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 Was tragt ihr Heute?

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nixda
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 16, 2016 8:34 pm

und hier ein Bild. Es sind von der Form ganz normale Hemden oder Blusen mit langem oder kurzem Ärmel. Die beiden schwarzen sind leicht transparent, das Unterhemd sollte ebenfalls dunkel sein.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]" />
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rockaktiv
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 1:04 am

Warum ein Unterhemd? Dann hast du doch das angenehme Gefühl nicht mehr auf der Haut.
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nixda
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 5:41 am

Meist bewegt sich ein Lüftchen, so dass es leicht am Rücken zieht - oder in der Firma ist die Klimaanlage auf kalt gestellt, um den Pinguinen Schutz zu bieten.

Unterhemden zumindest aus der großen Abteilung können angenehm tragbar sein, es müssen nicht zwingend die Feinripp-Klassiker Karl-Heinz und Rüdiger sein. Wahlweise Body oder leichtes Spaghetti-Top.
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 8:32 am

@nixda schrieb:

Unterhemden zumindest aus der großen Abteilung können angenehm tragbar sein, es müssen nicht zwingend die Feinripp-Klassiker Karl-Heinz und Rüdiger sein.

Das will ich meinen. Der Stoff ist feiner und trägt nicht auf. Womit bewiesen ist, dass sich auch aus Baumwolle ein feines Gewebe herstellen lässt. Weiss der Geier, weshalb Herrenunterhemden immer aus dickem Feinrippstoff sein müssen. Und mir ist aufgefallen, das diese, genau wie Unterwäsche, nach einigen Waschgängen schnell ausleiern und die Form verlieren.

LG
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 12:36 pm

@nixda schrieb:
Meist bewegt sich ein Lüftchen, so dass es leicht am Rücken zieht - oder in der Firma ist die Klimaanlage auf kalt gestellt, um den Pinguinen Schutz zu bieten.
Klimanlagen sind Klima- und Umweltkiller. Sollen die Pinguine sich doch angemessen kleiden. Die brauchen keinen besonderen Schutz.

@Teepirat. fällt dir auch auf, dass die Träger an Männerunterhemden oft breiter sind als die für Frauen? Weiche, anschmiegsame und schöne Oberflächen verbindet man mit Weiblichkeit. Grobe, rauhe und robuste Materialien mit gedeckten Farben mit Männlichkeit. Außer bei der Unterwäsche sind weiße Sachen auch bei Männern fast zum No-Go geworden. z.B. ein weißer Anzug oder weiße Hosen. Er könnte sich ja dreckig machen und soll jederzeit in der Lage sein, ein Abwasserrohr zu verlegen.
Das Sortiment im Otto-Katalog unterscheidet sich nicht großartig von dem eines Arbeitssachenausstatters.
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 2:19 pm

Ja, stimmt, nixda.

Ist mir ebenso aufgefallen. Eigentlich, egal welche Kataloge ich mir anschaue, das Herrenangebot (sofern überhaupt welches vorhanden) ist stets das Gleiche, Karohemden, Jeans, kastenförmige langweilige T'Shirts, dessen Stoff sich unangenehm auf der Haut fühlt (besonders auffällig bei Lacoste.Shirts) und klobige Turnschuhe.
Und bei Herrenunterwäsche ist mir eins besonders aufgefallen: Sie ist dermassen hoch geschnitten, dass sie fast immer hinten aus der Hose rausschaut. So kann ich doch nicht auf die Strasse gehen! Da lobe ich mir die hüftnah geschnittene Damenwäsche, welche selbst bei Hüftjeans nicht rausschaut.

Und ja, ich habe ausschliesslich weisse Wäsche. Und ausserdem eine grosse Auswahl an weissen Hosen, von Jeans, Leinenhosen, Hotpants ist alles dabei. Und weil es alles Damenhosen sind, habe ich natürlich -zig verschiedene Modelle. Und natürlich trage ich auch die ganze Palette an Pastellfarben. Wenn Sommer ist, trage ich doch keine dunkle Farben, welche unnötig in der Sonne aufheizen.

LG Teerpirat
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 2:52 pm

@Lacoste. Du meinst diese Poloshirts, richtig? Das ist so komisches Garn, das kratzig ist. Andere Hersteller haben den Mist auch übernommen. Ich habe aber noch nie Poloshirts getragen, weil ich die tatsächlich schon vom Anfassen her unangenehm und schwer fand und wenn ich dann Männer mit Schweißlecken auf dem Rücken gesehen habe ist es mir entgültig vergangen. Mit schweren Materialien soll wohl die Männlichkeit unter Beweis gestellt werden. Ein richtiger Mann hält es trotz langer Hose und Unterhemd bei 30°aus.

@Unterwäsche. Niemand will ein Maurer-Dekolletee sehen. Wink
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joanno
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 4:34 pm

Zitat :
Das ist so komisches Garn, das kratzig ist.

Das gibt es bei Polo-Shirts auch in nicht-kratzig, offiziell nennt sich das "mercerisiert". Das ist dann sehr glatt, angenehm auf der Haut und auch deutlich leichter als die Standard-Kratzware. Allerdings ist es von da immer noch seeehr weit bis zu den luftig leichten Viskose-Shirts aus der Damenabteilung. Ich habe mittlerweile auch ein paar und das ist schon eine ganz andere Qualität. Es ist mir schleierhaft, warum man so etwas nicht in der Herrenabteilung findet. Was mir auch aufgefallen ist: Die taillierten Damenshirts sitzen viel besser. Die Herrenshirts sind meist geschnitten wie ein Sack und sind dann auch immer zu lang. Wohl, damit sie nicht aus der Hose rutschen, in die man sie offenbar stopfen soll.

Zitat :
und wenn ich dann Männer mit Schweißlecken auf dem Rücken gesehen habe ist es mir entgültig vergangen.

Naja, fairerweise muss man sagen, dass das bei allen Baumwollmaterialien passiert. Baumwolle nimmt die Feuchtigkeit auf und gibt sie so schnell nicht wieder ab und das gibt dann die Flecken. Kunstfaser transportiert die Feuchtigkeit nach außen und läßt sie schneller verdunsten. Dafür stinkt Kunstfaser sehr viel schneller, das fällt nur bei Frauen weniger auf, weil sie nicht so stark schwitzen.

Zitat :
Mit schweren Materialien soll wohl die Männlichkeit unter Beweis gestellt werden. Ein richtiger Mann hält es trotz langer Hose und Unterhemd bei 30°aus.

Die Hersteller versuchen eben den Massengeschmack zu treffen und da gibt es leider mehr Möchtegern-Machos als Männer mit Mut und Sinn für leichte Stoffe.

Zitat :
Niemand will ein Maurer-Dekolletee sehen. Wink

Och, naja, das hängt jetzt vom Maurer und der Unterwäsche ab. Wink

Und für Notfälle gibt's jetzt auch http://www.der-postillon.com/2012/06/erster-push-up-backenhalter-fur.html;)
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 4:48 pm

@joanno schrieb:
Allerdings ist es von da immer noch seeehr weit bis zu den luftig leichten Viskose-Shirts aus der Damenabteilung. Ich habe mittlerweile auch ein paar und das ist schon eine ganz andere Qualität.
Welche? Viskose Shirts oder Poloshirts aus Baumwolle?

@joanno schrieb:

Es ist mir schleierhaft, warum man so etwas nicht in der Herrenabteilung findet. Was mir auch aufgefallen ist:
Wie du schon sagtest, vielleicht wegen der unterschiedlichen Körperchemie.

@joanno schrieb:

Dafür stinkt Kunstfaser sehr viel schneller, das fällt nur bei Frauen weniger auf, weil sie nicht so stark schwitzen.

@joanno schrieb:

Die taillierten Damenshirts sitzen viel besser. Die Herrenshirts sind meist geschnitten wie ein Sack und sind dann auch immer zu lang. Wohl, damit sie nicht aus der Hose rutschen, in die man sie offenbar stopfen soll.
Ich hatte auch schon Blusen, die überhaupt nicht saßen. In erster Linie sind die Formen an das andere Geschlecht gerichtet. kastenartige T-Shirts erinnern an Rüstungen, die eine breite Schulter unterstreichen und attraktiv auf Frauen wirken.
Y Form.

@joanno schrieb:

Naja, fairerweise muss man sagen, dass das bei allen Baumwollmaterialien passiert. Baumwolle nimmt die Feuchtigkeit auf und gibt sie so schnell nicht wieder ab und das gibt dann die Flecken.
Wie wärs mit leichten Blusen aus Baumwolle? Oder aus Mischgewebe?

@joanno schrieb:

Die Hersteller versuchen eben den Massengeschmack zu treffen und da gibt es leider mehr Möchtegern-Machos als Männer mit Mut und Sinn für leichte Stoffe.
Es ist aber auch nun mal so, dass Modedesigner mitbestimmen, was weiblich und was als männlich gilt.
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 4:59 pm

@ rock aktiv: In der Firma ist es leider anders als in der Natur. Da entscheiden die Pinguine, ob die Mitarbeiter genug Brotkrumen abbekommen.
Ab einer gewissen Hierarchie-Ebene ist auch zukünftig "Verkleidung" Pflicht. Selbst wenn eine charismatische, starke Führungskraft das Schema lockern will, ist das selten möglich.
Das positive an den Klimaanlagen: Ich kann jeden Tag große bunte Tücher tragen und bleibe gesund dabei.

@all: So etwas leichtere Polohemden habe ich auch und die tragen sich angenehm wie ein normales T-Shirt. Sie sind aber nur zweckmäßig, nicht unbedingt hübsch oder individuell.

Leichte Viskose- oder Seidenhemden gab es um 1990 mal in der Herrenabteilung. Schnitt eben oversized xxl, weil es gerade Trend war oder nach aktuellem Verständnis "sackförmig"
Danach waren sie schnell ausgestorben. Kein Wunder, wenn unter einem weißen Seidenhemd dicker Feinripp strahlt. Finde ich auch heute bei Anzughemden furchtbar, wenn man das Unterhemd oder T-Shirt sieht. Unsere Mädels beweisen doch, dass es auch schöner geht ohne Nachteile in der Funktion...
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rockaktiv
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 6:18 pm

@nixda schrieb:
@ rock aktiv: In der Firma ist es leider anders als in der Natur. Da entscheiden die Pinguine, ob die Mitarbeiter genug Brotkrumen abbekommen.
Ab einer gewissen Hierarchie-Ebene ist auch zukünftig "Verkleidung" Pflicht.
Ich denke die Pinguine sind die Mitarbeiter?

@nixda schrieb:

Selbst wenn eine charismatische, starke Führungskraft das Schema lockern will, ist das selten möglich.
Wer ist die Führungskraft? Du? Wenn ja, warum nicht? Wenn nein. Warum gelingt es einer Führungskraft nicht, was einer einzigen Frau gelingt einen Dresscode zu kippen? http://dradiowissen.de/beitrag/high-heels-dresscode-im-job
Für mich der klare Beweis. Männer sind Waschlappen.

@nixda schrieb:

Das positive an den Klimaanlagen: Ich kann jeden Tag große bunte Tücher tragen und bleibe gesund dabei.
Oh, gott, man kann sich aber auch alles schön reden. Wusstest du, dass viele sich durch Klimanlagen erst recht erkälten? Ich will im Hochsommer kein Tuch um meinen Hals haben geschweige denn eine Krawatte.

@nixda schrieb:

@all: So etwas leichtere Polohemden habe ich auch und die tragen sich angenehm wie ein normales T-Shirt. Sie sind aber nur zweckmäßig, nicht unbedingt hübsch oder individuell.
Ja eben. Ich hab mal so einen Lacost Store von außen gesehen. Außer 5 Farben waren die Dinger alle gleich. Eine neue Mittelschichtenuniform,

@nixda schrieb:

Unsere Mädels beweisen doch, dass es auch schöner geht ohne Nachteile in der Funktion...
Siehe ersten Punkt, was eine einzige Frau erreicht, schaffen keine 1000 Männer. Sleep
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mo Mai 23, 2016 11:58 pm

Zitat :
Welche? Viskose Shirts oder Poloshirts aus Baumwolle?

Beides, aber ich meinte eigentlich Damen Viskose Shirts.

Zitat :
Ich hatte auch schon Blusen, die überhaupt nicht saßen. In erster Linie sind die Formen an das andere Geschlecht gerichtet.

Klar, aber das kann man ja bei der Auswahl berücksichtigen. Ich habe auch ein Shirt, das sehr rechteckig und übergroß geschnitten ist und deshalb nicht ganz so sitzt, wie ich mir das vorstelle. Das kommt demnächst nochmal unter die Nähmaschine.

Zitat :
Es ist aber auch nun mal so, dass Modedesigner mitbestimmen, was weiblich und was als männlich gilt.

Natürlich. Aber letztendlich nützt das nicht viel, denn die Händler kaufen nur das, was ihrer Meinung nach gefragt ist. Die Designer versuchen ja seit Jahren vergeblich neuen Schwung in die Herrenmode zu bringen. Der Männerrock bspw. ist seit Jahren auf den Laufstegen immer wieder mal präsent, aber die Händler sehen eben keine Nachfrage und bestellen nicht. Und männlicher wurde der Rock dadurch bisher leider auch nicht.
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 12:16 am

@rockaktiv schrieb:
Siehe ersten Punkt, was eine einzige Frau erreicht, schaffen keine 1000 Männer. Sleep

Diverse Konzernchefs haben mittlerweile die Krawatte an den Nagel gehängt, bspw. der Daimler-Chef Zeschke. Die Krawatte steht mittlerweile oft für Unseriösität, das verdanken wir den Bankstern. Ich bin aber sowieso der Meinung, dass so ein Strick um den Hals nur dazu führt, dass das Hirn zuwenig Sauerstoff bekommt und dann treffen die Leute nur noch unsinnige Entscheidungen. Wink

Mittlerweile merken die aber auch beim Rest der Kleidung, dass ein Pinguin-Outfit nicht unbedingt Kundennähe repräsentiert. Die Hamburger Sparkasse hatte bspw. testweise für sechs Wochen in etlichen Fillialen den Dresscode deutlich gelockert: Keine Krawatten und Anzugpflicht mehr, erlaubt sind jetzt auch offene Kragen, Chinos und Jeans. Und das kam offenbar ziemlich gut bei der Kundschaft an, so dass nun alle Fillialen mitmachen dürfen. Ich denke, das wird relativ schnell Schule machen und dann auch auf andere Bereich überspringen.
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rockaktiv
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 12:23 am

Jeans heizen sich im Sommer auf. Konsens ist aber leider immer noch, dass Männer lange Hosen anziehen sollen. https://www.outfittery.de/blog/story/von-wegen-abgebrueht-buerokleidung-fuer-den-sommer_995079 Ich bin für Sommerkleider und mache das auch. Da kann sich ein Konzernchef auf den Kopf stellen wie er will. Ansonsten bekommt er zu spüren, was die berüchtigte "Nazikeule" wirklich bedeutet. Da bin ich nicht weniger zimperlicher als die Britin.
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joanno
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 12:33 am

@rockaktiv schrieb:
Ich bin für Sommerkleider und mache das auch. Da kann sich ein Konzernchef auf den Kopf stellen wie er will.

Gratuliere, wenn das in deinem Job so klappt. Smile Was sagen denn Kollegen und Chef zum Sommerkleid? Smile

Leider dürfen Firmen ja einen Dresscode vorgeben, wenn das im berechtigten Interesse der Firma liegt und selbst ohne berechtigtes Interesse ist es halt immer problematisch, sich gegen den Chef aufzulehnen. Da muss man dann schon mal abwägen.
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rockaktiv
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 1:25 am

Natürlich dürfen Firmen einen Dresscode vorgeben. Wenn der Dresscode den Frauen erlaubt firmeneigene Röcke oder Kleider anzuziehen, bestehe ich auch als Mann darauf. So einfach ist das. Was mein Chef dazu sagt? Die bekommen die "volle Ladung" bereits im Vorstellungsgespräch zu sehen. Was meine Kollegen dazu sagen? Sie können mich fragen.

Es ist kein Auflehnen gegen den Chef. Wenn ein Konzern meint, er müsste Dresscodes vorgeben, bitte. Dann aber für alle den gleichen und nicht, hier mal so und dort mal so, weil bei dem einem etwas zwischen den Beinen hängt und bei der anderen etwas klafft.
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rockaktiv
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 1:38 am

@joanno schrieb:

Gratuliere, wenn das in deinem Job so klappt. Smile .
Das klappt in jedem Job. Ich wette sogar in ner bschissenen Bank.
Für die Britin gehörten Stöckelschuhe auch zum Dresscode. Und sie hat recht, wenn Dresscode, dann sollen gefälligst auch Männer sich in Stöckelschuhe reinquälen. Sie hat das trotzdem durchgezogen, auch als die Kollegen anfingen sie auszulachen, weil sie sich über den Doppelstandard beschwerte, dass Männer bequeme Schuhe anziehen dürften und sie als Frau nicht. Was den Männer fehlt, ist Arsch in der Hose. Stattdessen dümpeln sie bei glühender Hitze in ihrer Verteterburka umher und stinken vor sich hin und machen sich Gedanken, ob Frauen bald Burka tragen und sich verschleiern müssen. Wenn ich mir so angucke, wie den Fall, - erst kam zum #outdateddresscode für Kostüme und Röcke, jetzt die High-Heel Petition -  frage ich mich, wer sich eher die Burka aufbrummen lässt oder sich verhüllt. Um die Frauen mache ich mir keine Gedanken, Die lassen sich so ne Scheiße nicht gefallen wenn's denen zu bunt wird und wissen sich schon zu wehren, Und wenn's nur eine Einzige ist, die die ganze Medienlandschaft auf sich aufmerksam macht und einen allgemeingültigen Dresscode einfach so kippt. Daran sieht man mal, was Männer eigentlich für Luschen sind, die sich noch für die Größten halten.
@joanno schrieb:
selbst ohne berechtigtes Interesse ist es halt immer problematisch, sich gegen den Chef aufzulehnen. Da muss man dann schon mal abwägen.
Das ist nichts gegen dich. Aber diese Einstellung ist unmännlich und Unterwürfigkeit pur. das bedeutet auch nicht, dass man in Punkerklamotten etc. zur Arbeit erscheint, wie Männer dann oft immer argumentieren. Einfach das anziehen, was auch Frauen anziehen würden und schon hat man sein Gegenüber in seiner Argumentation gekettet, weil ihm nichts rational begründbares einfällt, warum gerade das nicht ginge. Sonst müsste er das auch bei seinen Mitarbeiterinnen verbieten.

LG
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 8:04 am

@rockaktiv schrieb:
Was den Männer fehlt, ist Arsch in der Hose. Stattdessen dümpeln sie bei glühender Hitze in ihrer Verteterburka umher und stinken vor sich hin und machen sich Gedanken, ob Frauen bald Burka tragen und sich verschleiern müssen. Wenn ich mir so angucke, wie den Fall, - erst kam zum #outdateddresscode für Kostüme und Röcke, jetzt die High-Heel Petition -  frage ich mich, wer sich eher die Burka aufbrummen lässt oder sich verhüllt. Um die Frauen mache ich mir keine Gedanken, Die lassen sich so ne Scheiße nicht gefallen wenn's denen zu bunt wird und wissen sich schon zu wehren, Und wenn's nur eine Einzige ist, die die ganze Medienlandschaft auf sich aufmerksam macht und einen allgemeingültigen Dresscode einfach so kippt. Daran sieht man mal, was Männer eigentlich für Luschen sind, die sich noch für die Größten halten.
Aber diese Einstellung ist unmännlich und Unterwürfigkeit pur. das bedeutet auch nicht, dass man in Punkerklamotten etc. zur Arbeit erscheint, wie Männer dann oft immer argumentieren. Einfach  das anziehen, was auch Frauen anziehen würden und schon hat man sein Gegenüber in seiner Argumentation gekettet, weil ihm nichts rational begründbares einfällt, warum gerade das nicht ginge. Sonst müsste er das auch bei seinen Mitarbeiterinnen verbieten.
LG

Ich kann dem nur zu stimmen. Vor 13 Jahren begann ich meinen Job als IT-Techniker in einem Gymnasium. Wenn Sommer war, bedeutete das für mich -> kurze Hosen und Sandalen. Ich habe das von Anfang an so durchgezogen und habe auch niemanden gefragt, ob ich das darf. Hätte ich das getan, wäre die Antwort sicherlich Nein gewesen, denn einigen Leuten in den Chefetagen war es nicht sehr genehm, dass ich mein Outfit selbst bestimmte bzw. nach der Witterung anpasste.
Meine Experimentierphase mit mit dem Kombinieren von Kleidungsstücken und Schuhen aus der Damenabteilung kam erst später, aber auch das habe ich konsequent durchgezogen. Da gabs und gibt es immer noch manchmal das eine oder andere Kichern von einigen Schülern, aber das juckt mich nicht. Wozu auch?
In der Zwischenzeit kennt man mich nicht mehr anders, und man würde sich eher fragen, was denn mit mir los sei, wenn ich plötzlich bei 30°C in fetten Schuhen, Jeans und Schlabbershirt auftauchen würde.

Meine Erfahrung aus dem Ganzen: Nicht fragen, einfach machen!

Andererseits stimmt es mich nachdenklich, dass in all den Jahren noch keiner unserer Mitarbeiter in den Sinn gekommen ist, von meinen Outfits Anregungen zu nehmen. Es kommt nach wie vor alles immer noch in langweiliger und geschlossener Kleidung. Dabei müsste jeder klar denkende Mensch sich die Frage stellen, warum so viele Männer nicht in der Lage sind, sich witterungsgerecht zu kleiden und lieber schwitzen, als den Mut zu zeigen, einfach mal ein Kleidungsstück kurz zu tragen. Sofern Körperpflege vorausgesetzt, sollte alles möglich sein. Zumindest nach meiner Ansicht.

LG
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 9:33 am

Hallo rockaktiv,

Zitat :
Wenn ein Konzern meint, er müsste Dresscodes vorgeben, bitte. Dann aber für alle den gleichen und nicht, hier mal so und dort mal so, weil bei dem einem etwas zwischen den Beinen hängt und bei der anderen etwas klafft.

Da hast du natürlich Recht und das sehe ich genauso. Ich frage mich nur, was dann im Ernstfall mehr Gewicht hat: Die Gleichberechtigung oder die finanziellen Interessen der Firma. Da in unserem Kapitalismus leider letzteres die Richtung vorgibt, dürfte das in der Regel auf die Durchsetzung getrennter Dresscodes hinauslaufen - jedenfalls solange es nur um die Kleidung geht.

Zitat :
auch als die Kollegen anfingen sie auszulachen, weil sie sich über den Doppelstandard beschwerte, dass Männer bequeme Schuhe anziehen dürften und sie als Frau nicht.

Es ist bei High Heels relativ einfach, weil man sehr leicht belegen kann, dass sie die Füße nachhaltig schädigen. Wenn da der erste die Firma verklagt - gerade in den USA mit der Möglichkeit zur Massenklage - kann das für die Firma verdammt teuer werden. Bei anderen Kleidungsstücken ist das leider nicht so einfach.

Zitat :
Was den Männer fehlt, ist Arsch in der Hose.

D'accord. Das Problem liegt aber primär darin, dass die große Mehrheit der Männer die Situation gar nicht ändern will, weil die Vertreterburka nunmal männlich ist und sie gar nicht unmännlich sein wollen. Lies mal eine Business-Management-Zeitschrift und was da als männlich und erfolgversprechend präsentiert wird, da wird dir schneller schlecht, als du nach einer Tüte greifen kannst. Wink

Zitat :
Wenn ich mir so angucke, wie den Fall, - erst kam zum #outdateddresscode für Kostüme und Röcke, jetzt die High-Heel Petition - frage ich mich, wer sich eher die Burka aufbrummen lässt oder sich verhüllt.

Ich finde es prima, dass es in Studentenkreisen mittlerweile immer mehr zur Aufweichung der Gendernormen kommt. In ein paar Jahren sind die in den Firmen und dann wird sich da sicher noch mehr bewegen. Smile

Zitat :
Um die Frauen mache ich mir keine Gedanken, Die lassen sich so ne Scheiße nicht gefallen wenn's denen zu bunt wird und wissen sich schon zu wehren,

Naja, die Emanzipation ist ja nun auch schon ein paar Jahrzehnte am Laufen, da gibt es eine lange Historie von Auflehnung gegen das Patriarchat. Sieht du irgendwo Anzeichen für eine männliche "Emanzipation"? Erst müssen die Männer doch mal begreifen, dass sie unterdrückt werden und das ändern wollen - und das ist zur Zeit bestenfalls ein zartes Flämmchen.

Zitat :
Und wenn's nur eine Einzige ist, die die ganze Medienlandschaft auf sich aufmerksam macht und einen allgemeingültigen Dresscode einfach so kippt.

Es passiert ja immer häufiger. Bspw. hat Caitlin Jenner ja einiges ins Rollen gebracht und Conchita macht da auch sehr gute Arbeit. Von den genannten Aktionen mal gar nicht zu reden. Aber noch sind das schillernde Einzelfälle, noch reflektiert die Masse der Männer das nicht auf sich selbst. Da müssen noch viel mehr Männer in femininer Kleidung auf die Strasse, damit das zu einem Massengedanken wird.

Zitat :
Das ist nichts gegen dich. Aber diese Einstellung ist unmännlich und Unterwürfigkeit pur.

Ich weiß. Beziehe ich auch nicht auf mich, keine Sorge. Aber wenn jemand die Wahl hat, sich unterzuordnen oder den Job zu verlieren, wählt er in der heutigen Zeit halt den Job. Ein Angestelltenverhältnis ist keine Situation mit gleichberechtigten Partnern, sondern nur die moderne Form der Sklavenhaltung, bei der die Ketten durch Geld ersetzt wurden.

Zitat :
Einfach das anziehen, was auch Frauen anziehen würden und schon hat man sein Gegenüber in seiner Argumentation gekettet, weil ihm nichts rational begründbares einfällt, warum gerade das nicht ginge.

Oh doch: Finanzielle Einbußen, weil Kunden von dem unerwarteten Outfit verschreckt würden. Zumindest bei Kundenkontakt. Da müsste man schon die TG Karte ziehen. Ohne Kundenkontakt zieht deine Argumentation, das sehe ich genauso.
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Luxorbeige
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 9:39 am

@rockaktiv schrieb:
Aber diese Einstellung ist unmännlich und Unterwürfigkeit pur.

Igittigitt, bei dem Satz hebt es mich gleich, klingt nach Maskulinismus. Muss ich denn als Mann immer mit dem Kopf durch die Wand? Diese Erwartungen möchte ich nicht erfüllen müssen.
Als emanzipierter Mann darf man auch schüchtern, zurückhaltend, sensibel und sogar unterwürfig sein. Und wenn man will, darf man sogar weinen und alles tragen (modisch gesehen).

Zum Glück habe ich meine Frau, die mich beschützt Wink Wink


Zuletzt von Luxorbeige am Di Mai 24, 2016 9:45 am bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
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Luxorbeige
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 9:42 am

@joanno schrieb:
Ein Angestelltenverhältnis ist keine Situation mit gleichberechtigten Partnern, sondern nur die moderne Form der Sklavenhaltung, bei der die Ketten durch Geld ersetzt wurden.


Sehr gut ausgedrückt Very Happy
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rockaktiv
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 3:25 pm

@teerpirat schrieb:

Andererseits stimmt es mich nachdenklich, dass in all den Jahren noch keiner unserer Mitarbeiter in den Sinn gekommen ist, von meinen Outfits Anregungen zu nehmen.
Weil die Kerle zu sehr mit der Benachteiligung von Frauen beschäftigt sind statt mit sich selber, was die gar nüscht angeht, ob sie nun Hotpants oder nen Hijab tragen.

@teerpirat schrieb:

Sofern Körperpflege vorausgesetzt, sollte alles möglich sein. Zumindest nach meiner Ansicht.
Bei temperaturangemessener Kleidung benötige ich weniger Körperpflege, als der Pinguin, der alle 2 Stunden im Bad verschwindet, um sich frisch zu machen.

@joanno schrieb:

Da hast du natürlich Recht und das sehe ich genauso. Ich frage mich nur, was dann im Ernstfall mehr Gewicht hat: Die Gleichberechtigung oder die finanziellen Interessen der Firma. Da in unserem Kapitalismus leider letzteres die Richtung vorgibt, dürfte das in der Regel auf die Durchsetzung getrennter Dresscodes hinauslaufen - jedenfalls solange es nur um die Kleidung geht.
Ich weiß immer noch nicht über deine Position bescheid, ob du Chef oder Angestellter bist. Was haben denn finanzielle Interesse mit einer gendergetrennten Dresscode zu tun? Nichts. Nach der Argumentation bedeute dies, dass Frauen keine Verträge abschließen, wenn sie sich zu feminin anziehen.

@joanno schrieb:

Es ist bei High Heels relativ einfach, weil man sehr leicht belegen kann, dass sie die Füße nachhaltig schädigen. Wenn da der erste die Firma verklagt - gerade in den USA mit der Möglichkeit zur Massenklage - kann das für die Firma verdammt teuer werden. Bei anderen Kleidungsstücken ist das leider nicht so einfach.
Du kannst überall nachlesen, was eng geschlossene Kleidung anrichten kann. Besonders wenn Menschen körperliche Beeinträchtigungen haben. Zum Beispiel ist lange Kleidung bei Krampfadern sehr unvorteilhaft, weil diese durch hohe Temperaturen und enganliegende Kleidung begünstigt werden. Warum wird ein Mitarbeiter mit Krampfadern zu einem allgemeingültigen Dresscode verdonnert. Es gibt Stützstrümpfe.ja. Das ist sinnvoll. Dazu benötigt es aber nicht noch eine lange Anzugshose, sondern ein Rock oder Hotpants weil dadurch unnötiger Wärmestau vermieden wird. Männer schwitzen in der Regel schneller, was körperchemisch bedingt ist. Warum sollte ich als Mann zusätzlich lange kleidung anziehen worin ich noch schneller schwitze?

@joanno schrieb:

D'accord. Das Problem liegt aber primär darin, dass die große Mehrheit der Männer die Situation gar nicht ändern will, weil die Vertreterburka nunmal männlich ist und sie gar nicht unmännlich sein wollen. Lies mal eine Business-Management-Zeitschrift und was da als männlich und erfolgversprechend präsentiert wird, da wird dir schneller schlecht, als du nach einer Tüte greifen kannst. Wink

Ich weiß was darin steht und die Kerle glauben den Unsinn auch noch oder lassen sich von dritten bevormunden. Mit Männlichkeit hat das weniger zu tun - dazu jammern mir viele Männer die Ohren voll, dass sie dazu genötigt werden würden und sie daran nichts ändern könnten.

Zitat :
Wenn ich mir so angucke, wie den Fall, - erst kam zum #outdateddresscode für Kostüme und Röcke, jetzt die High-Heel Petition -  frage ich mich, wer sich eher die Burka aufbrummen lässt oder sich verhüllt.

@joanno schrieb:

Ich finde es prima, dass es in Studentenkreisen mittlerweile immer mehr zur Aufweichung der Gendernormen kommt. In ein paar Jahren sind die in den Firmen und dann wird sich da sicher noch mehr bewegen. Smile
Fehlanzeige, oder besser gesagt, ich habe dafür keine empirischen Belege. Vor kurzen wurde eine Tiefenstudie, wie 14-17 jährige Jungedliche tiicken, durchgeführt. Die Teens wurden in 7 Gruppen aufgeteilt Ganz oben ist die bürgerlich konservative Blase, die Rückhalt in Familie und Beruf sucht.
Ich muss mal den Artikel suchen, wo ein Jugendhelfer sagte, dass die heutigen jungen Leute mehr angepasst sind als die damalige, um Aufstiegschancen im Beruf zu erhalten. In unsicheren Zeiten ist Karriere wichtiger als Selbstverwirklichung. Für die Mehrheit zumindest

@joanno schrieb:

Sieht du irgendwo Anzeichen für eine männliche "Emanzipation"?
Ja. Die wird aber aber von den MRA (Männerrechtlern) adsurdum geführt. Die meisten Männer kommen nicht damit klar, dass Frauen selbständig sind und wollend die alte Ordnung zurück. Frauenrechte ergeben sich für diese Männer aus der Mutterschaft und Volksvermehrerin heraus.

@joanno schrieb:

Erst müssen die Männer doch mal begreifen, dass sie unterdrückt werden und das ändern wollen - und das ist zur Zeit bestenfalls ein zartes Flämmchen.
Unterdrückung zeichnet sich für Männer nicht im modischen Sinne aus, sondern im System, wie Frauenquoten, Benachteiligung der Buben in der Schule und dass Frauen nicht zur Wehrpflicht gezwungen werden und Männer später in Pension gehen, immer noch gesundheitsschädliche und dgefährliche Arbeiten ausüben müssen und ärztliche Frühvorsorge erst später zustehen als Frauen. Und natürlich deutlich im alleinigen Sorgerecht und Unterhaltszahlungen. Darum kümmern sich MRA in der Unterdrückung der Männer. Alles andere sind für sie Nebenschauplätze. Sowie der Feminismus für sie nur noch Nebenschauplatz ist.

@joanno schrieb:

Es passiert ja immer häufiger. Bspw. hat Caitlin Jenner ja einiges ins Rollen gebracht und Conchita macht da auch sehr gute Arbeit. Von den genannten Aktionen mal gar nicht zu reden. Aber noch sind das schillernde Einzelfälle, noch reflektiert die Masse der Männer das nicht auf sich selbst. Da müssen noch viel mehr Männer in femininer Kleidung auf die Strasse, damit das zu einem Massengedanken wird.
Ich meinte damit keine Transgender. Sondern normale Frauen wie die Britin.
Conchita ist kein neues Phänomen. Skag-Drags gab es schon seit der Antike, die männliche und weibliche Atribute überzeichnen.
Derzeit werden feminine Männer mit Genderismus in Verbindung gebracht. Würden jetzt mehr Jungs in weiblicher Kleidung auf die Straße begeben, würden sich die Spieser bestätigt fühlen, ähnlich einer Islamisierung in Deutschland.

@joanno schrieb:

Ich weiß. Beziehe ich auch nicht auf mich, keine Sorge. Aber wenn jemand die Wahl hat, sich unterzuordnen oder den Job zu verlieren, wählt er in der heutigen Zeit halt den Job. Ein Angestelltenverhältnis ist keine Situation mit gleichberechtigten Partnern, sondern nur die moderne Form der Sklavenhaltung, bei der die Ketten durch Geld ersetzt wurden.
Ja. Und warum sollte ich jetzt eine moderne Sklavenhaltung vorziehen?
Da wäre ich doch bescheuert. Wir leben in einem Sozialstaat, wo man sich finanziell absichern kann und nicht zwangsläufig auf Arbeitgeber angewiesen ist.
Derzeit lebe ich von einem Teil meines Gesparten. Wenn wieder Geld in die Kasse  muss, suche ich mir Arbeit. So bewahre ich meine Selbstbestimmung.

@joanno schrieb:

Oh doch: Finanzielle Einbußen, weil Kunden von dem unerwarteten Outfit verschreckt würden. Zumindest bei Kundenkontakt. Da müsste man schon die TG Karte ziehen. Ohne Kundenkontakt zieht deine Argumentation, das sehe ich genauso.
Sind das Befürchtungen von Dritten? Oder woher ziehst du deine Annahmen? Ich hatte und habe sehr wohl Kundenkontakt. Außer einer erstaunten Bemusterung bei neuen Kunden kam bisher nie was. Da brauch ich auch keine TG Karte ziehen. Deine Antwort ist genau die Angst der Männer, was du schreibst, dass Männer das noch nicht durchblickt hätten, obwohl du selber diese Befürchtungen äußerst. Mir sagte mal so ein Typ. "Ich muss eine Familie ernähren und hab keine Zeit für solche Gleichberechtigungspiele wo ich meine Karriere aufs Spiel setze."
Der Mann das schwache Geschlecht. Und alle reden darüber, dass die Männer verweichlicht seien. Verweichlichung ist, indem man sich seiner Umgebung opportunistisch verhält und das sind 99% der Männer und nicht die 1% Crossdresser.
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Di Mai 24, 2016 3:33 pm

@Luxorbeige schrieb:
@rockaktiv schrieb:
Aber diese Einstellung ist unmännlich und Unterwürfigkeit pur.

Igittigitt, bei dem Satz hebt es mich gleich, klingt nach Maskulinismus. Muss ich denn als Mann immer mit dem Kopf durch die Wand? Diese Erwartungen möchte ich nicht erfüllen müssen.
Als emanzipierter Mann darf man auch schüchtern, zurückhaltend, sensibel und sogar unterwürfig sein. Und wenn man will, darf man sogar weinen und alles tragen (modisch gesehen).

Zum Glück habe ich meine Frau, die mich beschützt Wink Wink
Du hast wieder nicht richtig gelesen oder nur die Hälfte. Als unterwürfig bezeichnete ich, sich nach den Richtlinien anderer zurichten, was Frauen so nie tun würden oder von ihnen nicht verlangt werden würde.
Unmännlich steht als Synonym dafür, Vorschriften machen zu lassen, wie man sich anzuziehen hat. Welchen Teil an dem Text hast du nicht verstanden?
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mi Mai 25, 2016 12:32 pm

Hallo rockaktiv,

Zitat :
Ich weiß immer noch nicht über deine Position bescheid, ob du Chef oder Angestellter bist.

Ich hatte schon beide Rollen...

Zitat :
Was haben denn finanzielle Interesse mit einer gendergetrennten Dresscode zu tun? Nichts.

Als Unternehmer ist dein primäres Ziel Kundenzufriedenheit, weil davon dein Umsatz abhängt. Personal im Kundenkontakt muss daher die Erwartungen der Kunden erfüllen und zwar hinsichtlich Freundlichkeit, Gepflegtheit, seriösem Auftreten, usw. Dazu gehört nun einmal auch die Kleidung. Stimmt die Kleidung nicht mit den Erwartungen der Kunden überein, dann sinkt die Kundenzufriedenheit und damit der Umsatz. Deshalb gibt es in jedem Unternehmen für Personal mit Kundenkontakt entsprechende Dresscodes bis hin zur Uniform. Und da die Erwartungen der Kunden nunmal leider geschlechtsspezifisch sind, sind es die Dresscodes eben auch.  Mir gefällt das genauso wenig wie dir, aber so funktioniert das leider in unserer Gesellschaft.

Zitat :
Du kannst überall nachlesen, was eng geschlossene Kleidung anrichten kann. Besonders wenn Menschen körperliche Beeinträchtigungen haben.

Es geht darum, ob du es nachweisen kannst. Nur weil es irgendwo steht, bedeutet das nicht, dass es stimmt oder gar den Anforderungen an eine seriöse Studie standhält. Und selbst wenn du damit deine Rechte einklagst, wirst du bestenfalls lockere Männerkleidung für deinen gesundheitlich bedingten Ausnahmefall erreichen und keine generelle Änderung. Für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen reicht auch heute schon ein Attest, um Ausnahmeregelungen zu erreichen.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Einkaufszentrum mit Dresscode. Ich frage nach und weise auf gesundheitliche und rechtliche Nachteile hin. Ergebnis: Ausnahmegenehmigung für mich aber keine Änderung des Dresscodes. So läuft das in der Praxis. Da macht niemand mehr Zugeständnisse als notwendig.

Zitat :
Zum Beispiel ist lange Kleidung bei Krampfadern sehr unvorteilhaft, weil diese durch hohe Temperaturen und enganliegende Kleidung begünstigt werden.

Die entstehen eher durch das Kantinenessen, daran stört sich aber auch keiner. Wink

Zitat :
Ich weiß was darin steht und die Kerle glauben den Unsinn auch noch oder lassen sich von dritten bevormunden. Mit Männlichkeit hat das weniger zu tun - dazu jammern mir viele Männer die Ohren voll, dass sie dazu genötigt werden würden und sie daran nichts ändern könnten.

Das hat sehr viel mit Männlichkeit zu tun, denn die ist im Business - zumindest nach Meinung dieser Zeitschriften - immer noch ein Faktor für den Erfolg und praktisch gesehen herrschen in den Chefetagen ja meist wirklich Zustände wie bei einem Rudel Höhlenmenschen. Wer da am besten das Alphatier mimt, hat eben auch den meisten Erfolg. Die Kleidung ist da ein wichtiger Teil, denn auch damit stellt man sich über die anderen.

Es kann schon sein, dass viele Männer darüber jammern, dass sie dazu genötigt werden, aber das sind zwei verschiedene Dinge: Auf der einen Seite die persönlichen Vorlieben für Kleidung und auf der anderen Seite die Regeln der Gruppe, in der man nun einmal mitspielen muss, um seine Brötchen zu verdienen.

Zitat :
Vor kurzen wurde eine Tiefenstudie, wie 14-17 jährige Jungedliche tiicken, durchgeführt. Die Teens wurden in 7 Gruppen aufgeteilt Ganz oben ist die bürgerlich konservative Blase, die Rückhalt in Familie und Beruf sucht.

Ich sprach von Studenten, du sprichst von Kindern. Wink Ich habe selbst zwei Kinder und kenne daher die Situation an den Schulen und Hochschulen. Während es in der Schule um Gruppenzugehörigkeit und Angepaßtheit geht, geht es im Studium immer mehr um Freiheiten und freie Entfaltung der Persönlichkeit. Nicht ohne Grund gibt es an den Hochschulen fast überall LGBT Gruppen und an Schulen überhaupt nicht.

Zitat :
Ich muss mal den Artikel suchen, wo ein Jugendhelfer sagte, dass die heutigen jungen Leute mehr angepasst sind als die damalige, um Aufstiegschancen im Beruf zu erhalten. In unsicheren Zeiten ist Karriere wichtiger als Selbstverwirklichung. Für die Mehrheit zumindest

Das kommt dann nach dem Studium. Und ja, ich sehe das genauso, ich fahre jeden Morgen mit Dutzenden von Jungbankern im Zug mit. Die machen genau das: Sich anpassen, um weiterzukommen.

Als ich studierte, waren Themen wie bspw. LGBT an Hochschulen und Universitäten noch völlig unbekannt. Das führte zwangsläufig dazu, dass die Studenten keinerlei Impulse in diese Richtung bekamen und auch im späteren Leben vor allem angepasst sein wollten. Es dauert bei unserer Generation deshalb sehr lange, bis die Leute erkennen, dass sie in einem Käfig sitzen - falls sie es überhaupt erkennen. Die heutigen Studenten werden mit diesen Themen konfrontiert, können reflektieren und haben damit die nötigen Impulse, das auch selbst früh umzusetzen. Der eine oder andere Student wurde schon mal im Rock gesichtet, von manchen Protestaktionen mal gar nicht zu reden.

Zitat :
Ich meinte damit keine Transgender. Sondern normale Frauen wie die Britin.

Conchita ist kein Transgender, nur mal nebenbei. Sie ist die Kunstfigur eines Mannes. Der ist gay aber nicht transgender.
Mit ging es dabei darum, dass diese Personen eine enorme Medienpräsenz haben und das Thema Gender bzw. Kleidung in die öffentliche Aufmerksamkeit rücken. Sie sorgen damit auch dafür, dass das Thema "Mann in Frauenkleidung" aus seiner dunklen Nische herausgeholt wird und damit ein Stück weiter "massenkompatibel" wird. Die oben angesprochenen Protestaktionen entzünden sich nicht ohne Grund meist an LGBT Themen und in den Medien sieht man dann plötzlich Hunderte von Studenten in Kleid und Rock. Das sind schon Impulse in die richtige Richtung, finde ich. Smile

Zitat :
Conchita ist kein neues Phänomen. Skag-Drags gab es schon seit der Antike, die männliche und weibliche Atribute überzeichnen.

Natürlich. Neu ist aber die Breitenwirkung und damit der Umfang des Impulses. Und die Intention, denn gerade Conchita verfolgt damit ja ganz bestimmte Ziele. Sie macht das nicht zur Massenbelustigung als Freak, sondern um zu zeigen, dass das Geschlecht im Umgang miteinander keine Rolle spielt - eben Wurst ist...

Zitat :
Derzeit werden feminine Männer mit Genderismus in Verbindung gebracht. Würden jetzt mehr Jungs in weiblicher Kleidung auf die Straße begeben, würden sich die Spieser bestätigt fühlen, ähnlich einer Islamisierung in Deutschland.

Ah, geh.. Feminine Männer werden vor allem erstmal als Schwul angesehen und das ist mittlerweile auch für den Spießer kein Weltuntergang mehr. Wink Der typische Spießer hat einfach nur Angst um seinen Status Quo und da sind fremde Religionen und Ausländer weit angsterzeugender als ein Mann in Frauenklamotten.

Zitat :
Ja. Und warum sollte ich jetzt eine moderne Sklavenhaltung vorziehen?

Musst du ja nicht, aber ohne Arbeit kein Geld und ohne Geld kein Konsum, keine Annehmlichkeiten und keine Familie. Jedenfalls keine, der du etwas bieten könntest.

Zitat :
Da wäre ich doch bescheuert. Wir leben in einem Sozialstaat, wo man sich finanziell absichern kann und nicht zwangsläufig auf Arbeitgeber angewiesen ist.

Wenn du dich finanziell absichern willst, brauchst du Geld, ergo Arbeit und Sklaventum. Gegen Verlust der Arbeit kannst du dich absichern, musst dazu aber eben erst mal gearbeitet haben. Ansonsten bleibt dir in der Tat noch der Sozialstaat, aber da bezahlen nunmal die anderen Arbeiter für dich - was ethisch eher fragwürdig ist.

Zitat :
Derzeit lebe ich von einem Teil meines Gesparten. Wenn wieder Geld in die Kasse  muss, suche ich mir Arbeit. So bewahre ich meine Selbstbestimmung.

Das ist keine Selbstbestimmung, das ist Teilzeitsklaverei. Wink Der Zwang, arbeiten zu müssen, besteht ja auch hier. Eine Festanstellung ist auch nichts anderes, da nennt man die Auszeit nur Urlaub, Vier-Tage Woche, Halbtagsarbeit, Sabbatical oder Elternzeit. Geht genauso, nur ohne den Zwang zum ständigen Jobhopping. Klar ist das eingeschränkter, als immer wieder neue Jobs, dafür gibt's halt auch mehr Geld und Leistungen. Das ist nicht besser oder schlechter, nur eben unterschiedliche Varianten der Sklaverei. Wink

Zitat :
Sind das Befürchtungen von Dritten? Oder woher ziehst du deine Annahmen?

Eigene Erfahrungen. Ich habe sowohl Tätigkeiten mit als auch ohne Kundenkontakt. Beide erfordern unterschiedliche Kompromisse.

Zitat :
Ich hatte und habe sehr wohl Kundenkontakt. Außer einer erstaunten Bemusterung bei neuen Kunden kam bisher nie was.

Was genau machst du denn beruflich? Es ist ja nochmal ein Unterschied, ob man bspw. dem Kunden etwas verkaufen will, oder ob man bspw. als Servicetechniker beim Kunden steht. In ersterem Fall spielt die Kleidung eine sehr viel größere Rolle.

Zitat :
Da brauch ich auch keine TG Karte ziehen.

Nein, musst du nicht, aber wenn alle Stricke reißen, ist das die letzte Möglichkeit. Als TG wird es eben problemlos akzeptiert, wenn du als Mann feminin gekleidet bist, auch wenn ein knallharter Dresscode besteht.

Zitat :
Mir sagte mal so ein Typ. "Ich muss eine Familie ernähren und hab keine Zeit für solche Gleichberechtigungspiele wo ich meine Karriere aufs Spiel setze."

So ist das leider, auch wenn uns das nicht gefällt. Wenn du Frau und Kinder ernähren willst, bist du nunmal auf dein Gehalt angewiesen und da muss man eben abwägen, ob einem die Durchsetzung der eigenen Kleidungsvorlieben wichtiger ist, als die Versorgung der Familie für die man ja die Verantwortung hat.

Zitat :
Verweichlichung ist, indem man sich seiner Umgebung opportunistisch verhält und das sind 99% der Männer und nicht die 1% Crossdresser.

Ich kann deine rebellische Einstellung durchaus nachvollziehen und mag Opportunismus auch nicht - aber in einer Gruppe ist ein gewisser Opportunismus leider notwendig, wenn man der Gruppe angehören will oder muss. Man kann aber immer noch die Gruppe von innen heraus verändern. Smile
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Mi Mai 25, 2016 1:48 pm

@joanno schrieb:
Dazu gehört nun einmal auch die Kleidung. Stimmt die Kleidung nicht mit den Erwartungen der Kunden überein, dann sinkt die Kundenzufriedenheit und damit der Umsatz. Deshalb gibt es in jedem Unternehmen für Personal mit Kundenkontakt entsprechende Dresscodes bis hin zur Uniform.
Die Kundenzufriedenheit hängt doch von dem Service oder vom Produkt ab und nicht von der Kleidung.

@joanno schrieb:

Und da die Erwartungen der Kunden nunmal leider geschlechtsspezifisch sind, sind es die Dresscodes eben auch.  Mir gefällt das genauso wenig wie dir, aber so funktioniert das leider in unserer Gesellschaft.
Nö, isse nicht. Männer sind einfach nur zu blöd dazu. (sorry)

http://derstandard.at/2000031176152/Klischeehafte-Bilder-Businesskostuem-und-Seidenstrumpf-ade
http://derstandard.at/2000030638885/British-Airways-Schluss-mit-dem-Rock-Zwang
http://derstandard.at/2000036811709/Ohne-High-Heels-kein-Job-Londoner-Empfangsdame-beklagt-Sexismus
http://derstandard.at/1285200049289/Ukraine-Zuechtige-Kleiderordnung-fuer-Frauen-in-der-Regierung
http://derstandard.at/1277337074652/Chefs-abgelenkt-Aussehen-als-Kuendigungsgrund
http://derstandard.at/1271377821662/Al-Jazeera-Moderatorinnen-kuendigten-wegen-Kleider-Kritik
http://derstandard.at/2000016259160/Filmfestspiele-Entschuldigung-nach-Aufregung-um-High-Heels
http://derstandard.at/1282979554158/China-Lehrerin-erkaempft-Recht-auf-Hose



@joanno schrieb:

Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Einkaufszentrum mit Dresscode. Ich frage nach und weise auf gesundheitliche und rechtliche Nachteile hin. Ergebnis: Ausnahmegenehmigung für mich aber keine Änderung des Dresscodes. So läuft das in der Praxis. Da macht niemand mehr Zugeständnisse als notwendig.
Dann nutz es doch für dich. Die Welt kannst du nicht ändern, klar. Aber wenn du da für dich die Ausnahme gilt, ist doch auch schon was erreicht. Oder wir sind endlich mal so radikal und knallhart wie die Frauen oben in de Links zu lesen und beschimpfen solche Männer als rückständige Chauvinisten und Unterdrücker mit allen Konsequenzen.


@joanno schrieb:

Die entstehen eher durch das Kantinenessen, daran stört sich aber auch keiner. Wink
Kantinenfutter?


@joanno schrieb:

Das hat sehr viel mit Männlichkeit zu tun, denn die ist im Business - zumindest nach Meinung dieser Zeitschriften - immer noch ein Faktor für den Erfolg
Der Anzug ist das homosexuellste Kleidungsstück was es überhaupt gibt. Soviel Schwule im Anzug, was ich letztens gesehen habe, sehe ich nicht mal auf der Straße. Und bei den Schwulen saßen die Anzüge sogar besser, als bei den Nieten und Fußlatschern die wie ein Schluck Wasser drinnen hängen.

@joanno schrieb:

Die Kleidung ist da ein wichtiger Teil, denn auch damit stellt man sich über die anderen.

auf der anderen Seite die Regeln der Gruppe, in der man nun einmal mitspielen muss, um seine Brötchen zu verdienen.
Ich denke mit einem Anzug stellt man sich über eine Gruppe? Das kann so nicht sein, weil der Anzug historisch den Körper in ein Kollektiv verschmelzen soll, wo alle gleich "unten" oder "oben" sein sollen. Das war Machtinstrument um sich gegen den Adel aufzulehnen und um alle Bürger zu Brüdern und Schwestern zu machen. Aus dem Grund fielen auch die Absätze. Ein Anzug ist genau das Gegenteil von einer Erhöhung. Und die Krawatte ist auch eine Knechtschaft zwischen Hundeleine und Phallussymbol. Ich muss mehr über solche geknechteten Mitläufer lachen als was die über mich im Rock lachen würden.

@joanno schrieb:

Ich sprach von Studenten, du sprichst von Kindern. Wink Nicht ohne Grund gibt es an den Hochschulen fast überall LGBT Gruppen und an Schulen überhaupt nicht.
Die Studie belief sich darauf, wo die jetzigen Teens sich später sehen.
LGTB Gruppen sind ein akademisches Feld, womit der Otto-normal-Bürger/Arbeiter kaum in Berührung kommt. Genauso wie der Feminismus und Lehrstühle für Gender-Studies.

@joanno schrieb:

Die oben angesprochenen Protestaktionen entzünden sich nicht ohne Grund meist an LGBT Themen und in den Medien sieht man dann plötzlich Hunderte von Studenten in Kleid und Rock. Das sind schon Impulse in die richtige Richtung, finde ich. Smile
Ja. Und ich lese die Kehrseite, die darin die westliche Dekadenz zu sehen glaubt, hervorgerufen durch Gendermainstreaming und Feminismus.

@joanno schrieb:

Musst du ja nicht, aber ohne Arbeit kein Geld und ohne Geld kein Konsum, keine Annehmlichkeiten und keine Familie. Jedenfalls keine, der du etwas bieten könntest.
Und schon beißt sich die Katze in den Schwanz. Wenn du Verantwortung für eine Familie übernehmen musst, bleibt wenig Spielraum für modische Freiheiten.
Und das sehen Frauen in modischen Männern, - das was wir unter modisch verstehen - er kann der Familie nichts bieten.

Zitat :
Da wäre ich doch bescheuert. Wir leben in einem Sozialstaat, wo man sich finanziell absichern kann und nicht zwangsläufig auf Arbeitgeber angewiesen ist.

@joanno schrieb:

Wenn du dich finanziell absichern willst, brauchst du Geld, ergo Arbeit und Sklaventum.
Arbeit selber sehe ich nicht als Sklaverei. Sklaverei wurde nicht entlohnt. Arbeit wird entlohnt. Als Sklaverei würde ich eher bezeichnen, wenn man sich völlig untergeben oder anpassen muss. Natürlich kann man sich finanziell absichern, dazu geht man ja arbeiten.

Zitat :
Derzeit lebe ich von einem Teil meines Gesparten. Wenn wieder Geld in die Kasse  muss, suche ich mir Arbeit. So bewahre ich meine Selbstbestimmung.

@joanno schrieb:

Eigene Erfahrungen. Ich habe sowohl Tätigkeiten mit als auch ohne Kundenkontakt. Beide erfordern unterschiedliche Kompromisse.
Hast du das ausgestestet oder sind das nur Annahmen? (ich weiß nicht, wie du dich sonst kleidest? Röcke, Blusen?)

@joanno schrieb:

Was genau machst du denn beruflich? Es ist ja nochmal ein Unterschied, ob man bspw. dem Kunden etwas verkaufen will, oder ob man bspw. als Servicetechniker beim Kunden steht. In ersterem Fall spielt die Kleidung eine sehr viel größere Rolle.
Softwareengineering. Produktwerbung und Kundenkontakt war auch mit dabei. Also auch seine Software vorstellen und an den Mann bringen. Schau dir im Gegenzug die Hascherl in der Amtsburka an, die vorne etwas vortragen, eingemummelt wie bei -20°C.

@joanno schrieb:

Nein, musst du nicht, aber wenn alle Stricke reißen, ist das die letzte Möglichkeit. Als TG wird es eben problemlos akzeptiert, wenn du als Mann feminin gekleidet bist, auch wenn ein knallharter Dresscode besteht.
Warum machst du das dann nicht? Bei mir stellen sie erst gar nicht die Frage, bei mir wird es automatisch vermutet. Aber warum sollte ich mich davon distanzieren? Ist nichts unmoralisches.

@joanno schrieb:

So ist das leider, auch wenn uns das nicht gefällt. Wenn du Frau und Kinder ernähren willst, bist du nunmal auf dein Gehalt angewiesen und da muss man eben abwägen, ob einem die Durchsetzung der eigenen Kleidungsvorlieben wichtiger ist, als die Versorgung der Familie für die man ja die Verantwortung hat.
Zieh die TG-Karte Wink Ich habe keine familiäre Verpflichtungen.

@joanno schrieb:

Ich kann deine rebellische Einstellung durchaus nachvollziehen und mag Opportunismus auch nicht - aber in einer Gruppe ist ein gewisser Opportunismus leider notwendig,
Ich und rebellisch? Was sind dann die Frauen? Lies die Artikel oben.
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BeitragThema: Re: Was tragt ihr Heute?   Do Mai 26, 2016 9:56 am

@rockaktiv schrieb:
@Luxorbeige schrieb:


Igittigitt, bei dem Satz hebt es mich gleich, klingt nach Maskulinismus. Muss ich denn als Mann immer mit dem Kopf durch die Wand? Diese Erwartungen möchte ich nicht erfüllen müssen.
Als emanzipierter Mann darf man auch schüchtern, zurückhaltend, sensibel und sogar unterwürfig sein. Und wenn man will, darf man sogar weinen und alles tragen (modisch gesehen).

Zum Glück habe ich meine Frau, die mich beschützt Wink Wink
Du hast wieder nicht richtig gelesen oder nur die Hälfte. Als unterwürfig bezeichnete ich, sich nach den Richtlinien anderer zurichten, was Frauen so nie tun würden oder von ihnen nicht verlangt werden würde.
Unmännlich steht als Synonym dafür, Vorschriften machen zu lassen, wie man sich anzuziehen hat. Welchen Teil an dem Text hast du nicht verstanden?

du schreibst teilweise widersprüchlich und scheinbar überhastet, so dass leicht Missverständnisse entstehen können.
Vorschriften machen lassen ist nicht das selbe wie SICH Vorschriften machen lassen, als Beispiel.
Du schreibst unmännlich wäre das Synonym dafür, SICH Vorschriften machen lassen wie man sich anzuziehen hat, richtig? Was ist daran unmännlich?
Ist es nicht eher männertypisch, da viele Männer es sich vorschreiben lassen? Oder meinst du, es ist unmännlich, da man Schwäche zeigt?
Verstanden habe ich das noch nicht.
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