz von mir, aber trifft es leider ganz gut.
Es ist ja auch okay, wenn es trendige Sandalen für Kiddies und Möchtegern-Himalaya-Bezwinger gibt oder eben das Senioren-Modell passend zum Rollator - aber wo bleibt da bitte die Mitte? Das Gros der Menschen, der arbeitenden Bevölkerung zwischen 30 und 65?

Müssen die auch zwangsweise "hip" sein oder schon mal im Bestattungsinstitut Probe liegen, wenn sie Sandalen kaufen möchten? Oder auch bei 40°C geschlossene Schuhe tragen?
Wobei das ja schon fast wieder logisch erscheint - muss doch die arbeitende Bevölkerung immer mehr arbeiten, um den eigenen Wohlstand zu wahren und Studis, Rentner und Hartz4-Empfänger mitbezahlen zu können. Da bleibt kaum Zeit, auch mal Sandalen anziehen zu können. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Nein, genug der demographischen Kritik.

Aber es ist doch schon seltsam, dass es hierzulande keine vernünftigen, möglicher Weise auch bürotauglichen Sandalen mehr gibt. Entweder Flipflop/ Outdoorsandale oder das Modell "Graue Panther" - aber nix dazwischen!


Wobei ich in dem Fall auch nur begrenzt auf die Damenkollektion ausweichen möchte. Zarte Riemchen um meine fleischigen Füße... das ist dann - wie ich selber finde - nicht ganz so hübsch.
Die sogenannten Römersandalen wären da schon ein Kompromiss.

Auch wieder so ein Mode-Witz: nicht die Damen, sondern die kriegerischen Männer haben einst solche (ähnliche) Sandalen getragen. Heutzutage versucht man uns zu erzählen, das wären reine Frauenschuhe.

Fehlt noch, dass Römische Reenactors als "Transen" bezeichnet werden, weil sie in Tunika und Damenschuhen rumlaufen.
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   So Apr 04, 2010 1:36 pm

Hansi1973 schrieb:

Auch wieder so ein Mode-Witz: nicht die Damen, sondern die kriegerischen Männer haben einst solche (ähnliche) Sandalen getragen. Heutzutage versucht man uns zu erzählen, das wären reine Frauenschuhe.

Fehlt noch, dass Römische Reenactors als "Transen" bezeichnet werden, weil sie in Tunika und Damenschuhen rumlaufen.
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... in gewissem Sinne waren die Original-Römer ja die ersten "Transen", denn sie haben auf ihrer transalpinen Wanderung gen Norden auch ein bisschen mehr Kultur zu den germanischen Barbaren gebracht. *LOL*

Nein, aber im Ernst jetzt:
ich meine mich erinnern zu können, dass die Römersandalen vor etwa 20 Jahren auch gerade chic waren. Jedenfalls hatte ich damals zwei Paar, und zwar aus der Herrenabteilung (mit etwas breiteren Riemen als die heutigen). Ja, so was gab's damals noch ...

In ein paar anderen Rubriken dieses Forums habe ich ja in letzter Zeit versucht, darauf aufmerksam zu machen, dass die langweilige Männermode seit einiger Zeit offenbar weniger an den Modedesignern liegt, sondern an einem Modefachhandel, dessen Akteure (z.B. deren Einkäufer etc.) offenbar von spießigsten Modevorstellungen hinsichtlich Männerkleidung geleitet werden.

Dagegen kann man nur eines tun: Käuferstreik !
Und zwar überall dort, wo solche spießigen, klobigen, hässlichen etc. Treter "an den Mann" gebracht werden sollen.

Das ist die Sprache, die diese Herrschaften (vielleicht sind es auch eher "Damenschaften") mit Sicherheit verstehen werden ...

Grüße nancyboy
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   So Apr 04, 2010 2:40 pm

nancyboy schrieb:
Dagegen kann man nur eines tun: Käuferstreik !
Und zwar überall dort, wo solche spießigen, klobigen, hässlichen etc. Treter "an den Mann" gebracht werden sollen.

Das
ist die Sprache, die diese Herrschaften (vielleicht sind es auch eher
"Damenschaften") mit Sicherheit verstehen werden ...
Ich glaube der "Käuferstreik" hat die heutige Misere verursacht. In den 70er/80er Jahren gab es noch wesentlich mehr Auswahl in der Herrenabteilung aber aus irgendeinem Grund sind die Mehrheit der Männer zu Modemuffel mutiert und was sich nicht oder nur in geringen Stückzahlen Verkaufen lässt nehmen die Läden aus dem Sortiment. Heute interessieren sich zwar immer mehr Männer für Mode aber in unserer zur zeit schlechten Wirtschaftslage können sich Unternehmen nicht leisten Experimente einzugehen. Das Geschäft lohnt sich für z.B. Deichmann nur wenn sie Schuhe/Stiefel in hohen Stückzahlen einkaufen und diese im Laden möglichst schnell wieder Verkaufen. Also kommt das ins Regal wovon man weiß das es gekauft wird.

Egú z.B. hat das komplette Herrensortiment aus dem Programm genommen weil sich damit kein richtiger Umsatz machen lies. Versucht mal einen Anbieter für Herrenmode für große Männer zu finden. Ich bin 190cm groß und Schlank, Pullover/Hemden muss ich mir in L-XL kaufen obwohl ich eigentlich mit M-L auskommen würde nur damit die Arme lang genug sind. Was dann Leider nicht so schön aussieht ist das zufiel an Stoff am Bauch, das schlabbert dann so rum.

Ich weiche deshalb nicht nur in Röcken in die Damenabteilung aus (mehr Auswahl, niedrigerer Preis), Oberbekleidung hole ich mir von egù, dort gibt es einiges was recht neutral ist (und mir gut passt ohne das es schlabbert oder die Arme zu kurz sind) und Schuhe bei Schuh Kaufmann. Ab und zu werde ich auch schon mal in der Herrenabteilung fündig, ist zwar selten aber na ja.

MFG Michael

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Zuletzt von Chefkoch am Fr Apr 16, 2010 6:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Der Damenschuh am Mann? Men in High Heels?   So Apr 04, 2010 5:13 pm

Hey…
Ich sehe es auch so,
dass Herrenschuhe einheitlich und langweilig sind. Ob Männer daher dazu übergehen sollten, sich bei den Damenschuhen zu bedienen, wird heftig diskutiert:

http://forum.gofeminin.de/forum/f145/__f38_f145-Manner-die-hohe-Schuhe-tragen.html

http://forum.gofeminin.de/forum/f145/__f315_f145-Warum-manche-Schuhe-nur-noch-fur-Frauen.html

http://www.fashion-guy.de/plateauschuhe-fuer-maenner/

http://blog.styleranking.de/fashion-news/im-winter-wirds-an-den-knien-warm-overknees-sind-zuruck/

Dazu gibt es also eine ähnliche Meinungsvielfalt, wie beim Rock, oder dem Kleid am Mann. Ich bin durchaus dafür. Eine gute Übersicht liefert:

http://www.zalando.de/damenschuhe/

Allerdings enden auch hier die Größen bei max 42 und sind bereits in dieser Größe nicht mehr derartig mannigfaltig, als in kleineren Größen.

LG
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Mo Apr 05, 2010 8:12 pm

Ich trage nur noch bei der Arbeit Herrenschuhe (Arbeitsschuhe) ansonsten nur noch Modelle aus der Damenabteilung von Schuh-Kaufmann.
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Do Apr 08, 2010 2:50 pm

Da hab ich gerade hinein gesehen.

Die hübscheren tragbaren sind nur noch in wenigen größen erhältlich.
Also "alt" und nur noch Abverkauf des Altbestandes.

Hoffentlich wird die Wintermode nicht wieder so schlimm.
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Mo Apr 12, 2010 11:02 pm

Tja, ich habe das Glück/ das Problem, mit Größe 41/42 so mitten drin zu hängen.
Herrenschuhe fangen meist bei 39/ 40 an - da habe ich an sich keine Probleme, Damenschuhe gehen teilweise nur bis 40. So ist 41/42 eher Niemandsland - keine normale Damengröße, aber auch keine Übergröße.

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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Mi Apr 14, 2010 12:25 pm

Hansi1973 schrieb:


Die sogenannten Römersandalen wären da schon ein Kompromiss.

Auch wieder so ein Mode-Witz: nicht die Damen, sondern die kriegerischen Männer haben einst solche (ähnliche) Sandalen getragen. Heutzutage versucht man uns zu erzählen, das wären reine Frauenschuhe.

Fehlt noch, dass Römische Reenactors als "Transen" bezeichnet werden, weil sie in Tunika und Damenschuhen rumlaufen.
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Ich habe mehrere Römersandalen, die ich allesamt von einem griechischen Anbieter über ebay ersteigert hatte. Ich bin der Überzeugung, dass Römersandalen eigentlich viel besser zu Männern passen als an Frauen.
Es gibt auch recht elegante Modelle von italienischen Sandalen, die kann man auch gut zu Hemd und Stoffhose tragen. dazu eigenen sich vor allem die etwas geschlosseneren Modelle, die nicht zu viel vom Vorderfuss preisgeben.

Das was man in Deutschland an Männersandalen bekommt, ist eh alles für die Tonne, weder bin ich 60 noch fusskrank noch möchte ich die Eigernordwand bezwingen. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Ich schau schon seit Jahren nicht mehr nach Herrenschuhen. Wozu auch? Wenn es doch soviele unisextaugliche elegantere Schuhe in der Damenabteilung gibt!

Ich bin hetero, verheiratet und Familienvater und hege absolut keinerlei fetischistische Neigungen.
Ich möchte einfach nur schöne Schuhe tragen.
Also bediene ich mich dort, wo es Auswahl gibt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Herrenschuhe = Totalausfall   Fr Apr 16, 2010 2:25 pm

Chefkoch schrieb:
Ich glaube der "Käuferstreik" hat die heutige Misere verursacht. In den 70er/80er Jahren gab es noch wesentlich mehr Auswahl in der Herrenabteilung aber aus irgendeinem Grund sind die Mehrheit der Männer zu Modemuffel mutiert und was sich nicht oder nur in geringen Stückzahlen Verkaufen lässt nehmen die Läden aus dem Sortiment. Heute interessieren sich zwar immer mehr Männer für Mode aber in unserer zur zeit schlechten Wirtschaftslage können sich Unternehmen nicht leisten Experimente einzugehen. Das Geschäft lohnt sich für z.B. Deichmann nur wenn sie Schuhe/Stiefel in hohen Stückzahlen einkaufen und diese im Laden möglichst schnell wieder Verkaufen. Also kommt das ins Regal wovon man weiß das es gekauft wird.

Sehr interessanter Aspekt, worüber es sich lohnt, zu diskutieren;

Mal angenommen, der Käuferstreik hat zur heutigen Situation geführt - was war dann der Grund dafür? Sind wir wirklich zu Modemuffeln erzogen worden? Wenn ja von wem? Haben wir uns selbst so erzogen, oder die Gesellschaft? Oder liegt es ganz einfach an der unterschiedlichen Generation?

Es ist klar, dass Läden kein Angebot anbieten, wenn keine Nachfrage besteht. Aber was hat dazu gefürt, dass die Nachfrage ab der 80ger immer weiter zurückgegangen ist?

Wenn wir weiterhin den Käuferstreik betreiben und uns nur noch dort bedienen, wo es Auswahl gibt (Damenabteilung), dann wird ergo weiterhin die Nachfrage immer weniger. Das ist dann eine Endlosspirale, die schliesslich irgendwann dazu führen wird, dass es keine Herrenabteilungen mehr geben wird.
Also bleibt dann nur noch der Divided-Bereich (Kartoffelsack-Look), Sport/Outdoorabteilung sowie Berufskleidung (Blaumann/Anzug).

Folglich müsste also rein logisch wieder mehr eingekauft werden, damit der Markt auf steigende Nachfrage reagiert und ein breit gefächertes Angebot liefert. Aber wie soll man eine steigende Kaufkraft betreiben, wenn es in den Herrenabteilungen einfach nichts Gescheites mehr gibt? Was einem nicht gefällt, kauft man nicht, so einfach ist das.

Ein Teufelskreis.....
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Herrenschuhe = Totalausfall

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