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 Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken

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Männlich Steinbock Schwein

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BeitragThema: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Do Jun 04, 2009 8:35 am

Neulich habe ich einen Bericht im TV gesehen (weis nicht mehr welcher Sender), da ging es darum ob ein Anzug Kompetenz ausstrahlt und ob der Kunde sich davon täuschen lässt.
Versuchsort, ein Autohaus.
Man hat einen Reporter (der von Autos keine Ahnung hatte) in einen feinen Anzug gesteckt und der Professionellen Autoverkäufer trug Leger, Jeans und T-shirt. Als nun der erste Kunde kahm, verwies die Empfangsdame auf die beiden freien Verkäufer, der Kunde könne sich einen aussuchen. Und wie sollte es anders sein, steuerte der Kunde sofort den Anzugträger an, musste aber dann schnell feststellen das dieser gar keine Ahnung hatte. Nachdem sie dann festgestellt hatten das der T-shirt träger Ahnung hatte ließen sie sich doch lieber von ihm Beraten. Von neun weiteren Kunden steuerten acht auch sofort den Anzug an, nur einer ging zum T-shirt.

Insgesamt ließen sich also neun von zehn Kunden durch den Anzug Blenden.

Wie viel hängt doch vom Klischee Denken ab. arg , das der Deutsche eine Versicherung lieber (und auch noch mit einem guten Gefühl) bei einem Betrüger der im Mercedes und im feinen Anzug zu ihm kahm abschließt, als beim ehrlichen Vertreter der im Golf und T-shirt kommt scratch .
Auch Heiratsschwindler bedienen sich gerne dieses Klischees oder Arbeitslose Jugendliche (meist mit Migrationshintergrund), die sich für den Disco besuch in den feinen zwirn werfen um die Mädchen bewusst zu täuschen, weil sie genau wissen das sie als Arbeitslose "Faulpelze" kaum eine Chance haben.
Exclamation Das sind nur Beispiele und soll nicht heißen das alle Anzugträger Betrüger sind oder alle Arbeitslosen Jugendliche Faulpelze.

Dieses Klischee Denken ist wohl auch der Grund warum viele Frauen im Beruf ein Anzug ähnliches Outfit wählen. Ohne würde man sie nicht für Kompetent halten.

Genauso haften diese Klischees am "Modernen" Mann. Gestern sah ich beim durchsapen der Kanäle bei RTL (da ging es um Kinder die Eltern werden wollen), wie es direkt hieß "er hat seine Weibliche Seite entdeckt", als der Junge nachts aufstand um sich um das schreiende Kind zu kümmern. Was hat das denn mit weiblicher Seite zu tun confused confused confused ? Nur weil ich als Mann nicht ausschließlich Furze, Rülpse, Saufe oder mich Kloppe, will ich doch nichts weibliches ausleben confused arg .

Das Leben ist so schön einfach, wenn man sich einfach zurück lehnt Sleep und davon ausgeht das, dass entsprechende Klischee schon stimmt, anstatt die Dinge mal zu hinterfragen. "Schubladendenken" ist ja sooooo einfach Sleep .

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Do Sep 03, 2009 11:59 am

Finde es auch immer lustig wenn irgendwelche Möchtegerne mit Anzug rumlaufen nur um irgendwie toll auszusehen. Ich mag Anzüge und finde es sehr schick/toll sie zu einem passenden Anlass anzuziehen, aber nicht für den "Alltag".
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Fr Sep 04, 2009 7:41 am

bin ja selbst gezwungen, öfter mal beruflich in A & K rumzulaufen. Habe natürlich auch sehr oft mit solchen Menschen zu tun. Auf mich macht ein solches Auftreten (vor allem bei jüngeren A&K-Trägern) einen zunehmend unseriösen Eindruck. Denn wer trägt denn heute noch sowas freiwillig, doch vor allem: Anwälte, Banker, Manager + Politiker ..... No
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   So Sep 13, 2009 9:45 am

nancyboy schrieb:
Auf mich macht ein solches Auftreten (vor allem bei jüngeren A&K-Trägern) einen zunehmend unseriösen Eindruck. Denn wer trägt denn heute noch sowas freiwillig, doch vor allem: Anwälte, Banker, Manager + Politiker ..... No
Es ist wohl heutzutage so das von vielen das alte Image des Anzuges von Kompetenz /Seriosität nur noch missbraucht wird um eben so zu wirken. Um ein falsches vertrauen aufzubauen damit der gegenüber nicht merkt das es eigentlich nur um die eigenen Interessen geht. Denn ob im Verkauf, in der Politik oder im Management, den meisten geht es doch ausschließlich um die eigene Brieftasche. Suspect

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Do Nov 12, 2009 12:04 pm

nancyboy schrieb:
bin ja selbst gezwungen, öfter mal beruflich in A & K rumzulaufen. Habe natürlich auch sehr oft mit solchen Menschen zu tun. Auf mich macht ein solches Auftreten (vor allem bei jüngeren A&K-Trägern) einen zunehmend unseriösen Eindruck. Denn wer trägt denn heute noch sowas freiwillig, doch vor allem: Anwälte, Banker, Manager + Politiker ..... No

ja und was willst du uns jetzt mit dieser aussage verraten? dass du wohlmöglich ein ganz toller hecht bist, weil genau DU ja einer dieser seriösen anzugträger bist - sprich manager, politiker...? ich habe viele freunde, die freiwillig anzüge tragen - total unseriös! - weil sie es einfach schön finden, sich elegant zu kleiden! erstaunlich, was? [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di Nov 17, 2009 5:34 pm

@kolibri

Ich verstehe nicht ganz worüber du dich aufregst? Da steht doch nirgendwo das alle Anzugträger außer er Unseriös sind, sondern nur etwas von einem "zunehmend unseriösen Eindruck".

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di Nov 24, 2009 2:11 pm

Hallo zusammen…

in meiner Berufswelt ist der „Blaumann“ als Geschäftsanzug
mit weißem langärmeligen Hemd und Krawatte ein absolutes Muss.

Ein Anzug ist für mich eine notwendige Berufsbekleidung, so
wie beim Koch seine Kochjacke/-schürze, beim Heizungsmonteur sein Overall, beim Arzt sein weißer Kittel, usw.

Nahezu jede Berufsausübung verlangt nach einer bestimmten Kleidung.
Gerade bei z.B. bei handwerklichen Berufen geht es um eine Schutzkleidung. Kein Handwerker käme auf die Idee seine Stahlkappenschuhe gegen HighHeels zu tauschen.

Bei z.B. Arztpraxen ist nicht unbedingt nachvollziehbar,
weshalb das gesamte Personal in weißen Outfits auftritt.

Es geht also mal um praktische Erwägungen (Arbeitsschutz),
mal um eine Erwartungshaltung an eine Berufsgruppe. Einem Arzt, der seinen weißen Kittel trägt, einem Heizungsmonteur im blauen Overall…etc. würde ich nicht automatisch Inkompetenz unterstellen.

Beim Anzugträger sehe ich das analog. In bestimmten Berufszweigen ist das schlicht eine übliche Berufskleidung, die Firmenintern und – extern, beispielsweise von Kunden so erwartet wird. Der Anzug ist lediglich
eine berufliche Uniform, die nicht automatisch Kompetenz vermitteln soll und kann. Der Anzugträger muss seinen Job lediglich ebenso beherrschen, wie andere Berufsgruppen auch.

Freiwillig trägt niemand eine übliche Berufskleidung.

Keine Frage…. Auch mir sind diese bunten, um den Hals geschlungenen Lätzchen – genannt Krawatten – lästig. Dennoch gehören sie zur
Berufskleidung, wie bei anderen die Stahlkappenschuhe.

LG
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di Nov 24, 2009 6:52 pm

@Androgyn schrieb:

Bei z.B. Arztpraxen ist nicht unbedingt nachvollziehbar,
weshalb das gesamte Personal in weißen Outfits auftritt.
Ich glaube diese Sitte stammt noch aus der Zeit ohne Waschmaschine und Hightech Waschmittel. Weiße Wäsche konnte man Kochen und Bleichen um Blut oder andere Flecken wieder raus zu bekommen und Bakterien abzutöten.

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Mi Nov 25, 2009 9:45 pm

@kolibri schrieb:
nancyboy schrieb:
bin ja selbst gezwungen, öfter mal beruflich in A & K rumzulaufen. Habe natürlich auch sehr oft mit solchen Menschen zu tun. Auf mich macht ein solches Auftreten (vor allem bei jüngeren A&K-Trägern) einen zunehmend unseriösen Eindruck. Denn wer trägt denn heute noch sowas freiwillig, doch vor allem: Anwälte, Banker, Manager + Politiker ..... No

ja und was willst du uns jetzt mit dieser aussage verraten? dass du wohlmöglich ein ganz toller hecht bist, weil genau DU ja einer dieser seriösen anzugträger bist - sprich manager, politiker...? ich habe viele freunde, die freiwillig anzüge tragen - total unseriös! - weil sie es einfach schön finden, sich elegant zu kleiden! erstaunlich, was? [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
mit dieser Aussage will ich lediglich das sagen, was da steht, dass ich eben immer mal wieder dazu gezwungen bin, nicht mehr und nicht weniger. Auch ich kenne eine ganze Menge Leute, die das genauso ungern tragen.Ich lasse jedem seinen Geschmack. Ich finde es aber auch nicht elegant, das ist eben mein Geschmack.Und was man an Bankern und Politikern unseriös finden kann, muss man das wirklich erklären ?
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blubb
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Mo Dez 14, 2009 6:26 pm

Ich glaube der Anzug in der Geschäftswelt ist so was wie, "Made in Germany". Er stand mal für Kompetenz aber dieses Image wird heute sehr oft missbraucht. Bei "Made in Germany" kann man sich ja auch nicht mehr sicher sein ob es nicht doch aus Fernost kommt.

Grüße vom blubb
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Männlich Löwe Hund

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Mo März 01, 2010 10:46 pm

Zu diesem Thema habe ich übrigens auch noch folgende Seite gefunden, die sich in ganz interessanter Weise mit dem Anzug-Krawatten-Thema beschäftigt:
http://www.zeit.de/2010/06/Gundlachs-Schlipse?page=all

Vor allem den Kommentar von "Ascag" (Nr. 4) finde ich aufschlussreich, hier ein Auszug:
"Mit einer Krawatte um den Hals als IT-Freiberufler signalisiert man "Ich bin bereit, mich in die Hierarchie einzuordnen". Natürlich impliziert das für die Managerkaste, daß man in der Hierarchie unterhalb steht, und 'nur' Ingenieur ist, den man nach Belieben herumkommandieren darf. In dem Job keine Krawatte zu tragen ist ein eindeutiges Modestatement: "Ich bin bereit für euch Probleme zu lösen, ich bin NICHT bereit, mich in eure Hackordnung einzuordnen"."
Gruß nancyboy
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di März 02, 2010 7:20 am

nur mal zum nachdenken, die Bankmanager die,die Banken ruiniert haben, waren auch alle im Anzug und Krawatte.

lg damenschuhträger
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Sa März 06, 2010 11:38 pm

@damenschuhträger

Tja, der Anzug bringt ein gewisses Image das aber von vielen missbraucht wird.

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di Jun 22, 2010 1:03 pm

zum eingangstext:

"Arbeitslose Jugendliche (meist mit Migrationshintergrund), die sich für
den Disco besuch in den feinen zwirn werfen um die Mädchen bewusst zu
täuschen, weil sie genau wissen das sie als Arbeitslose "Faulpelze" kaum
eine Chance haben."

auch wenn das nur ein beispiel sein sollte, finde ich die aussage ziemlich danebengegriffen. man möchte selbst ohne verurteile behandelt werden, dann sollte man auch andere nicht über einen kamm scheren. wie bitteschön weiß man, dass die jugendlichen, die in feinem zwirn ausgehen, arbeitslos sind? und dann noch der hinweis auf den migrationshintergrund...

ich denke, jeder der arbeitslos ist, wird irgendwie in seinem selbstwertgefühl gekränkt und ist vermutlich über jede gelegenheit froh, dem entgegenzuwirken (das würde ich nicht täuschung nennen). außerdem haben männer aus anderen kulturkreisen durch ihre traditionen und erziehnung natürlich ein anderes werteverständnis, aus dem sie meist nur sehr schwer ausbrechen können. und sie kleiden sich vermutlich oft aus leidenschaft gerne schick und nicht, um bewusst zu blenden. da finde ich die sache mit den blendern in bestimmten berufen doch deutlich relevanter.
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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di Jun 22, 2010 2:06 pm

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier ein Umdenken im Gange ist: wer tatsächlich über Kompetenz und Fähigkeiten verfügt, verzichtet gerne auf den Anzug! Entgegen dem Eingangsbeispiel im Autohaus habe ich schon häufig erlebt, dass (gewerbliche) Kunden beim Außendienstler im Anzug misstrauisch reagieren; von verstecktem Misstrauen bis hin zur offenen Äußerung "Nieten in Nadelstreifen"! Auch, dass ein Kunde mich nach dem Besuch zusammen mit meinem Vorgesetzten im Auto anrief und sagte "Jürgen, den Lackaffen lässt Du aber das nächste Mal dahem, der hat überhaupt keine Ahnung" gehört zu diesen regelmäßigen Erlebnissen.

Nein, die Ära des Business-Anzugs geht dem Ende zu, nicht zuletzt weil viele enttäuscht haben.

Gruß
Jürgen
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Männlich Steinbock Schwein

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di Jun 22, 2010 3:32 pm

@sneakerali
@sneakerali schrieb:
auch wenn das nur ein beispiel sein sollte, finde ich die aussage ziemlich danebengegriffen. man möchte selbst ohne verurteile behandelt werden, dann sollte man auch andere nicht über einen kamm scheren.
Bitte lies noch mal den Ganzen Abschnitt.
@Chefkoch schrieb:
Auch Heiratsschwindler bedienen sich gerne dieses Klischees oder Arbeitslose Jugendliche (meist mit Migrationshintergrund), die sich für den Disco besuch in den feinen zwirn werfen um die Mädchen bewusst zu täuschen, weil sie genau wissen das sie als Arbeitslose "Faulpelze" kaum eine Chance haben.
Hier sind als Beispiel zwei Gruppen genannt die sich, um ihre ziele zu erreichen, gerne das Klischee des Anzugs zu nutze machen.
@Chefkoch schrieb:
Exclamation Das sind nur Beispiele und soll nicht heißen das alle Anzugträger Betrüger sind oder alle Arbeitslosen Jugendliche Faulpelze.
Dieser Absatz sagt glaube ich klar aus das hier niemand über einen Kamm geschoren wird.
@sneakerali schrieb:
wie bitteschön weiß man, dass die jugendlichen, die in feinem zwirn ausgehen, arbeitslos sind?
Das kann man nicht wissen, ich habe ja auch nicht behauptet das Jugendliche im Anzug Arbeitslose wären. Mein Beispiel besagt das Arbeitslose Jugendliche sich eben gerne dieses Klischees bedienen. Also die Jugendlichen die eben Arbeitslos sind.
@sneakerali schrieb:
und dann noch der hinweis auf den migrationshintergrund...
Dieser Hinweis entspricht nun mal leider der Wahrheit und ist nicht rassistisch zu verstehen. Auch hier gilt der Hinweis das es nicht alle betrifft aber es ist nun mal so das gerade die genannten Gruppen gerne das Klischee des Anzuges nutzen um zu täuschen.

MFG Michael

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BeitragThema: Re: Anzug = Kompetenz / oder Klischee Denken   Di Jun 22, 2010 8:33 pm

@sneakerali schrieb:
zum eingangstext:

auch wenn das nur ein beispiel sein sollte, finde ich die aussage ziemlich danebengegriffen. man möchte selbst ohne verurteile behandelt werden, dann sollte man auch andere nicht über einen kamm scheren. wie bitteschön weiß man, dass die jugendlichen, die in feinem zwirn ausgehen, arbeitslos sind? und dann noch der hinweis auf den migrationshintergrund...

ich denke, jeder der arbeitslos ist, wird irgendwie in seinem selbstwertgefühl gekränkt und ist vermutlich über jede gelegenheit froh, dem entgegenzuwirken (das würde ich nicht täuschung nennen). außerdem haben männer aus anderen kulturkreisen durch ihre traditionen und erziehnung natürlich ein anderes werteverständnis, aus dem sie meist nur sehr schwer ausbrechen können. und sie kleiden sich vermutlich oft aus leidenschaft gerne schick und nicht, um bewusst zu blenden. da finde ich die sache mit den blendern in bestimmten berufen doch deutlich relevanter.
Also ich denke nicht, dass man die von Chefkoch aufgeführten Beispiele jetzt auf Goldwaage legen sollte, auch wenn der Verweis auf die Jugendlichen mit Migrationshintergrund vielleicht auf den ersten Blick so klingen mag bzw. verstanden werden kann, dass hier alle über einen Kamm geschert werden.

Es ist sicher richtig, dass viele Jugendliche mit Migrationshintergund enorme Probleme, gerade auch bei der Jobsuche haben, obwohl sie genausogute Leistungen erbringen wie alle anderen auch.
Und es ist sicher so, dass eine realtiv kleine Gruppe unter den Jugendlichen mit Migrationshintergund durch ein relativ wenig integrationsorientiertes Verhalten gewisse Irritationen im Rest der Bevölkerung schafft, und dann - wie so oft - Vorurteile gegen alle gepflegt werden.
Toleranz ist halt etwas, was sich an alle Bewohner dieses Planeten richtet, sowohl an solche, die schon länger an einem bestimmten Flecken der Erde weilen, als auch an die frisch oder erst vor einiger Zeit Zugereisten. Daran hapert es leider überall, unter all diesen Erdenbürgern.

Und persönlich, das muss ich sagen, obwohl ich ja kein A&K-Fan bin, finde ich das A&K-Tragen durch junge Männer (mit oder ohne Migrationshintergund) überhaupt nicht störend, nur den Anschein von Kompetenz erzeugt es halt aus meiner Sicht weder bei den jungen noch bei den alten A&K-Trägern ...

Aber besser A&K als dieser alberne Mini-Gangster-Look, den manche Teenager-Buben offenbar immer noch chic finden. Das ist manchmal nur noch zum Staunen, wie man so modevergessen und doch so vorlaut sein kann. Aber das legt sich vielleicht mit zunehmender Reife ...

Grüße nancyboy
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