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 Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack

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teerpirat
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BeitragThema: Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack   Mi Mai 19, 2010 10:28 am

Hallo,

Da ich immer wieder in anderen Foren über diverse Modethemen lese, ist mir eins aufgefallen: Viele Frauen scheinen grundsätzlich ein Problem damit zu haben, wenn ihr Partner sich abweichend der Norm kleidet. Ich nehme hier mal als Paradebeispiel den Rock.
Wenn ihr Partner Rock tragen will, wird das in etwa damit gleichgestellt, dass ihr Partner eine Geschlechstumwandlung anstrebe. Da nützen alle Erklärungen nichts, im Gegenteil, es wird mit Scheidung gedroht so in etwa: "Ich will Dich nie mehr in sowas sehen, oder es ist aus mit uns!"
Das Ende vom Lied: Rock, FSH oder was auch immer werden nur alleine und heimlich getragen, ergo man kann seinen Stil nicht in dem Masse ausleben, wie man es sich wünscht. Oder man lässt es ganz bleiben, damit die Frau Ruhe gibt - um des Friedens willen. Gerade bei verheirateten Paaren mit Kindern eine sehr schwierige Sache, weil man sich nicht mal eben so trennen kann.

Was aus solchen Szenarien daraus folgt:

Die Seele wird krank, die Psychotherapeuten reich und über der Krankenkasse schwebt der Pleitegeier. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Besonders schlimm ist ein Fall in einem Rock Forum, wo der Mann aus gesundheitlichen Gründen Kompressionsstrumpfhosen tragen muss, und deshalb Rock trägt, damit er nicht so schwitzt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass KS besonders im Sommer einfach nur ein Martyrium sind.

Da versteh ich erst recht nicht, warum seine Frau seiner Gesundheit zuliebe den Rock nicht toleriert. (Dabei handelt es sich nicht mal um einen Rock, sondern um einen Kilt!)

Was meint ihr dazu? Was bewegt die Frauen dazu, sich dermassen dagegen zu wehren? Weshalb gestehen sie ihrem Partner nicht zu, dass er auch seine Persönlichkeit ausleben will? Soll eine Beziehung nicht daraus bestehen, dass man sich gegenseitig Respekt entgegenbringt?
In solchen Fällen erscheinen mir deren Partnerinnen allerdings alles andere als respektvoll gegenüber ihrem Partner zu sein.

Ein brisantes Thema, welches mich sehr nachdenklich stimmt [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Zuletzt von teerpirat am Mi Mai 19, 2010 11:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hansi1973
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BeitragThema: Re: Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack   Mi Mai 19, 2010 10:58 am

Ich kenne den von Dir geschilderten Fall nicht im Detail. Aber auch ohne diesen gesundheitlichen Apsekt, scheinen einige Damen vor den Kopf gestoßen zu sein, wenn der Partner zu Rock und Strumpfhose greift.

1. Das ist zum einen die Verlustangst, er könne sich selbst mehr gefallen/ sich selber mehr lieben, als sie. => Dass sie nicht mehr in dem Maße für ihn attraktiv ist, insbesondere in jenen Accessoires.

2. die Vermutung, dass da doch mehr dahinter steckt, dass er vielleicht bi oder homosexuell sein könnte; sich von ihr (auch sexuell) abwendet

3. das Problem der Gesellschaft ("was die anderen sagen"), was unweigerlich auch auf sie zurück führt.
Dass er sich in der Stadt womöglich einem Spießrutenlauf aussetzt; vielleicht sogar Gefahr läuft, deswegen zusammen geschlagen wird, ist nicht so schlimm, wie die Gefahr, dasss man darüber reden könnte, SIE sei Schuld an dieser Entwicklung ("also, wenn ER mit nem Rock rumläuft, dann stimmt doch was nicht!").

4. dass der Mann der Frau die Show stiehlt.


Solche Sachen sollte man (idealer Weise) zu Beginn einer Beziehung klären und nicht nach zehn Jahren Ehe plötzlich seinen "Fetisch" offenbahren. Das stößt dann leicht auf Verwunderung, Ablehnung, Irritation.
Auf der anderen Seite sollte eine gute Beziehung so etwas verkraften. Ganz gleich, ob es nur eine "Neigung" ist, die der Partner endlich ausleben möchte (weil er sonst krank wird) oder - wie im eingangs beschriebenen Fall - aus gesundheitlichen Gründen darauf zurück greift.
Im Zweifelsfalle muss man da eventuell der Partnerin die Pistole auf die Brust setzen und fragen, ob sie gesundheitliche Probleme (physisch, wie psychisch) in Kauf nehmen und verantworten möchte - nur damit in ihrer kleinen, heilen Welt alles so ist, wie sie es sich vorstellt oder wie die Nachbarn es gerne hätten.
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lyfa
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BeitragThema: Re: Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack   Mi Mai 19, 2010 11:00 am

@teerpirat schrieb:


Besonders schlimm ist ein Fall in einem Rock Forum, wo der Mann aus gesundheitlichen Gründen Kompressionsstrumpfhosen tragen muss, und deshalb Rock trägt, damit er nicht so schwitzt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass KS besonders im Sommer einfach nur ein Martyrium sind.

Da versteh ich erst recht nicht, warum seine Frau seiner Gesundheit zuliebe den Rock toleriert. (Dabei handelt es sich nicht mal um einen Rock, sondern um einen Kilt!)
MOIN;
ich glaube den Frauen heutzutage fehlt ganz einfach die richtige Einstellung zu Gleichberechtigung und Tolleranz.Diese aber erwarten sie von den Männern.Wenn die Frau mit Anfang 50 meint sie muss ein Minirock und High Heels tragen,so müssen wir Männer das Tollerieren.Wenn die übergewichtige 20järige im Sommer eine 3/4 Leggings mit kurzen Top tragen möchte,so darf sie das.Aber ein Mann,egal welchen Alters und Gewichtsklasse mit Leggings oder Rock.Nein,um Gottes willen,so etwas geht nach der Meinung der Frauen natürlich nicht.
In einer Zeit,wo man jeden Tag zur Tolleranz aufgefordert wird,sollte es eigenlich auch den Frauen nicht entgangen sein,das sie auch ihren Beitrag dazu leisten könnten.
Gruß lyfa
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teerpirat
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BeitragThema: Re: Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack   Mi Mai 19, 2010 11:32 am

Die von Dir genannten 4 Punkte sind mir nicht neu und des öfteren in den Foren zu lesen.

@Hansi1973 schrieb:
Solche Sachen sollte man (idealer Weise) zu Beginn einer Beziehung klären und nicht nach zehn Jahren Ehe plötzlich seinen "Fetisch" offenbahren. Das stößt dann leicht auf Verwunderung, Ablehnung, Irritation.


Das stimmt in der Tat. Für eine Frau ist es sicher leichter, damit umzugehen, wenn sie ihren Partner von Anfang an so kennenlernt. Aber: Menschen verändern sich und auch deren Geschmäcker!

Zitat :
Auf der anderen Seite sollte eine gute Beziehung so etwas verkraften. Ganz gleich, ob es nur eine "Neigung" ist, die der Partner endlich ausleben möchte (weil er sonst krank wird) oder - wie im eingangs beschriebenen Fall - aus gesundheitlichen Gründen darauf zurück greift.

Das ist gerade der Punkt; über sowas sollte man doch vernünftig reden können. Richtige Kommunikation ist doch das A und O in einer Beziehung. Wenn das nicht der Fall ist, ist meiner Ansicht nach irgendwo der Wurm drin...

Zitat :
Im Zweifelsfalle muss man da eventuell der Partnerin die Pistole auf die Brust setzen und fragen, ob sie gesundheitliche Probleme (physisch, wie psychisch) in Kauf nehmen und verantworten möchte - nur damit in ihrer kleinen, heilen Welt alles so ist, wie sie es sich vorstellt oder wie die Nachbarn es gerne hätten.

Der Meinung bin ich auch. Aber die Schwierigkeit steht wie ich oben schon erwähnt hatte, bei verheirateten Familien mit Kindern. Da kann man nicht mal eben sich vom Acker machen, wenn die Frau mit dem Spleen des Mannes nicht klar kommt.
Da muss man abwägen, was einem wichtiger ist: Scheidung in Kauf nehmen, oder stillschweigend sich weiterhin von der Frau bevormunden lassen.

Wenn ich in einem solchen Falle wäre und es hart auf hart gehen würde: Ich würde nicht meinen Lebensstil aufgrund einer untoleranten Partnerin hinschmeissen, wenn sie mich nicht nimmt, wie ich bin, schliesse ich daraus, dass es mit der Liebe nicht weit her sein kann, weil sie mich scheinbar nur in der richtigen Verpackung akzeptiert, aber nicht meine Person an sich.
Ich hatte meiner Frau rechtzeitig klar gemacht, dass ich ICH bin und nicht die anderen. Sie wagt es also gar nicht erst, bzgl. meines Kleidungsstils aufzumucken.

Man soll als Mann auch bereit sein, sich durchzusetzen, dann merken Frauen, dass sie mit solchem Psychoterror gegen eine Wand reden.
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BeitragThema: Re: Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack   Mi Mai 19, 2010 10:37 pm

@Hansi1973 schrieb:
Auf der anderen Seite sollte eine gute Beziehung so etwas verkraften. Ganz gleich, ob es nur eine "Neigung" ist, die der Partner endlich ausleben möchte (weil er sonst krank wird) oder - wie im eingangs beschriebenen Fall - aus gesundheitlichen Gründen darauf zurück greift.
In einer gute und gesunde Partnerschaft sollte man auf jeden fall zu einer Lösung kommen die für beide akzeptabel ist. Ich für meinen teil Liebe schließlich meine Frau und nicht die Kleidung die sie trägt.
Allerdings würde ich meine Kleidungswahl nicht als "Neigung" bezeichnen. Ob ich einen Rock, eine Leggings, eine Hose, Herren oder "andere" Schuhe wähle mache ich abhängig von dem was ich vorhabe, wie das Wetter ist und wie ich mich gerade fühle. Im allgemeinen fühle ich mich dann in jeder Kleidung gleich gut egal aus welcher Abteilung sie nun stammt. Das einzige, was ich mal als Genus bezeichne, ist das meine Auswahl nicht mehr so klein und eingeengt ist.
Ich würde also deine Auswahl um einen Punkt erweitern;
Egal ob eine Neigung (im Fetisch-sinne), gesundheitliche gründe oder Modischer Geschmack, einer gute und gesunde Partnerschaft sollte das aushalten. Schließlich ist der Partner der in der Kleidung steckt immer noch der gleiche wie vorher.

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack   Mi Mai 19, 2010 11:38 pm

VOLLE ZUSTIMMUNG!

Der von mir gebrachte Satz enthält natürlich die stereotypen Klischees. Dessen war ich mir schon bewusst.

Aber ich möchte sogar fast behaupten, es wäre einfacher, der Partnerin zu verkaufen, es wäre "NUR eine sexuell-motivierte Neigung (=Fetisch)", als nur ein modischer Aspekt, zur Ausweitung der Bekleidungsmöglichkeiten.


Wir hatten es an anderen Stellen ja schon mehrfach:
eher werden der XXXXL-Dame (die beim Badeurlaub von Greenpeace zurück ins Meer gezogen wird) der Mini und die High Heels zugestanden, als dem Kerl, der (abgesehen von der Brustweite) 90-60-90 erfüllt.
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Männlich Skorpion Hahn

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BeitragThema: Re: Ehekrisen wegen abweichendem Modegschmack   Do Mai 20, 2010 9:00 am

@Hansi1973 schrieb:
Aber ich möchte sogar fast behaupten, es wäre einfacher, der Partnerin zu verkaufen, es wäre "NUR eine sexuell-motivierte Neigung (=Fetisch)", als nur ein modischer Aspekt, zur Ausweitung der Bekleidungsmöglichkeiten.

Hmm...Ich sehe das eher anders....Ich hatte meiner Frau beigebracht, dass mir die beschränkte Männermode einfach nicht ausreicht, um mich in individuell kleiden zu können, und ich einfach eine grössere Auswahl haben möchte. Ich kenne meine Frau seit 10 Jahren, und ich weiss, dass sie mit der Angabe eines Fetischs bedeutend weniger klarkommen würde.

Aber denke also, es hängt in erster Linie von der Partnerin ab, was man wie rüberbringt. Letztlich, sollte der Mann seine Partnerin insoweit am besten kennen, um aus dem Bauchgefühl heraus zu erkennen, mit was sie am ehesten klarkommen würde.

Das beantwortet aber immer noch nicht die Frage, welche Beweggründe dahinterstecken, dass Frauen ein solch grosses Problem damit haben, wenn ihr Partner sich abseits vom Mainstream kleiden will und sich entsprechend mit Kleidung aus der Damenabteilung bereichern will.
Im Gegenteil, die Frauen wollen stattdessen den Mann nach ihren Vorstellungen einkleiden. Und das kann gründlich daneben gehen, weil die meisten Frauen selbst keine Ahnung davon haben, wie man Kleidung adäquat kombiniert.
Meine Frau hatte mir anfangs meine Klamotten gekauft, aber das waren solch unmögliche Fummel, dass ausnahmslos alles in Altkleidersammlung geflogen ist, ohne dass ich die Sachen erst anprobiert hatte.
Später musste ich energisch vorgehen und ihr klarmachen, dass ich mir meine Kleidung (inkl. Unterwäsche) immer noch selbst einkaufe und ich alleine entscheide, was ich anzieh und was nicht.
Manchmal muss man einfach mit einer gewissen Härte vorgehen, damit Frauen kapieren, dass Männer keine willenlosen Marionetten sind, die sich die Kleidung von der Partnerin aufzwingen lassen.

Wie gross wäre das Geschrei, wenn wir umgekehrt die Kleidung der Partnerin bestimmen wollen?
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